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MC-Heilbronn
 
 

GT-Rennsport als F1-Vorreiter

MCH-Ass Jürgen Bender (NSU) berichtet

Formel-1-Vater Bernie Ecclestone bemüht sich weltweit für den F1-Zirkus um immer neue Rennstrecken. "Es ist ja schließlich eine WM, keine EM mit Gastfahrern aus aller Welt", so wurde der F1-Zampano aus London vor einiger Zeit zitiert. Seine Jüngste Location ist Baku. Vor 3 Jahren ist in Baku bereits einer aus der Region dort ein GT-Rennen auf EM-Niveau gefahren, der Neckarsulmer Diplomingenieur und Recycling Unternehmer Jürgen Bender. Auf einer Chevrolet Corvette, dem Modell C6 des Leingartener Herstellers Callaway Competition war Bender zusammen mit seinem Schweizer Teampartner Jürg Aeberhard auf Anhieb absolut konkurrenzfähig. "Wir waren auf Grund meines taufrischen Gewinns der int. Deutschen TCC-GT-Rennserie als Gaststarter eingeladen.

Jürgen BenderDie festen Starter der EM-Meisterschaft um die in Baku gekämpft wurde, waren natürlich optimal auf das in der EM gültigen Reglement eingeschossen. Wie gesagt, wir kamen auf dem anspruchsvollen Stadtkurs von Baku auf Anhieb gut zurecht. Man muss es so zusammenfassen, obwohl mein junger Teampartner nach einem Ausrutscher die Begrenzungsmauer des Stadtkurses nach dem Muster von Monaco damals recht heftig "küsste" und wir vorzeitig aufladen mussten.

Baku präsentierte sich seinerzeit als sehr schnelle Strecke mit Höchstgeschwindigkeiten der GT-Rennwagen von 280 Km/h auf der langen Geraden am Meer. Die Formel-1 ist dort heute noch deutlich schneller. Die Strecke hatte und hat im Bereich der Engstellen in der Altstadt von Baku echte Problemecken. Aber wie man hört hat der Aachener Architekt Hermann Tilke, ein Spezialist für den Rennstreckenbau, das in Baku deutlich entschärft.

In Baku zu fahren ist jedoch auf alle Fälle eine Bereicherung für jeden Meisterschaftskalender. Egal ob GT-Sport wie jetzt gerade in Le Mans oder eben jetzt am gleichen Tag ein F1-WM-Lauf in Baku. Das Rennwochenende in Baku dürfte sich wohl bewähren und somit auch gesellschaftlich und weltpolitisch durchaus positiven Ansätze als Beitrag zur Entspannung leisten können.            
HTS sprach mit MCH-Mitglied Jürgen Bender

 

GT-Sport Deutschland – Hockenheim

STT-Tabellenführung für Jürgen Bender ist das Ziel

Jürgen Bender Der Auftaktsieger der int. offenen Deutschen STT-Challenge, MCH-Mitglied Jürgen Bender kämpft am Sonntag in Hockenheim um die Tabellenspitze der Serie.

Jürgen Bender startet auf einer Callaway-Corvette in der int. GT3-Klasse für das Teams Vulkan. Wegen der großen Zahl der eingegangenen Nennungen muss das Training in Hockenheim in 2 Divisionen ausgetragen werden. Etliche PS-stärkere Fahrzeuge sind ebenfalls in Hockenheim genannt.

Unser Neckarsulmer MCH-Fahrer Jürgen Bender will versuchen die Tabellenführung der STT gegen die stärkeren Gegner zu verteidigen. Dazu ist ein Klassensieg in der GT3 erforderlich. Aber das dürfte dem Reifenspezialisten sicher gelingen. HTS

 

 

Das meldet die Gerüchteküche

Sportwagenschmiede baut Porsche GT3 auf

Porsche 997 GT3Der Wagen mit der 006er Fahrgestell-Nr. wurde zur Legende. Unter Leitung von Renningenieur Marco Bayer, einem MCH-Mitglied, wurden mi dem weißen Porsche 997 GT3 sehr viele Erfolge und einige Titel im Deutschen GT-Sport errungen. Die meisten Erfolge verbuchte der Neckarsulmer Rennfahrer und Reifenspezialist Jürgen Bender mit dem weißen, grünflächig abgesetzten Erfolgsrennwagen. Darunter waren 4 Langstrecken-Meisterschaften der int. Deutschen "100-Meilen-Serie" mit verschiedenen Partnern und zuletzt die die Deutsche Touring Car Challenge (TCC).

Nun steht das Projekt International PCHC (Porsche Club Historic Challenge) im Raum. Für den Einsatz in dieser Serie muss der Porsche-GT-Rennwagen komplett zerlegt und anschließend nach neuestem Erkenntnisstand von Grund auf neu aufgebaut werden. "Viel Arbeit", so Erfolgstechniker Bayer aus Erlenbach. Aber der Wagen (Foto b. Tests in Hockenheim) stellt eine optimale Basis für die PCHC-Serie da. "Gerne würde ich den Wagen dabei mit Jürgen Bender einsetzen.

Als intimer Reifenkenner ist Jürgen mit diesem Porsche bis ins kleinste Detail vertraut. So stünden in der Zukunft entsprechenden Rennerfolgen denn wohl auch absolut nichts im Wege", so Bayer bei einem Gespräch in seiner Firma. Jürgen Bender ist der erfolgreichste Fahrer der heimischen Region. Die Zahl seiner errungenen Pokale dürfte über die Jahre seiner aktiven Zeit wohl vierstellig sein. HTS

 

Foto HTS: Boxenarbeit der Sportwagenschmiede am Porsche 997 GT3

 

 

 

3. ADAC-GT-Masters-Weekend am Lausitzring

MCH-Mitglied Markus Pommer erstmal hinter Patrick Assenheiner

Markus Pommer mit Martin DonnellyUnser MCH-Kollege Markus Pommer war am Wochenende nicht besonders vom Glück verfolgt. Erstmals ging er hinter seinem erfahrenen Unterländer Mitstreiter Patrick Assenheimer durch Ziel. Der Lausitzring schien der neuen C7-Corvette von Callaway Competition aus Leingarten dagegen wie auf den Leib geschneidert.

Markus Pommer ist 2016 als Newcomer in die ADAC-GT-Masters eingestiegen. Vier Rennen in Oschersleben und auf dem Sachsenring sahen MCH-Fahrer Pommer im Ziel vor seinem heimischen Mitbewerber. Am Wochenende musste sich der Audi-LMS-GT-Pilot aus Neckarsulm am Lausitzring seinem erfahrenen Mitbewerber von Callaway-Competition erstmals beugen. Patrick Assenheimer ging in der Lausitz vor Markus Pommer durchs Ziel. Nach Zieleinfahrten nun noch 4:2 für Pommer. Aber in der Tabelle fuhr sein Unterländer Fahrerkollege nach vorne. Routine macht sich bezahlt. Aber auch die C7 von Callaway wurde noch besser. HTS

Archivfoto HTS: Ex-Lotus-F1-Fahrer Martin Donnelly spricht mit Markus Pommer

 

Black Forest Classic, 19.-21.05.2016

Die Black Forest Classic fand in diesem Jahr zum 1. Mal statt, veranstaltet von der Fa. Prestel+Gemmer (Rallygeometrie) in Heimsheim.

>Am Donnerstagabend hieß es ab 18:15h: auf in die Nachtetappe. Erster Stopp die Mercedes Legendenhalle der Fa. Hagenlocher, Maichingen. Anschließend über eine Teilstrecke der ehemaligen Rennstrecke Solitude zum Bosch-Parkplatz, wo ein Pylonen Parcours auf uns wartete. Und dann das absolute Highlight: Flugplatz Malmsheim. Auf der ehemaligen Landebahn 5 Lichtschranken zu vorgegebenen Zeiten, teilweise einem Slalom-Kurs folgend, in absoluter Dunkelheit absolvieren. Ein einmaliges Erlebnis. Gegen ca. 22h trafen wir dann im Seehaus in Pforzheim zum nächtlichen Abendessen ein.

Am Freitag wurde ab 9 Uhr zur „Kraichgau-Etappe“ gestartet. Die Mittagspause fand auf der Burg Ravensburg statt mit Mittagsbüffet im Burgsaal. Anschließend ging es zur Bergprüfung „Hohe Warte“ nach Unterreichenbach.  Die Kaffeepause fand im Gasometer in Pforzheim statt. Eine Besichtigung ist auf jeden Fall empfehlenswert: Krönender Abschluss des Tages war ein Rundkurs in Heimsheim. Danach wurden die Fahrzeuge auf dem Schlosshof Heimsheim präsentiert, bevor es dann zur Drivers Lounge ins Rallyezentrum ging.

Am Samstag erfolgte der Start ab 8h zur „Schwarzwald“-Etappe. Nach ersten Lichtschranken und einer Orientierungsetappe Kaffeepause in Bad Teinach. Danach fuhren wir über wunderschöne Straßen, durch weitere Orientierungsetappen, einem Kurs auf dem Werksgelände OEST (Östol) direkt in die Mittagspause zur Renchtalhütte. Bei herrlichem Wetter und absolut leckerem Mittagsbuffet genossen wir die Aussicht auf den Schwarzwald. Anschließend die Schwarzwaldhochstrasse mit einigen Parkplatz-Lichtschrankenprüfungen sowie weiteren Orientierungsetappen. Abschluss der 1. Black Forest Classic die Aufstellung der Teilnehmer Fahrzeuge auf dem Markplatz in Pforzheim.

Insgesamt ca. 40 Starter, was die Veranstaltung umso familiärer machte. Ganz toll die Streckenführung über die kompletten 700 km, welche u.a. über viele Wirtschaftswege und kleine Straßen mit tollem Panorama führte. Herzlichen Dank an alle Helfer, die mit ihrer Begeisterung und ihrem Einsatz die Veranstaltung liebenswert gemacht haben. Danke auch an Prestel+Gemmer, wir hoffen, dass dieser Event tatsächlich wiederholt wird.

Ach übrigens: Klassensieg für den MC Heilbronn! Wir konnten unseren 1. Platz vom ersten Tag bis zum Schluss verteidigen.   (Simone Schücke / Heinz Merkle)

 

 
Top! Top!