www.mamboteam.com
MC-Heilbronn
 
 

Jürgen Bender in absoluter Hochform

Der MCH-Fahrer siegt bei jedem Wetter

Herbert Schürg - Jürgen BenderDas Holländische Nordseebad Zandvoot wurde erst durch den Rennsport weltbekannt. Das blieb bis heute so, obwohl die Formel-1 schon lange nicht mehr im Nordseebadeort gastiert. Auf der 1948 neu gebauten Rennstrecke herrscht seit Jahren ganzjährig Rennsport-Hochbetrieb. Am vergangenen Wochenende waren es die GT-Masters und die Deutsche STT-Challenge, die mit Fahrern aus verschiedenen Nationen den Blick der Fans aus ganz Europa einmal mehr nach Zandvoort lenkten.

In der int. besetzten STT-Challenge fuhr sich unser Unterländer GT-Topfahrer Jürgen Bender jetzt zum König von Zandvoort. Der Neckarsulmer überzeugte nicht nur die zahlreichen Fans und Freunde seines heimischen Motorsport-Clubs, sondern auch seine Mitstreiter an der stürmischen Nordsee einmal mehr voll. Der erfahrene Diplomingenieur ist nicht nur schnell und fahrerisch routiniert, sondern eben auch technisch absolut versiert. "Mut und den messerscharfen Blick für alle Fahrmanöver sind eine Sache. Aber ohne den technischen Hintergrund für die perfekte Funktion eines Rennwagens ist ein Fahrer auf Dauer nicht siegfähig", so Bender nachdenklich. Technische Probleme beim ersten freien Training wirkten sich am Ende zum Glück nicht mehr nachteilig aus. "Ich bekam die Sache gerade noch zeitig genug in den Griff", so der GT-Routinier.

Das Auftaktrennen fiel dem orkanartigen Regen zum Opfer. Rote Flagge - Abbruch - und aus war's mit Rennen 1 des Wochenendes. "Hätte das Team den Wagen trotz der bestehenden Probleme an den Start geschickt, dann hätten wir die bei Abbruch vergebenen Punkte für alle Fahrer eben auch noch mitnehmen können. Aber lassen wir das", so Bender nach dem Rennen nicht gerade happy.

Das 2. Wochenendrennen am Sonntag nahm Jürgen Bender von der Pole Position aus in Angriff. Die stärksten Rennwagen im Feld, ein superleichter von Koppehel aufgebauter Nitec-V8 GT-Prototyp und ein nagelneuer Porsche 991 RSR konnten Bender zwar halbwegs folgen. Aber beide Fahrer waren nicht in der Lage Jürgen mit Aussicht auf Erfolg anzugreifen. "Man erkennt es wenn ein Gegner auf der letzten Rille anzugreifen versucht", lächelt Bender.

Der Neckarsulmer war am "Hollandwochenende" Trainingsschnellster, fuhr einen klaren Start/Ziel-Sieg heraus und markierte die schnellste Runde im Rennen. "Das mit der Pole war wirklich auch ein bisschen Glück. Ich wurde von einem Kollegen im Training sehr früh seitlich voll getroffen. Das ich trotzdem mit 0,001 sec in der Liste zur Startaufstellung vorne blieb war am Ende kaum zu glauben", so Bender. Das er durch seinen Sieg in Holland die STT-Tabellenführung klar ausbauen konnte, erfreute ihn ganz besonders. "Jetzt habe ich Reserven für den Fall, dass ich mal ausfallen sollte", so Bender überglücklich. 

Mit bisher 5 Gesamtsiegen in der laufenden Saison stellte der erfolgreiche Fahrer seines Clubs, des MCH-Heilbronn seine Gesamtsiegrekord von 2014 aus der TCC-GT-Serie ein. Nach dem Gewinn der TCC- Serie 2013, dem Gesamtsiegrekord von 2014 und dem GTC-Titelgewinn 2015 ist Reifenspezialist "Ben" Bender 2016 auf dem besten Wege mit einem neuen Gesamtsiegrekord nun auch den STT-Titel zu gewinnen.

"Bei einem ersten STT-Gaststart 2015 habe ich Gefallen an der Serie gefunden", so Bender. Die Entscheidung dort um den STT-Titel zu kämpfen, dürfte er wohl noch nicht bereut haben.

Auch in der P9-Challenge ging der schnelle Schwabe bereits einmal an den Start - und er gewann auch dort auf Anhieb. Wir die P9-Challenge die nächste Rennserie die der Unterländer "knacken" kann?

Jürgen Bender verfügt über den absolut ungetrübten Blick für das Machbare. Viele Fans wünschen sich "Ben" einmal in der GT-Masters am Start zu sehen.

"Mit seiner Super-Rundenzeit von 1:39,484 im Frühjahr in Hockenheim würde er auch in der "Masters" eine sehr gute Figur machen", dessen war sich ein Unterländer Racefan im Fahrerlager damals absolut sicher. HTS

Foto; HTS  - Jürgen Bender (r) und Herbert Schürg

 

 

Rennsport - STT-Challenge Halbzeit

Int. offenes GT-Rennen am Nürburgring

Bei STT-Serien-Halbzeit – Champion

Jürgen BenderJürgen Bender darf getrost als erfolgreichster GT-Rennfahrer der Region Unterland bezeichnet werden. Seit einem Jahrzehnt eilt der Neckarsulmer Diplomingenieur von Sieg zu Sieg und zu immer neuen Titeln.  Was über Jahre im Porsche GT3 begann, ging mit dem Umstieg auf eine von Callaway-Competition in Leingarten gebauten Corvette weiter. Und das mit zunehmendem Erfolg.

2016 hat Jürgen Bender bislang bei allen Renen der renommierten int. STT-Challenge die für den Titelgewinn nötigen Klassensiege errungen. Am Nürburgring gingen in der STT nun über 40 Fahrer aus 5 Nationen an den Start. Das ist höchstes GT-Niveau im int. Rahmen. Gefahren wurde in der "Grünen Hölle" bei den Tourenwagen und GT's in verschiedenen Klassen. 8 Hersteller traten an.

In der großen Hubraumklasse sind reinrassige Rennfahrzeuge zugelassen. Dort waren am Ring Modell mit nur 850 Kg Gewicht und einer Leistung von bis zu 850 PS am Start. Jürgen Bender, Reifen-A1-Chef aus Neckarsulm, trat in der GT3-Klasse an. Vor dem Rennen am "Ring" gewann er seine Klasse ohne Ausnahme. Und bei 4 Rennen setzte Bender sich dazu noch als Gesamtsieger durch.

Auf dem Nürburgring donnerte Jürgen Bender in beiden Rennen erneut als Klassensieger durchs Ziel. Kämpfe mit dem Gegner aus der größeren Klasse konnte er im 2. Rennen des Tages ebenfalls unangefochten für sich entscheiden. So gelang es dem Unterländer MCH-Piloten hinter einem Porsche Rennsportwagen, einem legendären Modell 962 von Klaus Abbelen und einem Audi DTM Rennwagen mit Edy Kamm (CH), als Gesamtdritter und Klassensieger auf das Treppchen zu fahren. Im Ziel lag "Ben", wie ihn die vielen Freunde nennen, nur 9/100 sec. hinter dem bärenstarken DTM-Rennwagen des Schweizers Kamm. 

Der Gang aufs Treppchen zur Ehrung der Gesamtsieger ist natürlich steht's die größte Belohnung für jeden Rennfahrer", so Bender nach dem Rennen. Und auch diesmal war der Neckarsulmer Reifenspezialist war wieder auf dem Treppchen mit von der Party.

Dazu konnte er konnte seine Tabellenführung weiter entscheidend ausbauen. "Bis zum Titel ist es noch ein langer Weg", so STT-Manager Rolf Krepschick, "Aber Jürgen hat diesen Weg offensichtlich fest im Blick". Der nächste Doppellauf der Serie findet am 19.-21.08 im Niederländischen Seebad Zandvoort statt. "Die ehemalige Formel-1-Rennstrecke gilt als besondere Herausforderung für Fahrer und das Material", so Teamchef Martin Mintgen.  HTS

 

 

GT-Masters - Rennen 1 am Nürburgring

Pommer mischt weit vorne mit

Markus PommerFür MCH-Mitglied Markus Pommer und seinem Fahrerkollegen Xavier Maassen aus Holland begann das Ring-Wochenende im neuen Team (Audi R8 LMS ultra) sehr gut. Platz 5 im Auftaktrennen, nur einen Wimpernschlag hinter der routinierten Unterländer Callaway-Mannschaft von Gounon/Keilwitz aus Leingarten,sind ein echter Hit.

Das 2. Callaway-Team mit dem für die Region interessante Fahrerpaarung Assenheimer/ Schwager, landete nach durchwachsenem Training auf Gesamtrang 10. Mann hatte zumindest im Rennen gegenüber dem Training Boden deutlich gut gemacht. Im Genick saßen den Unterländern die Audi-Crew mit der blonden Schwedin Mikaela Ählin-Kottulinsky mit Partner Bonamoni. Die nach Krankenstand wieder voll fitte Enkelin von Graf Freddy Kottulinsky zeigte als 11. dass Großvaters schnellen Gene absolut voll Früchte tragen. Gesamtsieger am Ende Porsche-Duo Jahn (D)/Estree (F). HTS

 

Foto HTS: Markus Pommer

Pommer nach Teamwechsel auf dem Weg nach vorn

Markus PommerDer MCH-Fahrer Markus Pommer dürfte mit seinem Teamwechsel zufrieden sein.
Im ersten Quali gelang dem Deutsch-Niederländischen Team Pommer/Maassen (Audi R8 LMS) auf Rang 7 (1:27,694) zu fahren. "Eine zum Auftakt unserer gemeinsamen Arbeit absolut brauchbare Startposition", so das Team Aust-Motorsport zufrieden. Für das heimische Team Assnheimer/Schwager lief es dagegen nicht so gut. Rang 21 in der Corvette (1:28,282) zeigte auf, dass man technisch noch zu arbeiten hatte.  Topauto von Callaway aus Kleingarten mit Gounon/Keilwitz fuhr mit 1:27,671 einen "Wimpernschlag" vor Pommer/Maassen. Dadurch könnte es aus Sicht des Unterlandes zu einem packenden Kampf der heimischen Asse führen.

Nicht zufrieden war die junge Schwedin Mickaela Ahlin-Kottulinsky. Die schnelle Enkelin des berühmtem Paris-Dakar-Gesamtsiegers Graf Freddy Kottulinsky, kam nicht so richtig ins Rollen. "Shit, happens" - letzte Reihe. Von dort kann es nur nach vorne gehen. Pole mit 1:27.181 fuhr das Team Renauer/Ragginger auf Porsche 911 GT3 R. HTS

 

Foto: Pommer - HTS

Die Spannung steigt

Die Deutsche GT-Szene ist außerordentlich gut aufgestellt. 3 Serien buhlen um die Gunst der Fahrer, Teams und der Fans. Die größte Konkurrenz herrscht in der STT-Challenge. Diese Serie verfügt über die längsten Geschichte. Den stärksten Anstieg verzeichnet momentan die P9-Challenge. Die GTC plant in der 2. Saisonhälfte aus dem Tal (Starterzahlen)  zu fahren. Der erfolgreichste heimische Privatfahrer ist der Neckarsulmer Ingenieur Jürgen Bender (Foto).

Benders grüne CorvetteAuf seiner Vorjahres-C6-Corvette hat er 2016 nach Gewinn der TCC-Serie und der GTC-Championship (Foto Corvette grau) nun die STT im Visier. Bei allen 6 Meisterschaftsläufen gewann er die GT3-Klasse überlegen. Damit ist "Ben" Bender alleiniger STT-Tabellenführer. und dem Ingenieur gelang es bei 4 der 6 Rennen gegen stärkere Boliden den Gesamtsieg zu erkämpfen. Im Profilager wurde sein Rundenrekord in Hockenheim vor 3 Wochen mit einer Zeit von 1:39,484 sec auf dem Formel-1-Kurs staunen zur Kenntnis genommen. Vor dem Beginn der 2. Saisonhälfte wurde eine "neue Corvette" (Foto 2) unter Renningenieur Bayer in der Erlenbacher Sportwagenschmiede ausgerüstet Team Vulkan setzt den Wagen für Bender in 14 Tagen am Nürburgring erstmals ein.

Bei den Profis in der GT-Masters ist das heimische Team von Callaway-Competition im Titelkampf ebenfalls erfolgreich. Man kämpft gegen Porsche, Audi, Lamborghini, Mercedes und neuerlich auch gegen Bentley um den Titel. Die Region ist im GT-Sport auch dort mit den Piloten Assenheimer und Pommer ganz vorne mit dabei. HTS

Fotos privat - Grün, die neu aufgebaute Corvette GT3-C6

 

STT-Meisterschaftsstand vor dem Nürburgring-Rennen

1.

Jürgen Bender

172,0 Punkte

1.

Ulrich Becker

152,0 Punkte

3.

Team Ehninger/Ayasse

134,6 Punkte

4.

Thomas Kramwinkel

131,0 Punkte

5.

Mario Hirsch

130,0 Punkte

5.

Gerhard Ludwig

130,0 Punkte

 

 
Top! Top!