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MC-Heilbronn
 
 

Youngtimer-Treffen 2017 in Schwäbisch Hall

Am Sonntag, 23.April findet in Schwäbisch Hall von 11:00 - 17:00 Uhr ein Youngtimer-Treffen statt.

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Formel-1-Kurs Hockenheim

Pommer-Power ready for GT-Masters

Markus PommerHeinz Webers routinierter Motorsport-Club Stuttgart beging am Wochenende in Hockenheim seinen Saisonauftakt 2017. Im Bereich des Deutschen GT-Sports war es dabei Motorsport-Club Heilbronns Senkrechtstarter Markus Pommer, der bei den Stuttgartern auf dem Formel-1-Traditionskurs "seine Duftmarke" sehr eindrucksvoll hinterließ. Und das wirklich sehr eindrucksvoll. Wir berichteten an dieser Stelle bereits vor 14 Tagen über den ersten Test von Markus im Audi R8 LMS GT3 im Team von Aust Motorsport. Auch das lief in Hockenheim. Und man sah dabei bereits das alles perfekt vorbereitet zu sein schien. Entspannte Gesichter im Team Aust verrieten, das alles passte. Markus war im Audi auf Anhieb schnell. Und was mindestens eben so wichtiger war, der gebürtige Erlenbacher fühlte sich im neuen Aust-Mobil sehr wohl.

Als Vorbereitung zur GT-Masters-Saison 2017 ging das Team vor dem Auftakt der GT3-Master-Profis nun in Hockenheim an den Start zum DMV-Serien-Auftakt. Zweimal Pole waren dabei eine echte Ansage für 2017. Rundenzeiten von 1:37.286/1:37.096 zeigten, das Markus in T2 sogar noch 2/10 zu legen konnte. Und das obwohl der Druck von Ronny"C'Rock", einem schnellen Film-Stuntman im gleichen Audi R8 wie Pommer von Land-Motorsport, im 2. Training nicht bestand. Thomas Langer belegte die Ränge 2 und 3 im Porsche GT3-Cupauto in seiner Klasse. Ein Team Highspeed-Mitglied meinte,

In beiden Rennen setzte Pommer am Sonntag um, was er im Training versprach. zweimal die schnellste Runde im Rennen und den Doppelsieg dazu. So dürfte es 2017 weiter gehen.

Thomas Langer belegte im Training in seiner Klasse im Porsche GT3-Cupauto die Ränge 2 und 3. Ein Team Highspeed-Mitglied meinte, "Es ist für Morgen technisch absolut noch Luft nach oben". Also auch für Tom Langer wehte "Treppchenluft" in Hockenheim. Und das setzte der Heilbronner beim Rennen konsequent um. Platz 1 und 2 in der Klasse passten für ihn. In R2 fehlten knappe 5 sec zum Doppelsieg.

Die Unterländer die auf die beiden Rennen "vor der Haustür" von Heilbronn gespannt waren und an reisten, wurden nicht enttäuscht. HTS

Foto HTS - Markus Pommer mit voller Power

Quo Vadis für die GT-Meister Bender, Fritz "K" und Plentz

Gelingt Jürgen Bender eine Überraschung

Jürgen Bender und Fritz "K"Ready to start, aber "noch ist die Küche nicht geputzt", könnte man sagen. Und das muss vor dem Rennsport-Saisonauftakt 2017 noch erledigt werden. Viele Freunde und Fans werden es kaum glauben, aber neben den Fähigkeiten am kleinen schwarzen Lederlenkrad des Rennwagens managt der Neckarsulmer Reifenfachmann Jürgen Bender auch am heimischen Küchenherd durchaus so manche Herausforderung. Ist Jürgen Bender also auch noch der "schnellste Hobby-Koch in Deutschland"?

"Nein", grinst er freundlich, "so will ich das nicht verstandenen wissen. Aber für eine größere Gruppe von Freunden habe ich natürlich schon ab und an als Koch für ein festliches Mahl sorgen können".

Nach den Titelgewinnen in der TCC-Rennserie, der GTC-Challenge und der int. STT im vergangenen Jahr will Jürgen Bender 2017 den Titel in der STT-Serie verteidigen. "Das wird sicher nicht ganz leicht werden", so der Diplomingenieur des Maschinenbaus aus dem Raum Heilbronn. Dort im heimischen Bereich stieg er zusammen mit dem Team Sportwagenschmiede-Erlenbach im Porsche GT3 absolut rasant auf. Gemeinsam bewältigte man den Wechsel von Porsche Renneinsätzen hin zu Einsätzen in einer neu aufgebauten Callaway-Corvette. Das neue Auto wurde ebenfalls in einem Heilbronner Vorort (Leingarten) von dem dort ansässigen Herstellers Callaway-Competition entworfen und gebaut. 

"Und dabei gelang es uns 2013 sogar auf Anhieb den TCC-Titel hauchdünn zu gewinnen. Ein irre spannendes Jahr mit Jürgen im Team", so sein Renningenieur Bayer mit Stolz in der Stimme noch heute, Jahre danach. Aber das ist nicht alles gewesen. Unvergessen auch die Saison 2014. Vor 3 Jahren fuhr sich Jürgen Bender in der Corvette zum Siegerkönig der TCC-Serie empor. Keiner holte mehr Gesamtsiege als der Neckarsulmer. Der 20. Gesamtsieg wird 2017 sicher schon bald kommen. Auch 4 Langstreckenmeisterschaften errang Jürgen Bender bereits ganz überlegen. Die vielen Klassensiege, kann er heute nicht mehr aus dem Stand nennen. Zu viele waren es bereits.

Eine weitere Herausforderung steht übrigens auch noch an. In der P9-Challenge gelang es dem Neckarsulmer 2014 bei seinem ersten Gaststart auf dem Lausitzring auf Anhieb als Gesamtsieger durchs Ziel zu schießen. Wird er also neben den STT-Weekend mit Hilfe eines Förderers an den 5 zusätzlichen Weekends dieser Serie ebenfalls die Koch-Schürze mit dem Overall vertauschen?

Gerne würde "Ben", wie ihn die Freunde nennen, auf den legendären Rennstrecken der P9-Serie, wie in Monza, Hockenheim, am Red Bull Formel-1 Ring oder auf dem Lausitzring zwischen Berlin und Dresden noch einige Extrarennen bestreiten. Seine Unterländer Fans wünschen sich das natürlich sehr. "Mal sehen was unsere Sponsoren dazu meinen", lächelte Jürgen Bender nachdenklich. Der "P9-Braten" könnte also durchaus noch zusätzlich auf Benders Speiseplan der Saison 2017 kommen. HTS

HTS-Foto von Bender und Fritz "K"

 

 

Fahrer und Team zufrieden – Zielflagge, aber kein Podium bei Patrick Assenheimer sowie dem AutoArenA-Motorsportteam

Patrik Assenheimer AutoArenaTurbulenter Auftakt zur VLN-Langstreckenmeisterschaft in der Eifel. Von den 194 gemeldeten Fahrzeugen standen 188 - von 24 verschiedenen Herstellern -  am Start. Nach der Vier-Stunden-Hatz sahen davon noch 139 die Zielflagge. Den ersten Gesamtsieg der neuen Saison sicherte sich der VLN-Traditionsrennstall Manthey-Racing mit einem Porsche 911 GT3 R, der von den drei französischen Porschewerksfahrern Romain Dumas, Fred Makowiecki und Patrick Pilet gelenkt wurde. Die profitierten vom Ausfall des Falken-Porsche 911 GT3 R, der mit lediglich zwei Sekunden Vorsprung auf den Manthey-Porsche in der vorletzten Runde beim Überrunden aufs Gras kam und in der Hohenrein-Schikane anschließend seitlich in die Streckenbegrenzung flog. Das Podium komplettierte die ABT-Truppe mit einem Bentley Continental GT3 vor dem Audi R8 LMS des Audi Sport Teams Land.

Der Lehrensteinsfelder Patrick Assenheimer beendete den Auftakt als 18. der Gesamtwertung sowie Platz 17 in der GT3-Klasse Die war mit 33 Fahrzeugen wie Porsche 911 GT3 R, BMW M6 GT3, Bentley Continental, Lamborghini Huracan, Mercedes AMG GT3 und Audi R8 LMS leistungsmäßig und zahlenmäßig am stärksten besetzt. Die Mercedes-Boliden konnten allerdings zu keiner Zeit um die Spitze mitkämpfen. Das Training ging die neugestaltete Mannschaft mit ihrem MANN-Filter Mercedes AMG GT3 noch vorsichtig an – Endresultat Startplatz 14. „Bernd Schneider, Kenneth Heyer und Indy Dontje fuhren dann die ersten drei Rennstints, ich den letzten“ erklärt Patrick Assenheimer. Nach einer Code 60 Phase im ersten Turn war der Anschluss zur Spitze verloren gegangen, der bis Rennende nicht wieder aufgeholt werden konnte. „Mein Einstand auf dem 550 PS starken Mercedes vom Team HTP war gut, die Rundenzeiten auch, darauf lässt sich für den zweiten Lauf in zwei Wochen aufbauen“, erläutert Patrick Assenheimer seine ersten Nordschleifenrennkilometer im AMG GT3-Mercedes.

Dessen ehemaliges AutoArenA-Motorsportteam verpasse das Podium in der Klasse V4 (seriennahe Produktionswagen bis 2500ccm) nur ganz knapp. 17 BMW 325 waren hier im Konkurrenzkampf mit dem Mercedes C 230 V6 aus Obereisesheim. Nach der Vier-Stunden-Hatz kreuzte der 215 PS starke AutoArenA-Mercedes als vierter die Ziellinie. Stammpilot Marc Marbach (Heilbronn) hatte sich mit Steven Fürsch und Jürgen Bretscheider kontinuierlich durch das extrem starke Feld noch vorne gearbeitet. Das Qualifying hatte die Mercedestruppe als siebte beendet. „Mehr war nicht drin, es wurde um jeden Meter wie bei einem Sprintrennen gekämpft. Wichtig war auch, unseren Mercedes unbeschadet ins Ziel zu bringen, das gesamte Team hat toll zusammengearbeitet“, resümiert Marc Marbach.   ......... Wilfried Ruoff

Top-Starterfeld mit 194 Fahrzeugen zum VLN-Auftakt auf der Nürburgring-Nordschleife

Sensationelles Gespann -Patrick Assenheimer mit Bernd Schneider beim Auftakt – AutoArenA Motorsportteam geht in die zehnte Rennsaison

Bernd Schneider - Patrick AssenheimerWenn am kommenden Samstag um 12 Uhr das erste von neun Rennen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft 2017 in der Eifel gestartet wird, gehen der Lehrensteinsfelder Patrick Assenheimer und das Obereisesheimer AutoArenA Motorsportteam erstmals getrennte Wege. Assenheimer sitzt heuer im Mann-Filter Mercedes AMG GT3, der vom Team HTP eingesetzt wird. „Die international erfolgreichen HTP-Profis betreuen auch unseren AutoArenA AMG GT3 beim ADAC GT Masters, das Fahrerquartett im Langstreckenpokal ist allerdings ein ganz anderes“, verrät Patrick Assenheimer. Das Geheimnis wurde beim Sponsorenabend gelüftet. Als Manager, Mentor und Fahrer konnte der fünfmalige DTM-Champion Bernd Schneider gewonnen werden. „Es hat mich begeistert, als ich in Patricks Augen das Funkeln sah, mit welcher Entschlossenheit er über seine motorsportlichen Ziele gesprochen hat. Die Chemie passte zudem nicht nur sportlich, sondern auch menschlich vom ersten Moment an“, erklärt Rennfahrer-idol Bernd Schneider. Zu den beiden gesellen sich der 37jährige Kenneth Heyer (Sohn von Rennfahrerlegende Hans Heyer) sowie der 24jährige Niederländer Indy Dontje. „Alle mit Sprint-, und Langstreckenerfahrung auf GT-Boliden. Ich will heuer auch bei den geplanten VLN-Einsätzen vorne mitmischen“ erklärt Patrick Assenheimer. Der 24jährige verspricht sich vor allem durch Bern d Schneider einen weiteren Schritt nach vorn in seiner Rennfahrer-kariere. „Die bisherigen Tests verliefen vielversprechend, erklärt Assenheimer. Der eingesetzte Mann-Filter AMG GT3 hat einen 6200ccm starken V8 Saugmotor mit ca. 550 PS und soll in der stärksten Klasse gegen Konkurrenten wie Audi R8 LMS, Porsche 911 GT3 R, Bentley Continental GT3, Lamborghini Huracan und BMW M6 GT3 bestehen.

AutoArena BoxenstoppSatte 194 Fahrzeuge sind für den Auftakt 2017 auf der legendären Nordschleife eingeschrieben – zur Vier-Stunden-Hatz beim Saisonstart am Samstag werden allein 34 (!) GT3-Boliden erwartet. Für Patrick Assenheimer und seine drei Fahrerkollegen somit gleich eine Wahnsinnsherausforderung. Ein kleines Jubiläum feiert das Obereisesheimer AutoArenA-Motorsportteam. „Zehn Jahre Grüne Hölle und zehn Jahre Benzin im Blut“ – mit diesem Slogan ist das aus einem Mitarbeiterprojekt vom Heilbronner Mercedes-Benz Autohaus Assenheimer-Mulfinger entstandene Team mittlerweile zum festen Bestandteil der VLN-Langstreckenmeisterschaft geworden. Neben vielen Podiums-platzierungen waren die Klassensiege (2011, 2012, 2014 und 2015) bei den legendären alljährlichen 24-Stunden-Rennen in der Eifel die Höhepunkte der regionalen Mercedestruppe. „Überragende Professionalität von Technikern und Fahrern gepaart mit der Qualität des Mercedes sollen auch in dieser Saison für Erfolge sorgen“ wünscht sich Teammanagerin Monika Assenheimer.  Neben dem langjährigen Stammpiloten Marc Marbach (Heilbronn) werden heuer Stefen Fürsch und Jürgen Bretschneider hinterm Volant des markanten AutoArena-Flitzers - ein Mercedes C 230 V6 mit 2500ccm Hubraum und 215 PS Leistung - sitzen. Der wird in der Klasse V4 (seriennahe Produktionswagen bis 2500ccm) eingesetzt und kämpft hier gegen eine heftige Übermacht von sage und schreibe 17 (!) 325er BMWs.  „Erfahrung auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring, Nordschleife und Kurzanbindung sind das A und O um in der grünen Hölle erfolgreich zu sein“ erklärt Marc Marbach. „Die Charakteristik ist weltweit einzigartig und bei jedem Start eine neue und immense Herausforderung für uns Fahrer sowie das Auto“ ergänzt GT3-Pilot Patrick Assenheimer. Die letzten Wochen waren geprägt von intensiven Vorbereitungen sowohl auf wie auch abseits der Strecke, alle fiebern dem Start am Samstag in die neue VLN-Saison in der Eifel entgegen – mit dem Wunsch einer Podiumsplatzierung.

Auf  www.vln.de  gibt es zur Vier-Stunden-Hatz am Samstag ab 12.00 Uhr einen Liveticker sowie eine Livereportage mit toller Kameraführung.                            Wilfried Ruoff

 

 
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