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MC-Heilbronn
 
 

31. STT-Challenge in Oschersleben

Jürgen Bender mit der Nr. 1 am Start

Jürgen BenderSo spannungsgeladen begann eine GT-Rennsaison für Jürgen Bender zuvor noch nie. Unser vielfacher GT-Meister in verschiedenen Serien, geht am Wochenende in Oschersleben bei Augsburg mit der Start-Nr.1 im 3. und 4. Lauf der 31. STT-Challenge Saison an den Start. Nach Abbruch des Auftaktrennens in Hockenheim und einem 2. Rang im dortigen 2. Meisterschaftslauf auf dem Formel-1-Kurs, liegen mit unserem Neckarsulmer Spitzenfahrer des heimischen Motorsport-Clubs (MCH) die Kollegen Bender, Becker, Grams und Glatzel punktgleich auf P 2 der STT-Tabelle. Aber es gibt noch eine Steigerung. Noch nie zuvor lagen auch auf Platz 1 der Tabelle ebenfalls 4 Fahrer punktgleich vorne. Darunter der Kolumbianer und Auftakt-Gesamtsieger von Hockenheim, Oskar Tunjo aus Kolumbien. Kann sich der über Jahre erfolgreichste Unterländer Fahrer, der Neckarsulmer "Reifenflüsterer" unter 34 Assen mit bis zu 650 PS starken GT-Boliden durchsetzen? " Ich kämpfe um die Titelverteidigung" so Bender. Nach dem ersten freien Training auf der Börderennstrecke kurz und knapp. In einer giftgrünen C6-Callaway-Corvette, gebaut in Leingarten, ist das keine leichte Aufgabe. Gegen die Asse auf Porsche, Lamborghini, Mercedes, Nissan oder Ford-GT müssen von Bender alle Register gezogen werden.

Im ersten freien Training am Freitag landete Jürgen Bender auf Rang drei. Im anschließenden Zeittraining zum ersten Meisterschaftslauf in Oschersleben schob sich Jürgen näher an den Pole-Mann Tunjo heran. Als 2. der Tabelle wird Jürgen Bender aus der ersten Startreihe ins Rennen gehen. Die MCH-Clubfreunde werden am Samstag (14 Uhr) und Sonntag (11 Uhr) ganz sicher fest beide Daumen für Ihren Club-Kollegen drücken. "Das zu wissen hilft natürlich immer", lächelte Jürgen am Freitagabend an der Strecke. HTS

Foto privat 

 

STT-Ergebnisse – Oschersleben

http://raceresults.at/Results/organisator/2017/evenement/Auto%20Rennen/race/Preis%20der%20Stadt%20Magdeburg%20Oschersleben

 

 

 

 

Metz Rallye Classic

28./29. April 2017

Unser 2. Anlauf bei der Metz Rallye. Anderes Auto, anderes Equipment, gelernt aus den Fehlern unserer Teilnahme vor 2 Jahren. Eigentlich hatten wir gesagt: nie wieder die Metz!

Nun wollten wir es doch noch einmal wissen. Und so traten wir erneut unsere Reise nach Stein bei Nürnberg an. Es erwarteten uns 90 Gleichgesinnte, 188 Lichtschranken (!), eine Nachtetappe und 2 Tage Rallye-Spaß. Die Metz Rallye gilt als eine der schwierigsten Veranstaltungen in Deutschland.

Merkle - Schücke -  Metz-Rallye 2017Am Freitag wurden die Teilnehmer ab 14:31h im Minutentakt auf den Weg gebracht. Wir starteten mit der Startnummer 61, so dass wir quasi im Mittelfeld fahren konnten. Der Startschuss fällt bei der Metz Rallye immer im Festzelt. Dort fahren alle teilnehmenden Teams mit ihren Fahrzeugen über eine Rampe ins Festzelt und werden dem Publikum vorgestellt. Dieses Jahr war die Rampe wohl etwas in Mitleidenschaft gezogen, denn ein Teilnehmer brach dort mit seinem Fahrzeug etwas ein, was jedoch schnell wieder repariert wurde. Fahrzeug und Teilnehmer gingen unbeschadet daraus hervor.

Los ging es auf die 1. Runde mit ca. 70 Lichtschranken. Der Einstieg fiel uns dieses Mal leichter, da wir schon wussten, was uns erwarten würde. Trotz allem war höchste Konzentration gefragt. Fast schon ein bisschen stolz kehrten wir zum Abendessen ins Festzelt zurück, da wir absolut fehlerlos unterwegs waren. Auch die anschließende Nachtetappe konnten wir erfolgreich abschließen. Am Samstag hieß es ab 08:01h: Restart! 107 weitere Lichtschranken warteten auf uns. Darunter nach der Mittagspause der obligatorische Pylonen-Kurs auf dem Gelände der Fa. Henglein, der jedes Jahr in veränderter Form stattfindet. Studiert man hier vorher nicht genau die Kartenskizze im Roadbook, so geht man im „Pylonen-Wald“ gnadenlos unter. Wie beim letzten Mal absolvierten wir auch hier alles fehlerlos, ebenso wie den folgenden Rundkurs auf dem Gelände der Fa. Frewa.

Im Gesamtergebnis konnten wir uns auf einen starken Platz 29 (!!!!) vorarbeiten (2015: Platz 68). In der Klasse erreichten wir den 18. Platz. Das Teilnehmerfeld war auch in diesem Jahr sehr, sehr stark und es ging wirklich um Hundertstelsekunden. Unglücklicherweise wurde uns in einer GP die Überprüfung von 8 Lichtschrankenzeiten verwehrt. Es lag ein Zeitnahmefehler von Lichtschranke 3-10 vor. Wäre dies korrigiert worden, wären wir mindestens 5 Plätze weiter vorne. Einen Pokal erhielten wir trotzdem, nämlich für das beste Ergebnis einer WP. Wir sind sehr zufrieden.

Simone Schücke / Heinz Merkle

 

Motorsport - Deutschland - Saisonauftakt für Jürgen Bender

STT-Challenge - Standortbestimmung für Jürgen Bender

Jürgen Bender war der Schnellste

Bender und Tunjo (Kol)Beim Saisonauftakt der 31. STT-Challenge-Saison in Hockenheim war der Neckarsulmer Ingenieur und Reifenexperte (Reifen-1A-Neckarsulm) Jürgen Bender klar der Schnellste. Pole und schnellste Runde im Rennen 2 waren eine klare Aussage des MCH-Topfahrers. Leider fehlte dem Neckarsulmer GT-Ass der Donnerstag als Auftakt-Testtag. Im Training für das Sonntags-Rennen stellte der schnelle MCH-Pilot die GT3-Callaway-Corvette Modell C6 des in Leingarten ansässigen Rennwagen-Herstellers Callaway-Competition aber trotzdem auf die "Pole".

Der erste Rennlauf wurde am Samstag nach schwerem Unfall des Schweizers Lamborghini-Fahrers Philippe Kiener abgebrochen. Auslöser für den Unfall und den Abbruch schien Öl auf der Strecke gewesen zu sein. Kiener wurde im Hubschrauber nach Mannheim geflogen. "Er befindet sich trotz einiger Brüche schon wieder auf dem Wege der Besserung", konnte STT-Manager Rolf Krepschik am Rennabend klar beruhigen.

Nicht ganz unumstritten war der Start zum 2. Rennen am Sonntag. Nach Frühstart des Kolumbianers Oscar Tunjo (22) benötigte Jürgen Bender 4 Runden, um den Südamerikaner ausbremsen zu können. "Meine Reifen waren beim Start zu kalt", so der amtierende STT-Meister achselzuckend. Das Problem mit den Reifentemperaturen zum Start müssen wir zukünftig in den Griff bekommen". Anschließend führte Bender das Feld 12 Runden unangefochten an. Callaway-Rennleiter Giovanni Ciccone drückte in der Sachskurve über die volle Distanz fest die Daumen für "seinen Piloten Jürgen".

Zwei Runden vor Schluss gelang es Tunjo, der aus dem Rennwagensport (GP3) kommt, sich im Zuge der Überrundungen erneut neben Bender zu bremsen. Dadurch gelangte er erneut in Führung. "Ich wollte keinen Gewaltakt herauf beschwören", so Bender besonnen. "Wäre ich auf dem Gas und auf meiner Linie geblieben, hätte es sicher geknallt. Zumindest wäre Tunjo im Gras gelandet. Teure Schäden wären auf alle Fälle auch an der Corvette entstanden".

Da der Kolumbianer als Gastfahrer in der STT-Serie keine Rolle in der Meisterschaft spielen wird, konnte Jürgen Bender als amtierender Meister in Hockenheim mit Platz 2 und der schnellsten Runde im Rennen seine Favoritenrolle in der STT einmal mehr klar unterstreichen. Auf Platz 3 landete Langstrecken-Ass Jürgen Alzen (Ford GT).

Bender im C6 Callaway-Corvette saß in einem Fahrzeug das bereits 2013 konzipiert wurde. Tunjo saß in einem brandneuen Mercedes SL Modell-2017. Der Junior aus Südamerika will sich nun wieder der GP3-Serie im Rahmen der F1 zu wenden. Man darf gespannt sein was der Schweizer Erfolgsteamchef Andreas Jenzer mit dem Junior aus Südamerika erreichen kann. Ziel sind Profieinsätze in der Formel 2. HTS

 

Foto HTS. Bender (D) und Tunjo(Kol) nach dem Rennen

 

Doppelsieg für Markus Pommer

Rennleiter Heinz Weber (MC-Stuttgart), ein absoluter Routinier des Rennsports, garnierte seinen Auftakt-2017 in Hockenheim mit einem "Unterländer Sahnehäubchen". Im Bereich des Deutschen GT-Sports war es der Senkrechtstarter des befreundeten Motorsport-Club Heilbronn, Markus Pommer, der "seine Duftmarke" bei den Stuttgarter Veranstaltern auf dem Formel-1-Traditionskurs eindrucksvoll hinterließ. Markus Pommer 2017 auf einem Audi R8 GT3 von Team Aust-Motorsport im Rahmen der GT-Masters gegen die Unterländer Mitstreiter Patrick Assenheimer auf einem AMG-Mercedes und das Team Callaway-Competition aus Leingaren an. Keine leichte Aufgabe für Pommer, den gebürtigen Erlenbacher Studenten. Geht Assenheimer doch bereits in seine 3. ADAC-GT-Masters-Saison so konnte das Team Callaway als weiterer Gegner-2017 die "Masters" zuvor sogar bereits als Champion beenden. Markus Pommer gestaltete seinen Einstieg-2017 überaus erfolgreich. In Hockenheim ging er in beiden Läufen eines Testrennens, der nationalen GTC-Serie, von der Pole in die Rennen. In beiden Läufen ließ er sich auch klar die schnellste Runde im Rennen notieren. Dazu gewann er beide Rennen auf dem Formel-1-Kurs unangefochten. Das seine Klassensiege in der großen Leistungsklasse-10 zusätzlich für 2 Extrapokale sorgte, war am Ende nur noch Formsache.

Markus PommerInteressant war wie Pommer im Zweikampf mit den Gegnern um ging. "Beim Überrunden rechnen schwächere Fahrer im Feld oft nicht mit den Jungs die um den Gesamtsieg fighten", so Pommer nach der Zieldurchfahrt achselzuckend. Aber Markus stand in Hockenheim diesmal noch nicht so sehr unter Druck. Unnötige Risiken waren für ihn nicht nötig. "Aber solche Manöver können durchaus mal zum Problem werden", so der Routinier aus Neckarsulm.

Nach einem Test in Oschersleben wird es dort im Norden des Landes am 28.-30.April mit der ADAC-GT-Masters dann richtig ernst. Die Serie wird 2017 auf alle Fälle zum Highlight für Racefans aus dem Unterland. TV-Live-Berichte sind Pflicht. Nicht nur für die Mitglieder des MC-Heilbronn. Alle Racer der Region werden die Daumen drücken. Denn neben Markus und Patrick ist auch die Callaway-Crew aus Leingarten im Kampf um Sieg und Titel mit von der Party. HTS

Foto HTS - Markus Pommer

 

Deutsche Geländewagen Meisterschaft 2017

1. Lauf am 30.04.2017 in Eisenberg/Pfalz

www.kurpaelzer.de

Flyer (bitte klicken)

Ausschreibung Deutsche Geländewagen Meisterschaft 2017 in Eisenberg (bitte hier klicken)

 

 
Top! Top!