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MC-Heilbronn
 
 

Quo Vadis für die GT-Meister Bender, Fritz "K" und Plentz

Gelingt Jürgen Bender eine Überraschung

Jürgen Bender und Fritz "K"Ready to start, aber "noch ist die Küche nicht geputzt", könnte man sagen. Und das muss vor dem Rennsport-Saisonauftakt 2017 noch erledigt werden. Viele Freunde und Fans werden es kaum glauben, aber neben den Fähigkeiten am kleinen schwarzen Lederlenkrad des Rennwagens managt der Neckarsulmer Reifenfachmann Jürgen Bender auch am heimischen Küchenherd durchaus so manche Herausforderung. Ist Jürgen Bender also auch noch der "schnellste Hobby-Koch in Deutschland"?

"Nein", grinst er freundlich, "so will ich das nicht verstandenen wissen. Aber für eine größere Gruppe von Freunden habe ich natürlich schon ab und an als Koch für ein festliches Mahl sorgen können".

Nach den Titelgewinnen in der TCC-Rennserie, der GTC-Challenge und der int. STT im vergangenen Jahr will Jürgen Bender 2017 den Titel in der STT-Serie verteidigen. "Das wird sicher nicht ganz leicht werden", so der Diplomingenieur des Maschinenbaus aus dem Raum Heilbronn. Dort im heimischen Bereich stieg er zusammen mit dem Team Sportwagenschmiede-Erlenbach im Porsche GT3 absolut rasant auf. Gemeinsam bewältigte man den Wechsel von Porsche Renneinsätzen hin zu Einsätzen in einer neu aufgebauten Callaway-Corvette. Das neue Auto wurde ebenfalls in einem Heilbronner Vorort (Leingarten) von dem dort ansässigen Herstellers Callaway-Competition entworfen und gebaut. 

"Und dabei gelang es uns 2013 sogar auf Anhieb den TCC-Titel hauchdünn zu gewinnen. Ein irre spannendes Jahr mit Jürgen im Team", so sein Renningenieur Bayer mit Stolz in der Stimme noch heute, Jahre danach. Aber das ist nicht alles gewesen. Unvergessen auch die Saison 2014. Vor 3 Jahren fuhr sich Jürgen Bender in der Corvette zum Siegerkönig der TCC-Serie empor. Keiner holte mehr Gesamtsiege als der Neckarsulmer. Der 20. Gesamtsieg wird 2017 sicher schon bald kommen. Auch 4 Langstreckenmeisterschaften errang Jürgen Bender bereits ganz überlegen. Die vielen Klassensiege, kann er heute nicht mehr aus dem Stand nennen. Zu viele waren es bereits.

Eine weitere Herausforderung steht übrigens auch noch an. In der P9-Challenge gelang es dem Neckarsulmer 2014 bei seinem ersten Gaststart auf dem Lausitzring auf Anhieb als Gesamtsieger durchs Ziel zu schießen. Wird er also neben den STT-Weekend mit Hilfe eines Förderers an den 5 zusätzlichen Weekends dieser Serie ebenfalls die Koch-Schürze mit dem Overall vertauschen?

Gerne würde "Ben", wie ihn die Freunde nennen, auf den legendären Rennstrecken der P9-Serie, wie in Monza, Hockenheim, am Red Bull Formel-1 Ring oder auf dem Lausitzring zwischen Berlin und Dresden noch einige Extrarennen bestreiten. Seine Unterländer Fans wünschen sich das natürlich sehr. "Mal sehen was unsere Sponsoren dazu meinen", lächelte Jürgen Bender nachdenklich. Der "P9-Braten" könnte also durchaus noch zusätzlich auf Benders Speiseplan der Saison 2017 kommen. HTS

HTS-Foto von Bender und Fritz "K"

 

 

Fahrer und Team zufrieden – Zielflagge, aber kein Podium bei Patrick Assenheimer sowie dem AutoArenA-Motorsportteam

Patrik Assenheimer AutoArenaTurbulenter Auftakt zur VLN-Langstreckenmeisterschaft in der Eifel. Von den 194 gemeldeten Fahrzeugen standen 188 - von 24 verschiedenen Herstellern -  am Start. Nach der Vier-Stunden-Hatz sahen davon noch 139 die Zielflagge. Den ersten Gesamtsieg der neuen Saison sicherte sich der VLN-Traditionsrennstall Manthey-Racing mit einem Porsche 911 GT3 R, der von den drei französischen Porschewerksfahrern Romain Dumas, Fred Makowiecki und Patrick Pilet gelenkt wurde. Die profitierten vom Ausfall des Falken-Porsche 911 GT3 R, der mit lediglich zwei Sekunden Vorsprung auf den Manthey-Porsche in der vorletzten Runde beim Überrunden aufs Gras kam und in der Hohenrein-Schikane anschließend seitlich in die Streckenbegrenzung flog. Das Podium komplettierte die ABT-Truppe mit einem Bentley Continental GT3 vor dem Audi R8 LMS des Audi Sport Teams Land.

Der Lehrensteinsfelder Patrick Assenheimer beendete den Auftakt als 18. der Gesamtwertung sowie Platz 17 in der GT3-Klasse Die war mit 33 Fahrzeugen wie Porsche 911 GT3 R, BMW M6 GT3, Bentley Continental, Lamborghini Huracan, Mercedes AMG GT3 und Audi R8 LMS leistungsmäßig und zahlenmäßig am stärksten besetzt. Die Mercedes-Boliden konnten allerdings zu keiner Zeit um die Spitze mitkämpfen. Das Training ging die neugestaltete Mannschaft mit ihrem MANN-Filter Mercedes AMG GT3 noch vorsichtig an – Endresultat Startplatz 14. „Bernd Schneider, Kenneth Heyer und Indy Dontje fuhren dann die ersten drei Rennstints, ich den letzten“ erklärt Patrick Assenheimer. Nach einer Code 60 Phase im ersten Turn war der Anschluss zur Spitze verloren gegangen, der bis Rennende nicht wieder aufgeholt werden konnte. „Mein Einstand auf dem 550 PS starken Mercedes vom Team HTP war gut, die Rundenzeiten auch, darauf lässt sich für den zweiten Lauf in zwei Wochen aufbauen“, erläutert Patrick Assenheimer seine ersten Nordschleifenrennkilometer im AMG GT3-Mercedes.

Dessen ehemaliges AutoArenA-Motorsportteam verpasse das Podium in der Klasse V4 (seriennahe Produktionswagen bis 2500ccm) nur ganz knapp. 17 BMW 325 waren hier im Konkurrenzkampf mit dem Mercedes C 230 V6 aus Obereisesheim. Nach der Vier-Stunden-Hatz kreuzte der 215 PS starke AutoArenA-Mercedes als vierter die Ziellinie. Stammpilot Marc Marbach (Heilbronn) hatte sich mit Steven Fürsch und Jürgen Bretscheider kontinuierlich durch das extrem starke Feld noch vorne gearbeitet. Das Qualifying hatte die Mercedestruppe als siebte beendet. „Mehr war nicht drin, es wurde um jeden Meter wie bei einem Sprintrennen gekämpft. Wichtig war auch, unseren Mercedes unbeschadet ins Ziel zu bringen, das gesamte Team hat toll zusammengearbeitet“, resümiert Marc Marbach.   ......... Wilfried Ruoff

Top-Starterfeld mit 194 Fahrzeugen zum VLN-Auftakt auf der Nürburgring-Nordschleife

Sensationelles Gespann -Patrick Assenheimer mit Bernd Schneider beim Auftakt – AutoArenA Motorsportteam geht in die zehnte Rennsaison

Bernd Schneider - Patrick AssenheimerWenn am kommenden Samstag um 12 Uhr das erste von neun Rennen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft 2017 in der Eifel gestartet wird, gehen der Lehrensteinsfelder Patrick Assenheimer und das Obereisesheimer AutoArenA Motorsportteam erstmals getrennte Wege. Assenheimer sitzt heuer im Mann-Filter Mercedes AMG GT3, der vom Team HTP eingesetzt wird. „Die international erfolgreichen HTP-Profis betreuen auch unseren AutoArenA AMG GT3 beim ADAC GT Masters, das Fahrerquartett im Langstreckenpokal ist allerdings ein ganz anderes“, verrät Patrick Assenheimer. Das Geheimnis wurde beim Sponsorenabend gelüftet. Als Manager, Mentor und Fahrer konnte der fünfmalige DTM-Champion Bernd Schneider gewonnen werden. „Es hat mich begeistert, als ich in Patricks Augen das Funkeln sah, mit welcher Entschlossenheit er über seine motorsportlichen Ziele gesprochen hat. Die Chemie passte zudem nicht nur sportlich, sondern auch menschlich vom ersten Moment an“, erklärt Rennfahrer-idol Bernd Schneider. Zu den beiden gesellen sich der 37jährige Kenneth Heyer (Sohn von Rennfahrerlegende Hans Heyer) sowie der 24jährige Niederländer Indy Dontje. „Alle mit Sprint-, und Langstreckenerfahrung auf GT-Boliden. Ich will heuer auch bei den geplanten VLN-Einsätzen vorne mitmischen“ erklärt Patrick Assenheimer. Der 24jährige verspricht sich vor allem durch Bern d Schneider einen weiteren Schritt nach vorn in seiner Rennfahrer-kariere. „Die bisherigen Tests verliefen vielversprechend, erklärt Assenheimer. Der eingesetzte Mann-Filter AMG GT3 hat einen 6200ccm starken V8 Saugmotor mit ca. 550 PS und soll in der stärksten Klasse gegen Konkurrenten wie Audi R8 LMS, Porsche 911 GT3 R, Bentley Continental GT3, Lamborghini Huracan und BMW M6 GT3 bestehen.

AutoArena BoxenstoppSatte 194 Fahrzeuge sind für den Auftakt 2017 auf der legendären Nordschleife eingeschrieben – zur Vier-Stunden-Hatz beim Saisonstart am Samstag werden allein 34 (!) GT3-Boliden erwartet. Für Patrick Assenheimer und seine drei Fahrerkollegen somit gleich eine Wahnsinnsherausforderung. Ein kleines Jubiläum feiert das Obereisesheimer AutoArenA-Motorsportteam. „Zehn Jahre Grüne Hölle und zehn Jahre Benzin im Blut“ – mit diesem Slogan ist das aus einem Mitarbeiterprojekt vom Heilbronner Mercedes-Benz Autohaus Assenheimer-Mulfinger entstandene Team mittlerweile zum festen Bestandteil der VLN-Langstreckenmeisterschaft geworden. Neben vielen Podiums-platzierungen waren die Klassensiege (2011, 2012, 2014 und 2015) bei den legendären alljährlichen 24-Stunden-Rennen in der Eifel die Höhepunkte der regionalen Mercedestruppe. „Überragende Professionalität von Technikern und Fahrern gepaart mit der Qualität des Mercedes sollen auch in dieser Saison für Erfolge sorgen“ wünscht sich Teammanagerin Monika Assenheimer.  Neben dem langjährigen Stammpiloten Marc Marbach (Heilbronn) werden heuer Stefen Fürsch und Jürgen Bretschneider hinterm Volant des markanten AutoArena-Flitzers - ein Mercedes C 230 V6 mit 2500ccm Hubraum und 215 PS Leistung - sitzen. Der wird in der Klasse V4 (seriennahe Produktionswagen bis 2500ccm) eingesetzt und kämpft hier gegen eine heftige Übermacht von sage und schreibe 17 (!) 325er BMWs.  „Erfahrung auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring, Nordschleife und Kurzanbindung sind das A und O um in der grünen Hölle erfolgreich zu sein“ erklärt Marc Marbach. „Die Charakteristik ist weltweit einzigartig und bei jedem Start eine neue und immense Herausforderung für uns Fahrer sowie das Auto“ ergänzt GT3-Pilot Patrick Assenheimer. Die letzten Wochen waren geprägt von intensiven Vorbereitungen sowohl auf wie auch abseits der Strecke, alle fiebern dem Start am Samstag in die neue VLN-Saison in der Eifel entgegen – mit dem Wunsch einer Podiumsplatzierung.

Auf  www.vln.de  gibt es zur Vier-Stunden-Hatz am Samstag ab 12.00 Uhr einen Liveticker sowie eine Livereportage mit toller Kameraführung.                            Wilfried Ruoff

 

Markus Pommer - GT-Testauftakt 2017 im Audi R8

Markus PommerNach einer durch zwei Teamwechsel "leicht verunglückte" Rennsaison 2016 stieg MCH-Mitglied Markus Pommer am 22. März zum 1. Test in einen Audi R8 LMS des Teams Aust Motorsport. Ort des Geschehens. Der Formel 1 Kurs im nahen Hockenheim. "Es lief auf Anhieb alles perfekt", strahlte der gebürtige Erlenbacher Student. Rundenzeiten wurden vom Team noch geheim gehalten. Man will Wettbewerber nicht unnötig in die Karten sehen lassen. Das machen in der frühen Phase einer Saison alle Teams so. "Unser geplantes Testprogramm wurde hier auf trockener Bahn zu 100% abgewickelt.", so ein Mitglied des erfolgreichen Norddeutschen Aust-Audi-Motorsportteam.

Ein möglicher GT-Masters-Partner für Pommer, Audiprofi Pierre Kaffer, wurde zwar in Hockenheim gesehen. An der Boxengasse zwar, aber nicht bei Team Aust. Kaffer fuhr am 22. nicht. Es bleibt in der GT-Szene also sehr sehr spannend. In der GT-Masters werden wir neben Markus Pommer auch erneut Patrick Assenheimer sehen. Er 2017 am Volant eines AMG-Mercedes GT. Callaway-Competition schoss sich mit einem Test ihres neuen C7-GT3 auf 2017 ein. Übergeben wurde dazu eine Corvette an Markus Alber. Der Albstädter wird in der laufenden Saison einige Rennen gegen MCH-Champion Jürgen Bender in der STT und in der P9-Challenge bestreiten. HTS

Foto: HTS

 

ADAC-Ehrung für Jürgen Bender

 Jürgen BenderJürgen Bender, amtierender Meister der STT-Challenge, nahm dieser Tage als erfolgreichster nationaler GT-Fahrer und Gewinner der STT-Challenge sowie des nat. H&R-Cups-2016 nach der DSK-Ehrung nun auch den ADAC-Pokal in Empfang.

"Terminüberschneidungen und das umfangreiche Tagesgeschäft machten es mir unmöglich den Pokal bereits in Essen entgegen zu nehmen", so der erfolgreiche Neckarsulmer Ingenieur und Rennfahrer sichtlich erfreut über diese Ehrung.

Am Nürburgring wurde Jürgen Bender vor 4 Wochen ja bereits vom DSK für seine Erfolge in der vergangenen Rennsaison ausgezeichnet. Unser MCH-Mitglied erkämpfte den DSK-Pokal 2016 übrigens bereits zum 3. Mal.

Jürgen Benders leuchtend blaugrüne GT3-Callaway-Corvette C6 steht derzeit zur Saisonvorbereitung beim Team Sportwagenschmiede in Erlenbach. Kein Detail wird nicht unter die Lupe genommen. Fehler die vermieden werden können, werden im Vorfeld gewissenhaft aussortiert.

Sportwagenschmiede-Chef, Renningenieur Marco Bayer errang mit Jürgen Bender in den vergangenen 10 Jahren im GT-Rennsport ein Dutzend Meistertitel. Man holte Gesamtsieg in der TCC-Serie, der DMV-Challenge, der P9-Challenge und in der STT.

2017 will Jürgen Bender den STT-Titel verteidigen. Bei der "Bosch Hockenheim Historic" am 23.April geht sein Saisonstart über die Bühne. Eine gute Gelegenheit für die Unterländer Race-Fans den erfolgreichste Unterländer Fahrer der letzten 10 Jahre einmal "live" zu sehen. Nach Hockenheim sind es ja nur schlappe 60 Km. Gefahren werden dort die beiden ersten Meisterschaftsläufe der Saison. Manager Rolf Krepschik hat ein volles Starterfeld anzubieten. HTS

Foto Privat: Rennfahrer Bender (R)

 

 

 
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