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MC-Heilbronn
 
 

Metz Rallye Classic

28./29. April 2017

Unser 2. Anlauf bei der Metz Rallye. Anderes Auto, anderes Equipment, gelernt aus den Fehlern unserer Teilnahme vor 2 Jahren. Eigentlich hatten wir gesagt: nie wieder die Metz!

Nun wollten wir es doch noch einmal wissen. Und so traten wir erneut unsere Reise nach Stein bei Nürnberg an. Es erwarteten uns 90 Gleichgesinnte, 188 Lichtschranken (!), eine Nachtetappe und 2 Tage Rallye-Spaß. Die Metz Rallye gilt als eine der schwierigsten Veranstaltungen in Deutschland.

Merkle - Schücke -  Metz-Rallye 2017Am Freitag wurden die Teilnehmer ab 14:31h im Minutentakt auf den Weg gebracht. Wir starteten mit der Startnummer 61, so dass wir quasi im Mittelfeld fahren konnten. Der Startschuss fällt bei der Metz Rallye immer im Festzelt. Dort fahren alle teilnehmenden Teams mit ihren Fahrzeugen über eine Rampe ins Festzelt und werden dem Publikum vorgestellt. Dieses Jahr war die Rampe wohl etwas in Mitleidenschaft gezogen, denn ein Teilnehmer brach dort mit seinem Fahrzeug etwas ein, was jedoch schnell wieder repariert wurde. Fahrzeug und Teilnehmer gingen unbeschadet daraus hervor.

Los ging es auf die 1. Runde mit ca. 70 Lichtschranken. Der Einstieg fiel uns dieses Mal leichter, da wir schon wussten, was uns erwarten würde. Trotz allem war höchste Konzentration gefragt. Fast schon ein bisschen stolz kehrten wir zum Abendessen ins Festzelt zurück, da wir absolut fehlerlos unterwegs waren. Auch die anschließende Nachtetappe konnten wir erfolgreich abschließen. Am Samstag hieß es ab 08:01h: Restart! 107 weitere Lichtschranken warteten auf uns. Darunter nach der Mittagspause der obligatorische Pylonen-Kurs auf dem Gelände der Fa. Henglein, der jedes Jahr in veränderter Form stattfindet. Studiert man hier vorher nicht genau die Kartenskizze im Roadbook, so geht man im „Pylonen-Wald“ gnadenlos unter. Wie beim letzten Mal absolvierten wir auch hier alles fehlerlos, ebenso wie den folgenden Rundkurs auf dem Gelände der Fa. Frewa.

Im Gesamtergebnis konnten wir uns auf einen starken Platz 29 (!!!!) vorarbeiten (2015: Platz 68). In der Klasse erreichten wir den 18. Platz. Das Teilnehmerfeld war auch in diesem Jahr sehr, sehr stark und es ging wirklich um Hundertstelsekunden. Unglücklicherweise wurde uns in einer GP die Überprüfung von 8 Lichtschrankenzeiten verwehrt. Es lag ein Zeitnahmefehler von Lichtschranke 3-10 vor. Wäre dies korrigiert worden, wären wir mindestens 5 Plätze weiter vorne. Einen Pokal erhielten wir trotzdem, nämlich für das beste Ergebnis einer WP. Wir sind sehr zufrieden.

Simone Schücke / Heinz Merkle

 

 
Top! Top!