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Motorsport - Deutschland - Saisonauftakt für Jürgen Bender

STT-Challenge - Standortbestimmung für Jürgen Bender

Jürgen Bender war der Schnellste

Bender und Tunjo (Kol)Beim Saisonauftakt der 31. STT-Challenge-Saison in Hockenheim war der Neckarsulmer Ingenieur und Reifenexperte (Reifen-1A-Neckarsulm) Jürgen Bender klar der Schnellste. Pole und schnellste Runde im Rennen 2 waren eine klare Aussage des MCH-Topfahrers. Leider fehlte dem Neckarsulmer GT-Ass der Donnerstag als Auftakt-Testtag. Im Training für das Sonntags-Rennen stellte der schnelle MCH-Pilot die GT3-Callaway-Corvette Modell C6 des in Leingarten ansässigen Rennwagen-Herstellers Callaway-Competition aber trotzdem auf die "Pole".

Der erste Rennlauf wurde am Samstag nach schwerem Unfall des Schweizers Lamborghini-Fahrers Philippe Kiener abgebrochen. Auslöser für den Unfall und den Abbruch schien Öl auf der Strecke gewesen zu sein. Kiener wurde im Hubschrauber nach Mannheim geflogen. "Er befindet sich trotz einiger Brüche schon wieder auf dem Wege der Besserung", konnte STT-Manager Rolf Krepschik am Rennabend klar beruhigen.

Nicht ganz unumstritten war der Start zum 2. Rennen am Sonntag. Nach Frühstart des Kolumbianers Oscar Tunjo (22) benötigte Jürgen Bender 4 Runden, um den Südamerikaner ausbremsen zu können. "Meine Reifen waren beim Start zu kalt", so der amtierende STT-Meister achselzuckend. Das Problem mit den Reifentemperaturen zum Start müssen wir zukünftig in den Griff bekommen". Anschließend führte Bender das Feld 12 Runden unangefochten an. Callaway-Rennleiter Giovanni Ciccone drückte in der Sachskurve über die volle Distanz fest die Daumen für "seinen Piloten Jürgen".

Zwei Runden vor Schluss gelang es Tunjo, der aus dem Rennwagensport (GP3) kommt, sich im Zuge der Überrundungen erneut neben Bender zu bremsen. Dadurch gelangte er erneut in Führung. "Ich wollte keinen Gewaltakt herauf beschwören", so Bender besonnen. "Wäre ich auf dem Gas und auf meiner Linie geblieben, hätte es sicher geknallt. Zumindest wäre Tunjo im Gras gelandet. Teure Schäden wären auf alle Fälle auch an der Corvette entstanden".

Da der Kolumbianer als Gastfahrer in der STT-Serie keine Rolle in der Meisterschaft spielen wird, konnte Jürgen Bender als amtierender Meister in Hockenheim mit Platz 2 und der schnellsten Runde im Rennen seine Favoritenrolle in der STT einmal mehr klar unterstreichen. Auf Platz 3 landete Langstrecken-Ass Jürgen Alzen (Ford GT).

Bender im C6 Callaway-Corvette saß in einem Fahrzeug das bereits 2013 konzipiert wurde. Tunjo saß in einem brandneuen Mercedes SL Modell-2017. Der Junior aus Südamerika will sich nun wieder der GP3-Serie im Rahmen der F1 zu wenden. Man darf gespannt sein was der Schweizer Erfolgsteamchef Andreas Jenzer mit dem Junior aus Südamerika erreichen kann. Ziel sind Profieinsätze in der Formel 2. HTS

 

Foto HTS. Bender (D) und Tunjo(Kol) nach dem Rennen

 

 
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