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MC-Heilbronn
   
 

Jürgen Bender auf der Essen-Motorshow vom DSK geehrt

Im Rahmen der alljährlichen Essen Motorshow wurde auch GT-Erfolgsrennfahrer Jürgen Bender einmal mehr geehrt. DSK-Präsident Dr. Ziegahn nahm die Auszeichnung von MCH-Mitglied Jürgen Bender persönlich vor.

Die bedeutendste deutsche Rennsportausstellung ging aus der Jochen Rindt Show hervor. Der in Mainz geborene erste Deutsche Formel-1-Weltmeister war Namensgeber der Ausstellung in Essen. Nach dem Tod des in Graz aufgewachsenen, mit Österreichischer Lizenz fahrenden Jochen Rindt wurde die Rennwagen-Show in Essen nach Weltmeister Rindt benannt.

Diplomingenieur Jürgen Bender wurde vom DSK zur Ehrung 2018 bereits zum wiederholten Male zu einer Ehrung geladen und in Essen neben nationalen Motorsportassen auf die Bühne gebeten. Grund für die Ehrung waren die Erfolge des Neckarsulmers in der 33. Saison der STT-Challenge und in der P9-Challenge.

Jürgen BenderDie P9-Serie ist eine international offenen GT-Serie mit Rennen in Deutschland, Österreich und Italien. Bender gewann die STT bereits überlegen in der Saison 2016. Auch 2018 führte der Unterländer mit regelmäßigen Gesamtsiegen die Tabelle der Serie bis zum Finale auf dem Formel-1-Kurs am Nürburgring klar an. Bender war Siegerkönig-2018 in der STT. Erst die Streichresultate entschieden die Meisterschaft zu Gunsten eines Fahrers aus der kleinen Hubraumklasse bis 2L. Beim Finale am Nürburgring gelang Jürgen Bender ein sensationelles Ergebnis. Der Neckarsulmer konnte auf seiner in Heilbronn-Leingarten unter der Leitung von Ernst Wöhr gebauten Callaway-Corvette Z06 alle 4 Rennergebnisse des Wochenendes klar für sich entscheiden. Beide Rennläufe der P9-Challenge sowie die beiden Rennen der STT gingen klar an "Ben", wie ihn die Freunde nennen. Diese Erfolgssumme steht bisher ohne Vergleich dar - absolut einzigartig. Man darf auf 2019er Saison gespannt sein.

In der P9-Challenge warten die Meister Schimanski, Speck und Irxenmayr (A) auf Bender. Dazu Vizemeister Neumann und seine Profipartner Rumpfkeil und Kirchöfer. Aber auch die STT-Serien-Heros Alzen und der Niederländer Thuis warten auf den Kampf mit Jürgen Bender, wenn er denn dort antreten wird. HTS

HTS-Foto: Jürgen Bender in der Sieger-Corvette nach dem 4.Sieg am Ring


 

Werner Sautter – 70 Jahre Mitglied im MCH

Werner Sautter mit Beifahrer Walter Schilling bei der Gelände Classic Heilbronn 2004 

Als Heilbronner Geländefahrer drehte Werner Sautter sehr erfolgreich am Gasgriff seiner NSU-Geländemaschine.

Zusammen mit seinem damaqligen Beifahrer Karl Heinz Piwon gewann er eine Vielzahl von Goldmedaillen, u.a. bei den Six Days, bevor im Jahre 1955 erstmals eine deutsche Geländemeisterschaft ausgeschrieben wurde.

Prompt gewinnt der KFZ-Meister drei Mal hintereinander in den Jahren 1955 bis 1957 ganz souverän den Wettbewerb.

Werner Sautter war bis dahin nicht nur der erfolgreichste Heilbronner Motorsportler, sondern ist zu jener Zeit der beste deutsche Geländesportler.

Heute ist Werner Sautter sagenhafte 70 Jahre Mitglied im Motorsportclub Heilbronn.

Herzlichen Glückwunsch.

 

 


 

Mythos des Rennsports - Der 997er von Porsche

55 Jahre nach dem Debüt des Ur-Elfers waren in den letzten Wochen für Sportwagenbauer Porsche Anlass, um diese erfolgreiche Modellreihe Revue in den News passieren zu lassen:
Am 27. November feiert die achte Generation des Porsche 911 ihre Weltpremiere in Los Angeles. Doch blenden wir zurück auf den Porsche 997 und dessen sportliche Einsätze in der P9-Challenge.
Ab 2004 präsentiert sich der Porsche 911 mit der Modellreihe 997. Und das so vielfältig wie nie zuvor: Er stand als Coupé und Targa, Cabriolet und Speedster, mit Heck- und Allradantrieb, schlanker und verbreiteter Karosserie, mit wassergekühlten Saug- und Turbomotoren, als GTS sowie in den Sportversionen GT2, GT2 RS, GT3 und gleich zwei GT3 RS-Ausführungen zur Wahl. Inklusive Sondermodellen erreicht das Angebot 24 Modell-Varianten – ergänzt durch zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten.

Eine Version des 997er, der GT3, wurde bis vor kurzer Zeit mit sehr großem Erfolg von der Erlenbacher Sportwagenschmiede mit GT-Ass Jürgen Bender auf der Rundstrecke eingesetzt. In international besetzten GT-Rennen konnte der schnelle Neckarsulmer dabei knappe 300 Pokale seiner bis heute über 1000 "Pötte" starken Sammlung hinzufügen. Erst danach sattelte er auf eine Callaway-Corvette, Modell ZO6 um.

Doch wenden wir uns zunächst den "Porsche-Jahren" von Ingenieur Jürgen Bender zu. Akribisch ging der Ingenieur und sein Teamchef Bayer dabei zu werke. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Und das zahlte sich schnell aus.

Jürgen Bender - PorscheDer für Bender eingesetzte 997 GT3 wurde 2007 neu erworben und in verschiedene int. offenen GT-Serien Deutscher Veranstalter eingesetzt. Neben wenigen kleine Rennstrecken gab es für Bender Siege auf den Formel-1-Rennstrecken in Hockenheim, am Nürburgring, in Spa (B), dem Red Bull Ring (A), Monza (I) oder auch in Dijon (F). Ein 4. Gesamtrang als bestes Ergebnis eines Unterländer Fahrers überhaupt bei den 24h von Dubai und der Gewinn der SRO-Serie für GT3-Cup-Modelle von Porsche bei der GT-Masters 2012 rundete die Zeit mit diesem legendären Modell der Stuttgarter Sportwagenbauer ab.

Das Team Sportwagenschmiede modifizierte den 997er über Jahre. Auch der schwarz gelbe 997er für Hermann Speck wurde von AKA technisch immer wieder weiterentwickelt. Und das in beiden Fällen mit Erfolg. Alle Techniker die das Werk einfließen ließ, wurden in Erlenbach und in Dachsbach nachgerüstet. Könnte der 997er bald wieder zum Einsatz kommen?

In der P9-Challenge und in der P9-Endurance sind die Spitzenteams der Serie ohne Probleme in der Lage den "strammen" 997 in die Schlachten um Klassensiege oder auch Gesamtsiege zu schicken.

Hermann Speck, der amtierende P9-Endurance-Sieger und Siegerkönig der P9-Saison wird es in den Farben Gelb und Schwarz mit seinem Team AKA 2019 wieder an gehen. Dazu darf man auf die Einsätze von Team Motopark mit Heiko Neumann, ATR aus Berlin, Team Neuhofer aus München oder Kogelbauer-Motorsport und den Teams mit Ixenmayr und Michael aus Österreich gespannt sein. Der 997 bleibt auf alle Fälle auch 2019 ein Modell das schwer zu schlagen sein dürfte.

Am Ende der Saison 2018 ging Jürgen Bender aber noch mal mit der grünblauen Corvette in der P9 am "Ring" auf dem F1-Kurs an den Start. Gesamt-Doppelsieg, 2 Klassensiege, 2 Mal Pole und natürlich im den beiden Rennläufen auch die Schnellsten Rennrunden - am Ende des Tages fuhr er mit einem Waschkorb voller Pokale heim - Noch Fragen. HTS

Foto: HTS, Bender in Oschersleben

 

Die ganze Porsche 997 Geschichte
https://presse.porsche.de/prod/presse_pag/PressResources.nsf/Content?ReadForm&languageversionid=926365&view=1

 


 

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Tearoom mit englischen und irischen Tee & Kaffee Spezialitäten, Afternoon Tea, Scones, Kuchen, English Breakfast, Snacks

Süße und salzige Köstlichkeiten zu Tee und Kaffee

Katharina Götz eröffnete in Bad Wimpfen einen tearoom mit englischen und irischen Tee & Kaffee Spezialitäten, Afternoon Tea, Scones, Kuchen, English Breakfast, Snacks.

Im gemütlichen Ambiente bietet Katie Ryan vorzugsweise englische und irische Spezialitäten aus der originalen Teekultur. Köstlichkeiten werden im eigenen Haus nach Originalrezepten hergestellt.

 Kathi Götz  Hauptstraße 50, Bad Wimpfen

Bad Wimpfen
Hauptstraße 50

www.katie-ryan-tearoom.de

Öffnungszeiten:

Montag – Sonntag 13:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch Ruhetag

 
 
 

 

Poloblasen in Unterfranken

Andreas & Klaus Häberle starten bei der Marienberg Classic in Würzburg.

Andreas und Klaus HäberleEine Woche nach der Veranstaltung in Schwäbisch Hall laden wir freitags den (normalerweise von mir eingesetzten) gelben VW Polo 86c auf den Trailer und fahren Richtung Würzburg. Der örtliche ACAC Ortsclub hatte zu 1. Marienberg Classic geladen, neben uns und folgten noch 129 weitere Teilnehmer aus den umliegenden Landkreisen von Mainfranken. Mein Beifahrer hier ist wieder mein Vater Klaus.

Vor Ort gibt’s dann für uns die Fahrunterlagen und den Hinweis, das abgeladene Auto bitte auf den dafür vorgesehenen Parkplatz zu stellen. Der Veranstalter hatte (sinniger weise) alle Parkplätze mit den Startnummern durchnummeriert, so das am nächsten Tag die Startreihenfolge ohne Chaos ablaufen kann. Gute Idee. Zentrum der Rallye war die Weiße Mühle in Würzburg Estenfeld.

Wir lassen den Polo vor Ort und beziehen unser Nachquartier in der Nachbarortschaft. Am nächsten Morgen dann das Starterfeld mit 130 Teilnehmern. Kein üblicher Mercedes & Porsche Überhang, nein, bei 130 Starten sind geschätzte 100 verschiedene Fahrzeuge am Start. Da hat der Veranstalter eine bunte Mischung hinbekommen. Vom üblichen Porsche und Mercedes finden sich unter anderem ein Audi 200, Rallye Ascona, VW Bus T3 (Modell „Wacken“), eine € 400,- Schrottmöhre sowie ein Ferrari F40 (!) ein. Wobei der F40 hier nicht wirklich artgerecht eingesetzt werden kann.

Mit der Startnummer 110 starten wir auf die ca. 160km lange Strecke, die uns Richtung Süden durch das wunderschöne Maintal in den Großraum Ochsenfurt führt. Gefahren wird nach dem Symbolsystem ohne Chinesenzeichen.

Wir merken dann doch unterwegs, dass wir beide rund 15 Monate nicht mehr gemeinsam sowas gefahren sind. An (fast) jeder WP gibt es bei uns Luft nach oben, wir verschätzen uns bei Reifentemperatur und Fahrzeuglänge, beantworten Fragen aus der Fahrschule falsch und treffen die Zeitnahme nicht auf die Sekunde. Was die Woche davon in Schwäbisch Hall perfekt lief, passt hier gar nicht. Das eingefahrene Ergebnis im Mittelfeld spricht dann auch Bände. Unterfranken hat dann doch eher uns gerockt als umgekehrt.

Mittagspause war beim Brückenbaron in der Nähe von Ochsenfurt. Eine Lokation, die so geil ist, dass ich sie mal als Sonntagsausflug anfahren werde. In Ochsenfurt war für die Teilnehmer die Fußgängerzone gesperrt worden, hierbei wurden die Fahrzeuge durch einen Moderator vorgestellt sowie von den örtlichen Brauereien Promotiongeschenke (sprich: Bier) an die Teilnehmer geschenkt. Zudem hat Ochsenfurt hat eine schöne Altstadt, die der Krieg verschont hat. Die ganze Strecke führt durch herrliche Landschaften und kleine unterfränkische Ortschaften. Es macht richtig Spaß, bei bestem Wetter diese Veranstaltung zu fahren.

In Würzburg treffe ich dann überraschenderweise Kollegen aus meinem (überregionalen) Arbeitsumfeld, bevor wir dann gegen 17 Uhr wieder am Rallyezentrum eintreffen. Es gibt viel Smalltalk und ein gemeinsames Abendessen für alle, wo mir mein Vater mit Blick auf den Frankenwein signalisiert, dass ich heute (und nicht er) noch mit dem Trailer heimfahren muss.

Natürlich zieht sich die Auswertung und Siegerehrung, ein paar Ehrungen weniger an Kommunalpolitiker hätten es auch getan. Jedoch war eine Ehrung die Wichtigste: der Fahrtleiter holt alle (wirklich alle) Helfer auf die Bühne und bedankt sich für ihren Einsatz. Auf der Bühne stehen sie dann auch mit Küchenschürzen, die Essensausgabe ruht solang, stehende Ovationen von den Teilnehmern.

Gegen 22:30 Uhr begeben wir uns mit leeren Händen auf die 2-stündige Heimreise. Eine wirklich tolle Veranstaltung liegt hinter uns. 2019 ist die 2. Marienberg Classic, dann Ende Mai. Wir werden wieder dabei sein, dann mit anderem Auto, da der gelbe Polo mittlerweile verkauft ist.

Andreas Häberle


 

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