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MC-Heilbronn
   
 

2. STT-Challenge-Weekend 2018

3. u. 4. Meisterschaftslauf in Oschersleben

Jürgen Bender einmal mehr überragender Gesamtsieger

Jürgen BenderErneut Gesamtsieg in Oschersleben für Jürgen Bender. Der Unterländer, der bereits 2011 überlegen die STO-Wertung für Porsche-GT3-Rennwagen in der Internationalen GT-Master-Serie ins Unterland holte, hat sich für 2018 den Titelgewinn in der STT auf die Fahnen geschrieben. "Dieses sehr anspruchsvolle int. offenen GT-Serie habe ich 2016 gewonnen", so der Neckarsulmer. Für ihn ein guter Grund mehr diesen Titel erneut anzupeilen. Mittlerweile von Porsche auf Callaway-Corvette aufgestiegen, gehört der erfahrene Ingenieur und routinierte GT3-Rennfahrer in der international offenen GT-Szene zu den Fahrern die es zu schlagen gilt.

Am Wochenende ging es in Oschersleben vor den Toren von Magdeburg um den Sieg im 3. und 4. Lauf der STT-Challenge.  Am Abend vor dem ersten Training äußerte sich Callaway-Hersteller Ernst Wöhr (Leingarten) bereits absolut überzeugt zu Benders bevorstehendem Titelvorhaben. Und Wöhr sollte Recht behalten. Im Training stellte Jürgen Bender die blaugrüne Callaway-Corvette der Baureihe 06 in die 2. Startreihe. Vor ihm Jürgen Alzen (Ford GT) und Michael Schulze (Nissan GTR) Ulli Becker (Porsche 997 GT3R) stand neben Bender in Reihe 2. Der als genialer Reifenflüsterer bekannte Bender "besohlte" die von Vulkan-Racing eingesetzte Corvette perfekt und konnte den sehr gut gestarteten Kollegen Becker bereits in der 2. Rennrunde auf der Zielgeraden überholen. Jürgen Alzen war weg. "Ich kam gegen Ende bis auf 2 sec an ihn ran. Aber das war's" so Bender. Bei den Überrundungen in der letzten Runde gingen noch wieder einige "Zentel" verloren. Was er bescheiden verschwieg. "Ben" war die schnellste Runde im Rennen gefahren. Und er war Klassensieger. Das ist wichtig für die Meisterschaftspunkte. Denn Michael Schulze fuhr mit "Ben" in einer Klasse.

Rennen 2, den 4. Meisterschaftslauf der Saison, nahm er aus der 1. Reihe in Angriff. Um es vorweg zu nehmen. Bender gewann das Rennen vom Start weg. Dazu erneut der für die Meisterschaft wichtige Klassensieg in der KL1. Beim Versuch Bender anzugreifen fuhr der junge Schulze auf seinem Nissan GTR die schnellste Runde des Rennens. "Ausruhen konnte ich mich vor Michael nicht"; lachte STT-Tabellenführer Jürgen Bender vor der Siegerehrung. Schulze fuhr in der gleichen Klasse wie Bender. Somit ging es direkt um wichtige Meisterschaftspunkte. In der Tabelle ist Jürgen Bender auf der 550 PS starken Callaway-Corvette weiterhin klar vorne. HTS

Foto HTS - Die Corvette für Jürgen Bender

ADAC Metz-Rallye-Classic, 27./28. April 2018

Heinz Merkle - Simone Schücke - Metz Classic 2018Der 2. Knaller in unserer diesjährigen Histo-Rallye-Saison.

Die „Metz Rallye Classic“, legendär, herausfordernd, berechtigter Teil des "Grand Slam“ in der historischen Szene (Labertal - Metz - Bayerwald). Natürlich geht diese Rallye über 2 Tage.

Mit so einem hochwertigen Teilnehmerfeld sind wir noch nie gefahren (Mann oh Mann).

Nicht nur die Masse an Lichtschranken sind hier die Herausforderung, sondern auch der berühmt berüchtigte Pylonenkurs auf dem Gelände der Fa. Henglein.

Was ist da überhaupt für uns drin? Nach dem 1. Tag lagen wir auf Platz 21 von 103 Startern. Sensationell! Unser Ziel für den 2. Tag: Platzierung halten, eventuell auf einen hohen Platz mit einer 1 davor.

2. Tag: Co-Pilot und Pilot ohne gravierende Fehler, die sich auf das Ergebnis ausgewirkt hätten. Aber dann in GP9 - Herpersdorf: Technisches Problem! TripMaster hängt und vor der letzten Lichtschranke auch noch Probleme mit dem Tablet/Uhr. Strecke weg - zurück und neu aufgesetzt. Bei der knackigen Metz ist damit auch die Zeit futsch. Bei Lichtschranken, die größtenteils vom Start gelten, hat man fast keine Chance mehr. Diese GP hat uns 5 Max-Zeiten gebracht und im Gesamtergebnis 15 - 16 Plätze gekostet! Somit kamen wir in unserer Gruppe auf Platz 18 von 36. In der Gesamtwertung konnten wir uns immerhin wieder auf Platz 36 von 103 gemeldeten Startern hochkämpfen. Wir sind dennoch zufrieden. Kein gravierender Fehler durch das Team.

PS: 3 Lichtschrankenzeiten mit 0,00 (!) waren auch dabei.

2 Tage, 169 Lichtschranken, 103 Starter, hervorragendes Wetter und gut gelaunte Teilnehmer. Unbedingt erwähnt werden muss die mal wieder perfekte Koordination der unzähligen Lichtschranken, das fehlerfreie Roadbook und die stets zu einem Scherz aufgelegten Helfer. Danke Rainer Zimmermann und Udo Höpfel für 2 tolle Tage!

Das war die Metz 2018!

Simone Schücke - Heinz Merkle

 

 

21. ADAC Labertal Historic, Samstag, 21. April 2018

Heinz Merkle - Simone Schücke Labertal-Rallye 2018Für uns das 1. Jahr der Teilnahme, wurde uns doch diese Veranstaltung sehr ans Herz gelegt. Sie zählt zum "Grand Slam“ in der historischen Rallye-Szene (Labertal - Metz - Bayerwald).

61 Starter konnten auf 7 Wertungsprüfungen, 59 Lichtschranken und insgesamt knapp 200km ihr Können unter Beweis stellen. Das Labertal liegt zwischen Mallersdorf, Regensburg und Straubing, wo wir über eine sehr schöne Streckenführung auch gleich an zwei wohl klassischen Prüfungen teilnehmen durften. Zum einen das legendäre Munitionsdepot und auch der Lichtschranken-Parcours in und um den Gutshof Hellkofen. Zusätzlich ging es noch auf den Prüfkurs bei Continental in Regensburg. Alle 3 Prüfungen stellten doch den ein oder anderen vor eine harte Herausforderung.

Umso beeindruckender die Ergebnisse – mit nur 4,96s Abweichung konnte sich Norbert Henglein mit seinem Copiloten zum ersten Mal den Gesamtsieg holen.

Das Teilnehmerfeld sucht seinesgleichen. Keine andere, zeitgleiche, Rallye kommt nur annähernd an diese hohe Qualität von den Teilnehmern.
In unserer Gruppe erzielten wir einen 6. Platz von 30. In der Gesamtwertung erreichten wir Platz 17 von 61 gemeldeten Startern.

Wir sind hochzufrieden. Das war ein perfektes Training für die Metz Rallye am kommenden Wochenende (167! Lichtschranken).

Herzlichen Dank an die Organisatoren und Helfer des MC Labertal, die mit viel Ehrgeiz und Begeisterung zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben. Absolut empfehlenswert, das ist auch die weite Anreise wert.

Simone Schücke / Heinz Merkle  (Foto © Ulrich Metz - OldtimerSport.net) 

 

Die Formel 1 in Baku weckt im Unterland Erinnerungen

MCH-Hero Jürgen Bender fuhr in Baku auf Callaway-Corvette

Jürgen BenderDas kann kein Unterländer in Anspruch nehmen. Jürgen Bender (NSU) reiste 2012 bereits auf Einladung der World Series nach Baku zu einem GT-Meisterschaftslauf.

"Damals wurde noch auf einem ersten kürzeren Stadtkurs gefahren. Ich hatte 2009 gerade die Deutsche Touring Car Challenge (TCC) gewonnen als die unerwartete Einladung kam. Speziell vorbereiten konnten die Sportwagenschmiede und ich uns für Baku nicht. Dazu fehlte die Zeit. Das aus der TCC vorhanden neue GT3 Modell von Callaway aus Leingarten (Corvette R06) wurde verladen und nach Aserbaidschan geflogen. Die Porschemodelle mit kurzem Radstand und Heckmotor waren auf dem engen Stadtkurs zu der Zeit leicht im Vorteil. Aber Jürg Aeberhard (CH) und ich schlugen uns durchaus angemessen. Meinem Copiloten ging im Abschlusstraining leider "die Straße aus". Dadurch mussten wir frühzeitig zusammenpacken. Aber die Erkenntnis mit Erfolgsfahrer der GT-Topserie der Welt oder Profis der GT-Masters absolut auf Augenhöhe kämpfen zu können, diese Erkenntnis stand danach", erinnert sich Jürgen Bender noch heute gerne.

Aber das war zumindest aus der GT-Masters seit 2009 bereits in Fachkreisen bekannt. Bender und Co Dechent hatten dort auf Porsche die GTO-Cupwertung -2009 der Porsche-Cupfahrzeuge für sich entschieden. "Das war damals gerade so zu finanzieren. Mehr ging nicht", so das Team jener Tage.

Auch der schnell F1-Kurs von heute hat aus Benders Sicht durchaus eine Berechtigung im Terminkalender. "Der neue verbesserte Kurs hat den Mängeln die damals zum Unfall meines Copiloten bei trugen voll Rechnung getragen", so Bender heute anerkennend.

In den international offenen GT-Serien (STT, P9-Challenge, GTC, TCC) hat Jürgen Bender (Porsche, Callaway-Corvette) als einziger Unterländer mehrere Titel gewinnen können. In der STT-Challenge führt er die Tabelle-2018 nach Hockenheim an. Er gewann 19 GT-Gesamtsiege und steht mit Marcus Pommer (Audi, Mercedes) und Patrick Assenheimer (Callaway-Corvette, Mercedes) als GT-Routinier ganz oben, wenn es um die Erfolgsbilanz auf solchen 550 PS-starken Boliden geht.

Jürgen Bender dürfte sich also die Berichte von Baku sehr genau anschauen - "Wenn's mir die Zeit im G'schäft denn erlaubt", fügt er Augenzwinkernd hinzu. Der einzige Unterländer GT-Routinier der Baku kennt.   HTS

 

cMarkus Pommer und Patrik Assenheimer weiter im Aufwind

Beim Trainingsauftakt der GT-Masters im Tschechischen Most fuhr das Team Pommer/Götz hinter Asch/Stolz auf Platz 2.
Die AMG-Crew mit Pommer war lediglich um 0,1 sec. zurück.

Auf den Plätzen 1-4 dominierten Mercedes AMG-GT3-Modelle. Platz 4 ging an die Crew von Assenheimer/Schmid.
Dahinter dann Callaway-Corvette, Porsche 911 GT3 R und Audi R8 LMS.

HTS

 

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