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MC-Heilbronn
   
 

STT-Challenge in Assen (NL)

Jürgen Bender weiter STT-Spitzenreiter

Jürgen BenderDer Auftakt des 3. STT-Weekends 2018 auf der Motorrad-WM-Rennstrecke im holländischen Assen versank im absoluten Chaos. Aus der 2. Startreihe katapultierte Bender die von Team-Vulkan-Mintgen genannte GT3 Callaway-Corvette-R06 sofort hinter Uli Becker. Alles sah gut aus.

Danach ging "Ben" in Führung. Zuerst verbremste sich Lokalmatador Thuis und touchierte Bender. Überzogene Manöver von Alzen und Polemann Thius (NL) beförderten Bender anschließend nach fünf Führungsrunden von der Strecke. Das Chaosrennen annullierte man später. Denn bereits in der Startprozedur hatte es Unregelmäßigkeiten gegeben.

Der 2. Rennlauf am Folgetag entwickelte sich kaum besser. "Ich führte als Alzen und Thuis sich gegenseitig erneut hart "ans Blech" knallten", so Jürgen Bender noch am Abend. Ich ließ beide ziehen. Thuis flog mit einem Plattfuß ab. Alzen blieb übrig. Ich gewann meine Klasse gegen Lorenz und Kreuer. Der Klassenerfolg sicherte meine STT-Tabellenführung. Ralf Glatzel gewann in der kleinen Klasse und so führen wir die Tabelle weiter an", so Bender zurück in Neckarsulm erleichtert. Der Neckarsulmer hatte alles richtig gemacht und über die Renndistanz nie die Punktesituation aus den Augen verloren.

Aus Sicht des Leingartener Fahrzeughersteller Callaway-Competition blickt man auf ein Top-Wochenende zurück. Doppelsieg für die Leingartener mit Daniel Keilwitz und Marvin Kirchhöfer bei der GT-Masters am Red Bull Ring in Österreich und Jürgen Benders Klassensieg und Gesamtrang zwei sowie die wichtige STT- Tabellenführung in den Niederlanden.

Am 27. Juli geht es in Hockenheim für "Halbzeitmeister-2018" Jürgen Bender in die Zweite STT-Saisonhälfte. "Hoffentlich dann "chaosfrei" lächelte der Ingenieur im Interview.

"Hockenheim wird natürlich wieder etwas Besonderes für die heimischen Racefans und unsere MCH-Freunde", rundet Marco Bayer das Thema ab. "Und nicht vergessen durften wir am Wochenende unseren MCH-Piloten Markus Pommer. Er fuhr im 2. GT-Master-Rennen im gelben AMG bravourös aufs Podium. HTS

 

 

STT-Challenge - Halbzeit in Assen (NL)

Wer wird in Holland "Halbzeitmeister" der STT

Jürgen Bender will die alleinige Tabellenführung erkämpfen

Jürgen Bender - Marco BaierNoch liegt der Neckarsulmer Jürgen Bender zusammen mit dem erfolgreichsten Fahrer der kleine Hubraumklasse, Ralf Glatzel (Ford Fiesta), in der STT-Challenge punktgleich vorne. In der STT wird über den jeweiligen Klassenerfolg gepunktet.

Beim 3. Weekend der Serie möchte der heimische Ingenieur und Reifenspezialist das zu seinen Gunsten ändern. "Ein Gesamtsieg auf der Motorrad-Grand-Prix Strecke in Holland wäre für mich dazu auch der wichtige Klassensieg zur Festigung der Tabellenführung", so Jürgen Bender, der Ex-STT-Meister von 2016.

Er wurde auf einer GT3 Callaway-Corvette Z06 vom heimischen Rennwagen-Hersteller aus HN-Leingarten vor 2 Jahren bereits Champion in der Serie. Im 32. Jahr der STT konnte Bender bereits beim Auftakt vor den Augen vieler MC-Heilbronn-Clubfreunde in Hockenheim gewinnen. Danach siegte "Ben", wie ihn die Freunde nennen, auch in Oschersleben. "Ich denke das Jürgen auch in Assen sehr gute Karten hat", so sein Techniker und Clubfreund Marco Bayer aus Erlenbach. Und das obwohl die Gegner um den Gesamtsieg mit Henk Thuis (NL, Pumasx RT), Ulli Becker (Porsche GT3), Jorna Vanhoun (NL, Porsche GT3), Jürgen Alzen (Ford GT), Andy Schmidt (Audi R8 LMS), Michael Schulze (Nissan GT3) und Mario Hirsch (AMG Mercedes GT3) wirklich nicht zu unterschätzen sind. Serienmanager Rolf Krepschik präsentiert 2018 einmal mehr ein sehr leistungsstarkes GT-Feld in der STT. HTS

Foto: HTS,  "Ben" Bender (l) und Techniker Marco Bayer (Beide MCH) bei einem Siegrennen in Hockenheim

 

Tabellenstand vor Assen (NL)

Spezial Tourenwagen Trophy

1.

2.

3.

4.

5.

Jürgen Bender

Ralf Glatzel

René Freisberg

Henk Thuis (NL)

Ulrich Becker

114,0 Punkte

114,0 Punkte

101,5 Punkte

  94,00 Punkte

  93,00 Punkte

Zwei MCH-Fahrer beim legendären 24-Stunden-Rennen in der Eifel

BMW-Pilot Yannick Fübrich bester regionaler Racer – Mercedes-Pilot Patrick Assenheimer ohne Glück und ohne Zielflagge

Rennunterbrechung wegen Nebel – von 147 gestarteten Fahrzeugen sehen nur 106 die Zielflagge – jede Menge Spannung und Dramatik – Fahrernamensliste elitärer denn je – viele Unfälle und technische Ausfälle – grüne Hölle trägt ihren Namen zurecht – so die Schlagworte von der 24h-Hatz in der Eifel   

Ein weiteres filmreiches Kapitel war die 46. Auflage des 24-Stunden Klassikers auf dem Nürburgring und der legendären Nordschleife. Nach einer knapp zweistündigen Rennunterbrechung am Sonntagmittag aufgrund starken Nebels feierte der Traditionsrennstall Manthey-Racing mit einem Porsche 911 GT3 R den Gesamtsieg durch einen spektakulären 90-minütigen Schlusssprint. Die durch einen Reifenschaden in den Anfangsrunden auf Rang 90 zurückgefallenen Porsche-Werkspiloten im Manthey-Renner mit der Startnummer 912, Fred Makowiecki  Patrick Pilet (beide Frankreich), Nick Tandy (Großbritannien) und Richard Liez (Österreich) waren daraufhin über die gesamte Distanz im Angriffsmodus mit dem Porsche. In seiner Schlussattacke überholte Makowiecki den führenden Mercedes AMG GT3 des Black Falcon Teams beim Übergang von Nordschleife zum GP-Kurs mit einem spektakulären Manöver inclusive Berührung der beiden Boliden. Maro Engel, Adam Christodoulou, Manuel Metzger und Dirk Müller mussten sich deshalb mit Rang zwei begnügen. Der dritte Gesamtrang ging an einen weiteren Black Falcon Mercedes AMG GT3, der wiederum kurz vor Schluss den Aston Martin Vantage GT3 auf Platz vier verdrängt hatte. Enttäuschung dagegen bei Audi. Das letztjährige Siegerteam Land Motorsport erreicht mit seinem Audi R8 LMS nur Gesamtrang sechs - mit satten zwei Runden Rückstand.

Patrick AssenheimerBei Restart zum 90-minütigem Schluss-krimi bei strömendem Regen war der Obereisesheimer AutoArenA-Mercedes AMG GT3 von Patrick Assenheimer (Lehrensteinsfeld) nicht mehr dabei. Das Team hatte den 550 PS Boliden nach 13 Stunden aus Sicherheits-gründen aus dem Rennen genommen. Nach dem hervorragenden 16. Platz beim Top-30-Qualifying war Assenheimer den turbulent-prekären Startturn gefahren und konnte den Mercedes ohne Blessuren in den Top-20 halten. Seine Fahrerkollegen Clemens Schmid (Österreich), Jeroen Bleekemolen (Niederlande) und Raffaele Marciello (Italien, ehemaliger Ferrari und Sauber-Förderpilot) folgten ihm im Cockpit und erlebten eine Pleiten-, Pech-, und Pannenserie. Angefangen hatte es nach fünf Stunden mit einem Felgenschaden, dann Leitplankenkontakt von Marciello in der Nacht gegen 22.30 Uhr inclusive einem Spurstangenbruch – die Reparatur an der Strecke gestaltete sich extrem schwierig. Zu guter Letzt - aus bisher unerfindlichen Gründen - ein urplötzlich weggebrochenes Rad. „Da war das Rennen für uns gelaufen, zumal die Ursache für das verlorene Rad unklar und somit sicherheitsrelevant war“ erklärt ein enttäuschter Patrick Assenheimer das Aus nach 13 Stunden. Der war nach einer „14er-Serie“, dem 14. Gesamtrang beim letztjährigen 24-Stunden-Rennen sowie zwei 14. Gesamträngen bei den beiden VLN-Rennen 2018 mit viel Hoffnung auf einen Top-Ten-Platz zum Eifelklassiker gereist.

Yannick FübrichAls einziger regionaler Racer sah Yannick Fübrich aus Nordheim die Zielflagge nach der 24-Stunden-Hatz. Nach drei Eifel-Klassensiegen in dieser Saison – bei den beiden VLN-Läufen sowie beim 24-Stunden-Qualirennen - kam die Fahrertruppe vom Pixum Team Adrenalin Motorsport über einen dritten Qualifikationsplatz mit dem BMW M235i nicht hinaus. „Leider keine freie Runde“, bilanziert Yannick Fübrich.  Der brannte dann in den ersten Rennrunden ein wahres Feuerwerk mit dem 340 PS starken BMW der Cup Klasse 5 ab. Beinharte Rad an Rad Duelle mit der Konkurrenz brachten die Klassenführung gegen 14 Cup-Konkurrenten, der Vorsprung wuchs auf knapp fünf Minuten. Nach 12 Stunden in der Nacht schlagartig Geräusche vom Antriebsstrang mit direkt folgendem Antriebswellenbruch. Mit seinen Fahrerkollegen Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen kämpfte sich Yannick Fübrich nach der Reparatur wieder bis auf den vierten Klassenplatz sowie den 41. Gesamt-rang vor. „Die schnellste Rennrunde in unserer starken Klasse habe ich auch gedreht, bis auf das Antriebswellen-desaster war alles perfekt – aber das ist halt die unberechenbare einzigartige grüne Hölle. Nach der Aufholjagd war die schwarz-weiß-karierte Flagge der Lohn nach 110 Rennrunden“, resümiert Yannick Fübrich die 24-Stunden-Hatz in der Eifel.                            Wilfried Ruoff                 

2. STT-Challenge-Weekend 2018

3. u. 4. Meisterschaftslauf in Oschersleben

Jürgen Bender einmal mehr überragender Gesamtsieger

Jürgen BenderErneut Gesamtsieg in Oschersleben für Jürgen Bender. Der Unterländer, der bereits 2011 überlegen die STO-Wertung für Porsche-GT3-Rennwagen in der Internationalen GT-Master-Serie ins Unterland holte, hat sich für 2018 den Titelgewinn in der STT auf die Fahnen geschrieben. "Dieses sehr anspruchsvolle int. offenen GT-Serie habe ich 2016 gewonnen", so der Neckarsulmer. Für ihn ein guter Grund mehr diesen Titel erneut anzupeilen. Mittlerweile von Porsche auf Callaway-Corvette aufgestiegen, gehört der erfahrene Ingenieur und routinierte GT3-Rennfahrer in der international offenen GT-Szene zu den Fahrern die es zu schlagen gilt.

Am Wochenende ging es in Oschersleben vor den Toren von Magdeburg um den Sieg im 3. und 4. Lauf der STT-Challenge.  Am Abend vor dem ersten Training äußerte sich Callaway-Hersteller Ernst Wöhr (Leingarten) bereits absolut überzeugt zu Benders bevorstehendem Titelvorhaben. Und Wöhr sollte Recht behalten. Im Training stellte Jürgen Bender die blaugrüne Callaway-Corvette der Baureihe 06 in die 2. Startreihe. Vor ihm Jürgen Alzen (Ford GT) und Michael Schulze (Nissan GTR) Ulli Becker (Porsche 997 GT3R) stand neben Bender in Reihe 2. Der als genialer Reifenflüsterer bekannte Bender "besohlte" die von Vulkan-Racing eingesetzte Corvette perfekt und konnte den sehr gut gestarteten Kollegen Becker bereits in der 2. Rennrunde auf der Zielgeraden überholen. Jürgen Alzen war weg. "Ich kam gegen Ende bis auf 2 sec an ihn ran. Aber das war's" so Bender. Bei den Überrundungen in der letzten Runde gingen noch wieder einige "Zentel" verloren. Was er bescheiden verschwieg. "Ben" war die schnellste Runde im Rennen gefahren. Und er war Klassensieger. Das ist wichtig für die Meisterschaftspunkte. Denn Michael Schulze fuhr mit "Ben" in einer Klasse.

Rennen 2, den 4. Meisterschaftslauf der Saison, nahm er aus der 1. Reihe in Angriff. Um es vorweg zu nehmen. Bender gewann das Rennen vom Start weg. Dazu erneut der für die Meisterschaft wichtige Klassensieg in der KL1. Beim Versuch Bender anzugreifen fuhr der junge Schulze auf seinem Nissan GTR die schnellste Runde des Rennens. "Ausruhen konnte ich mich vor Michael nicht"; lachte STT-Tabellenführer Jürgen Bender vor der Siegerehrung. Schulze fuhr in der gleichen Klasse wie Bender. Somit ging es direkt um wichtige Meisterschaftspunkte. In der Tabelle ist Jürgen Bender auf der 550 PS starken Callaway-Corvette weiterhin klar vorne. HTS

Foto HTS - Die Corvette für Jürgen Bender

ADAC Metz-Rallye-Classic, 27./28. April 2018

Heinz Merkle - Simone Schücke - Metz Classic 2018Der 2. Knaller in unserer diesjährigen Histo-Rallye-Saison.

Die „Metz Rallye Classic“, legendär, herausfordernd, berechtigter Teil des "Grand Slam“ in der historischen Szene (Labertal - Metz - Bayerwald). Natürlich geht diese Rallye über 2 Tage.

Mit so einem hochwertigen Teilnehmerfeld sind wir noch nie gefahren (Mann oh Mann).

Nicht nur die Masse an Lichtschranken sind hier die Herausforderung, sondern auch der berühmt berüchtigte Pylonenkurs auf dem Gelände der Fa. Henglein.

Was ist da überhaupt für uns drin? Nach dem 1. Tag lagen wir auf Platz 21 von 103 Startern. Sensationell! Unser Ziel für den 2. Tag: Platzierung halten, eventuell auf einen hohen Platz mit einer 1 davor.

2. Tag: Co-Pilot und Pilot ohne gravierende Fehler, die sich auf das Ergebnis ausgewirkt hätten. Aber dann in GP9 - Herpersdorf: Technisches Problem! TripMaster hängt und vor der letzten Lichtschranke auch noch Probleme mit dem Tablet/Uhr. Strecke weg - zurück und neu aufgesetzt. Bei der knackigen Metz ist damit auch die Zeit futsch. Bei Lichtschranken, die größtenteils vom Start gelten, hat man fast keine Chance mehr. Diese GP hat uns 5 Max-Zeiten gebracht und im Gesamtergebnis 15 - 16 Plätze gekostet! Somit kamen wir in unserer Gruppe auf Platz 18 von 36. In der Gesamtwertung konnten wir uns immerhin wieder auf Platz 36 von 103 gemeldeten Startern hochkämpfen. Wir sind dennoch zufrieden. Kein gravierender Fehler durch das Team.

PS: 3 Lichtschrankenzeiten mit 0,00 (!) waren auch dabei.

2 Tage, 169 Lichtschranken, 103 Starter, hervorragendes Wetter und gut gelaunte Teilnehmer. Unbedingt erwähnt werden muss die mal wieder perfekte Koordination der unzähligen Lichtschranken, das fehlerfreie Roadbook und die stets zu einem Scherz aufgelegten Helfer. Danke Rainer Zimmermann und Udo Höpfel für 2 tolle Tage!

Das war die Metz 2018!

Simone Schücke - Heinz Merkle

 

 

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