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MC-Heilbronn
   
 

Jürgen Bender weiter auf Meisterschaftskurs

Der Sachsenring wird oft als die kleine grüne Hölle der neuen Bundesländer bezeichnet. Eine hohe Anerkennung für eine Rennstrecke die es absolut in sich hat. Der Neckarsulmer Ex-STT-Challenge-Champion Jürgen Bender reist letzte Woche als STT-Tabellenführer zum 09. und 10. STT-Meisterschaftslauf nach Hohenstein Ernstal.

Jürgen BenderAuf dem Sachsenring erwies sich diesmal ein Turbo Nissan GT3 R auf Anhieb als überlegen. "Die Leistungsentfaltung dieses von einem Turbomotor befeuerten GTs war auf der kurvigen Berg- und Talbahn an diesem Tag wohl nicht zu toppen", so der Neckarsulmer nach dem ersten Quali. Dazu ist der Sachsenring Nissanpilot Tobias Schulzes Hausstrecke. "Wir konnten mit den vor Ort zur Verfügung stehenden technischen Mitteln nicht ganz auf die Rundenzeiten von Tobias kommen", so MC-Heilbronn-Mitglied Bender nach dem Training. Zuerst gab es Arbeit an der Bremsanlage. Dazu konnten in den beiden freien Trainings auf Grund des Wetters bereits bekannte technische Daten nicht perfekt erprobt werden. Erst nach dem Training ging es deutlich aufwärts. Das Reifenbild führte zu entscheidenden Verbesserungen des Setups. Schulze war auf seiner Heimstrecke aber noch immer im Vorteil.

Aus der dritten Startreihe gelang es Bender vorbei an Porsche-Ass Uli Becker und Ford-GT Topmann Jürgen Alzen auf Rang 3 nach vorne fahren. Platz 3 reichte Bender im ersten Rennen mühelos für das Podium. Start-Zielsieger wurde Tobias Schulze auf Nissan GT3R Turbo vor Mario Hirsch auf AMG Mercedes SLS und Bender.

Das 2. Rennen des Wochenendes entschied der durch Turbopower überlegene Tobias Schulze erneut für sich. "Über die Reifen konnte der Reifenflüsterer aus Neckarsulm nichts zusätzlich heraus quetschen", so Benders Techniker. Schulze fuhr das gleiche "Schwarze Gold" wie Bender selber. Aber Jürgen Bender konnte dem Nissan nun folgen und auf frischem Gummi auf Platz 2 und somit erneut aufs Podium donnern. HTS

Foto HTS: Bender (L) und STT-Manager Krepschik

Vor der GT-Masters am Sachsenring am kommenden Wochenende

Sensationell - 2 Neckarsulmer Tabellenführer treten an

Jüregen Bender (l)  Marco Bayer (m)Auf der Berg- und Talbahn nahe dem Sächsischen Hohenstein-Ernstal wurde auf einem knapp 9 Km langen Dreieckskurs bereits 1927 das erste Rennen gefahren. Der Kurs aus bestehenden Landstraßen lockte in den 69er Jahren bei Motorrad-WM-Rennen bis zu 400000 Zuschauer an. Als kleiner Nürburgring der neuen Bundes-länder gelang es dieser Strecke nach der Wende als permanente Rundstrecke auf 3,671 Km den Fans aus aller Welt ganz außergewöhnlich packende Rennen zu präsentieren. Der Sachsenring ist für Bike- und Automobilrennsportfans ein Muss. Da muss man mal gewesen sein. Am kommenden Wochenende kämpfen die Int. GT-Masters und die Deutsche int. offene STT-Challenge dort um Meisterschaftspunkte. Was der Unter-länder Markus Pommer im nagelneuen GT3-AMG-Mercedes SLS in der "Masters" versucht, das will der er-erfolgreichste deutsche GT-Privatfahrer Jürgen Bender in der STT erreichen.

Beide, Pommer und Bender sind Mitglieder des Motorsport Clubs in Heilbronn. Beide sind Unterländer und beide aus Neckarsulm. Mit Pommer und Bender sind erstmals in der Motorsportgeschichte 2 Neckarsulmer zeitgleich als Tabellenführer am Start. Beide sind bemüht ihre Tabellenführung auszubauen. Ingenieur Jürgen Bender geht auf einer GT3-Callaway Corvette der Modellreihe ZO6, aufgebaut beim Hersteller Callaway-Competition in Leingarten, am Start. "Der Jürgen hat am Sachsenring schon gewonnen", fügt Benders Renningenieur aus Erlenbach hinzu. Übrigens, auch Bayer ist MCH-Mitglied.

Warum sollte dem Jürgen auf dem anspruchsvollen Sachsenring also am Wochenende nicht erneut der Sieg gelingen", so STT-Manager Krepschick. Die Daumen der Freunde vom Club sind gedrückt. Für jeden der heimischen Fahrer-Asse einen Daumen.    HTS

Foto: Bender (L) + Bayer (Mitte)

 

 

 

6. Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring und der Nordschleife

Patrick Assenheimers fahrerische Glanzleistung  - Yannick Fübrich gewinnt erneut die Cup 5 BMW M235i Klasse

Paukenschlag beim 6. Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft in der Eifel. Dem Motorsportteam des japanischen Reifenherstellers Falken gelang hier erstmals ein Doppelsieg. Klaus Bachler und Martin Ragginger gewannen im Porsche 911 GT3 R denkbar knapp mit gerade mal 2,077 Sekunden vor ihrem Schwesterfahrzeug, dem BMW M6 GT3 mit der Fahrerpaarung Stef Dusseldorp und Alexandre Imperatori. Dabei fuhr der Österreicher Klaus Bachler in der zweiten Rennrunde einen neuen VLN Rundenrekord in sagenhaften 7.56.259 Minuten auf der 24,433 Kilometer langen Kombination aus GP-Kurs, Nordschleife und Kurzanbindung. Als dritten auf das Gesamtsiegerpodest lenkten Christopher Brück und Michele Di Martino einen Lamborghini Huracan GT3 vom Team Konrad Motorsport.

Patrick AssenheimerVerhaltene Freude beim Lehrensteinsfelder Patrick Assenheimer, der trotz zweier Handicaps mit einem fünften Gesamtrang eine fahrerische Glanzleistung ablieferte – und zudem sein bisher bestes VLN-Resultat erzielte. Zuvor war dessen Mercedes AMG GT3 durch einen kleineren Airrestriktor, der zu deutlich weniger Leistung führte, eingebremst worden – aufgrund der VLN-Balance of Performance Gleichstellung nach dem Sieg des Black Falcon Mercedes AMG GT3 beim vorherigen VLN-Eifelrennen. „Uns fehlten heute auf dem Hochgeschwindigkeitsabschnitt an der Döttinger Höhe knapp 20 km/h auf die restlichen GT3-Boliden, bei den Rundenzeiten sechs bis zehn Sekunden. Zudem haben unsere Hankook-Reifen schon nach wenigen Runden abgebaut, so dass wir nur durch permanentes Fahren am absoluten Limit den fünften Gesamtrang erobern konnten – dabei profitierten wir auch vom Ausfall des einen oder anderen schnelleren Konkurrenten der GT3-Klasse“, erklärt Patrick Assenheimer vom Obereisesheimer AutoArenA-Motorsportteam. Der hatte mit einem Doppelstint vom neunten Startplatz aus den knapp 550 PS starken Mercedes nach vorne auf Rang fünf gefahren. Partner Christian Hohenadel – ein ausgewiefter Nordschleifenspezialist - setzte mit einem weiteren Doppelstint die schwierige Mission fort, perfekte Boxenstopps der Teams waren ein weiterer Baustein des Erfolges, der AutoArenA-Mercedes kam zudem ohne Kratzer nach dem Vier-Stunden-Rennen ins Ziel.

Yannick FübrichVon einem schwierigen Rennen berichtet auch der Nordheimer Yannick Fübrich. Der vierte Klassensieg im BMW M235i des Pixum Teams Adrenalin Motorsport wurde erst nach heftigen Kämpfen errungen. Vom dritten Klassenstartplatz losgezogen konnte Fübrich in seinem Startturn zwar schnell am Team Tristan Viidas (Estland)/Inge Hansesaetre (Norwegen) vorbeiziehen, am Polesetter-BMW von Michael Schrey – dem aktuellen VLN-Champion - und Marc Ehret war dann erst einmal kein beikommen. Fübrichs österreichischer Partner David Griessner konnte im letzten Renndrittelerneut Druck machen und überholen. Das bis dato führende Team Schrey/Ehret schied in der vorletzten Runde zudem aus. Fübrich/Griessner durften damit einen weiteren Klassensieg in der mit 16 identischen, 330 PS starken BMWs der Cup 5 Klasse feiern, 21,391 Sekunden vor dem Team Viidas/Hansesaetre, das drittplatzierte BMW Team Scheid hatte bereits über zwei Minuten Rückstand. „Der BMW war perfekt vorbereitet, die Boxenstopps liefen optimal“ lobt Yannick Fübrich die Adrenalin-Technik und Boxencrew im Ziel.          Wilfried Ruoff

 

 

ADAC GT Masters auf dem Sachsenring: Spannender Titelkampf geht in die vorletzte Runde

 Der Titelkampf im ADAC GT Masters spitzt sich zu: Vor dem vorletzten Saisonlauf auf dem Sachsenring am kommenden Wochenende (7.–9. September) führen die Mercedes-AMG-Fahrer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP Motorsport) mit nur acht Punkten Vorsprung auf die Porsche-Rivalen Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) die Gesamtwertung an. Und auch die Corvette-Paarung mit Lokalmatador Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (29/Villingen, beide Callaway Competition) liegt mit 19 Zählern Rückstand in Schlagdistanz.

Die beiden Rennen der „Liga der Supersportwagen“ werden am Samstag (ab 14:45 Uhr) und Sonntag (ab 13:00 Uhr) von SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.

 

Keyfacts:

Sachsenring

Hohenstein-Ernstthal

Saisonläufe 11 und 12 von 14

Streckenlänge

3.671 Meter

Layout

14 Kurven (vier Rechts zehn Linkskurven)  gegen den Uhrzeigersinn befahren

Sieger 2017

Rennen 1: Connor De Phillippi/Christopher Mies (Montaplast by Land-Motorsport;  Audi R8 LMS)

Sieger 2017

Rennen 2: Sebastian Asch/Edoardo Mortara (BWT Mücke Motorsport;  Mercedes-AMG GT3)

ADAC GT Masters auf dem Sachsenring im TV:

GT-Masters 2018 - Markus PommerBeide Rennen werden bei SPORT1 am Samstag und am Sonntag live übertragen. Eine Übersicht über die TV-Sendezeiten im Anhang

100 Punkte werden in den verbleibenden vier Rennen des ADAC GT Masters 2018 noch vergeben. Am Sachsenring messen sich die Titelkandidaten von Mercedes-AMG, Porsche, Corvette und Lamborghini zum vorletzten Mal in dieser Saison – um keinen Boden im Meisterschaftskampf zu verlieren, sind Topplatzierungen am Wochenende oberstes Gebot.

Das Mercedes-AMG-Duo Markus Pommer und Maximilian Götz übernahm zuletzt in Zandvoort die Tabellenführung. 2018 haben die Deutschen bisher einen Sieg und drei weitere Podestplätze eingefahren. In Hohenstein-Ernstthal wollen sie daran anknüpfen und die Spitzenposition verteidigen. Götz, der bereits 2012 das ADAC GT Masters gewann, ist optimistisch: „Wir sollten wieder vorn dabei sein. Aber die Zeitenabstände werden sicher wieder sehr eng. Wenn man im Qualifying eine gute Runde hinbekommt und von vorn starten kann, ist alles möglich.“

Acht Punkte hinter den Piloten der „gelben Mamba“ folgt die Porsche-Paarung Robert Renauer/Mathieu Jaminet. Die Fahrer von Precote Herberth Motorsport holten am Sonntag in Zandvoort ihren ersten Saisonsieg und unterstrichen damit ihre Titelambitionen. Renauer/Jaminet waren im zehnten Rennen der Saison die neunte Fahrerpaarung, der 2018 ein Sieg in der „Liga der Supersportwagen“ gelang. Ihre Aufgabe am Wochenende wird nicht leicht: Noch nie hat in den 22 Rennen des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring ein „Neunelfer“ gewonnen. „Der Kurs kommt leider dem Porsche 911 GT3 R nicht so entgegen“, sagt Renauer. „Wir wollen aber möglichst viele Punkte sammeln, um den Titelkampf offen zu halten

Medien-Information ADAC GT Masters auf dme Sachsenring (bitte hier klicken)

Vorschau GT Masters auf dem Sachsenring Zeitplan (bitte hier klicken)

 

 

Wichtiger Service in Heilbronn

ADAC Prüfzug vom 3. bis 6. September vor Ort

Autofahrerinnen und Autofahrer aus dem Raum Heilbronn können ihr Fahrzeug in der ADAC Prüfeinheit checken lassen. Die Box, integriert in einen über 10 Meter langen Lkw, ermöglicht durch innovative digitale Technik unter anderem den Check von Reifenprofiltiefen, Bremskraft, Stoßdämpfer, Beleuchtung sowie Bremsflüssigkeit und Batterie (soweit fahrzeugtechnisch möglich).

ADAC Prüfvorgang

ADAC Mitglieder erhalten zwei Checks, Nichtmitglieder eine Prüfung kostenlos. Nach Abschluss wird ein Protokoll ausgehändigt, aus dem die gemessenen Werte zu entnehmen sind. Probleme am Fahrzeug können somit frühzeitig erkannt und infolge Pannenrisiken vermindert werden. Der Truck steht vom 3. bis 6. September in Heilbronn auf dem Festplatz Viehweide (Stadtteil Böckingen). Das Prüfteam ist von 10 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr im Einsatz. In diesem Zeitraum steht zudem die mobile Strom-Tankstelle für Autos, Elektroroller und Pedelecs zur Verfügung. Mitglieder können ihre Fahrzeuge direkt vor Ort am Prüftruck kostenlos mit grünem Strom aufladen, der auf dem Fahrzeugdach von Solarzellen erzeugt wird.

 

 

ADAC Prüfzug

 

 

Aktuell sind 128 Gäste und keine Mitglieder online

 
Top! Top!