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So sieht sie aus - die Callaway Competition Corvette C7 GT3R

Jedem Racer steigt schon ein besonderes "Kribbeln" über den Nacken ganz nach oben hoch, wenn der die faszinierende Technik der neu entwickelten C7 GT3R Corvette von Callaway Competition in Leingarten, beim Hersteller in der Halle betrachten darf. Da wären die MCH-Mitglieder keine Ausnahme.

Corvette C7Ernst Wöhr und Giovanni Ciccone sind dabei die finalen Handgriffe an jenem Modell C7-GT3R zu machen das für Jürgen Bender im Rahmen der STT und der P9-Challenge 2020 zum Einsatz kommen wird. Natürlich bleiben einige technische Raffinessen ein Geheimnis. Aber andere Details machen deutlich, dass die zu erwartende Leistungssteigerung beachtlich ausfallen dürfte. MCH-Mitglied Jürgen Bender wird sich im Feld der GT-Modelle von Audi, Ferrari, Aston Martin, AMG, Porsche, Pagani, BMW, Ford oder auch gegen den immer schneller werdenden Flachmann aus Holland, dem Pumaxs von Henk Thuis (NL), in Szene setzen können. Da ist sich jeder Fan sicher.

Die Gewichtsverteilung des 1250 Kg schweren Deutsch-Amerikaners beträgt am Start H/V - 52%/48%. Dieses Verhältnis nähert sich bei abnehmendem Gewicht entsprechend dem Verbrauch der maximal 120 L Kraftstoff im Tank auf ein Verhältnis von 51/49% an.

Das 6-Gang Getriebe von X-Trac ist ausgereift. Das gilt auch für das verwendet Bilstein Gewindefahrwerk. Perfekte Einstellungen auf jede Rennstrecke sind so mühelos möglich. Das Ingenieurteam von Callaway Competition und im Falle von Jürgen Bender auch dessen persönlicher Renningenieur Marco Bayer loben die Bilstein-Technik sehr, weil sie diese Technik kennen.

Und zum Motor. Die Leistung liegt irgendwo bei 600 PS. Alles ist abhängig vom jeweils vorgeschriebenen Restriktor und BOP-Vorgaben liefern bzw. bestimmen dabei entscheidende Voraussetzungen. Damit im Zusammenhang zu sehen ist auch der Einfluss die Auspuffanlage von M&M.

Das Erlenbacher Team Sportwagenschmiede mit dem Jürgen Bender neuerlich wieder an den Start geht, scharrt genau wie Pilot Dipl.-Ing. Bender schon mächtig mit den Hufen.

Später auf der Rennstrecke gilt es dann das Fahrwerk auf die zu verwendenden Reifen von Michelin oder Avon abzustimmen. Es bleibt spannend, nein, es wird spannender. "Das ist es eigentlich im Rennsport immer", so der Erlenbacher Renningenieur Marco Bayer trocken beim Interview in seiner Halle.  HTS

Foto: HTS

 


 

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