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MC-Heilbronn
   
 

Bender kam, sah und siegte am Nürburgring

Die erfolgreichsten Fahrer in den 5 ausgeschrieben Wertungsklassen der Deutschen GT-Serie P9-Challenge sind alle absolute GT-Routiniers.

Jürgen BenderDas gilt ganz besonders für den Fahrer, der die leistungsstärkste Gruppe, die Klasse 8 und in die Gesamtwertung beim Finale der P9-Serie am Nürburgring dominierte. Denn dort, an einem spätsommerlichen Wochenende in der Eifel, gelang es Mitte Oktober dem Ex-Champion Jürgen Bender aus der Audi-Stadt Neckarsulm mit den viel beachteten beiden Sprint-Gesamtsiegen sowie den Klassensiegen sich zum König des Wochenendes zu katapultieren. Dieser Erfolg bedeutete für den Ingenieur dazu in der Gesamtwertung der P9-Challenge-2018 überraschend auf Position 7 zu fahren. Damit noch nicht genug. Wie sich später heraus stellten sollte, gewann MCH-Mitglied Bender zusätzlich auch noch den Titel des Klassenbesten der P9-Saison 2018. Für den erfolgreichsten GT-Fahrers der Region Heilbronn im Zusammenhang mit den STT-Erfolgen am gleichen Wochenende also ein geradezu phänomenales Wochenende.

P9-Serienmanager Bernhard Fischer brachte es im Rahmen der Vorbereitungen der Jahresfeier der P9-Serie auf den Punkt. "Der Erfolg von Jürgen Bender, übrigens sein 3. Gesamtsieg beim 3. Start hier bei uns in der Serie, dürfte mehr als eine Einladung an so manchen GT-Topfahrer sein, ebenfalls in der P9-Challenge zu starten. Jürgen Bender, dem ich an dieser Stelle aus München noch einmal gratuliere, hat 100% seiner Starts bei uns in der Serie gewinnen können. Eine Einladung an GT-Asse die P9 ins Visier zu nehmen".

In der Klasse 2 schlug 2018 der aus Österreich stammende Reisemanager Fritz Rabensteiner voll zu. Für den Audi-R8-Piloten war in der Tabelle noch deutlich Luft nach oben. "Fritz hatte als Gesamt-6. in der Klasse die Nase klar vorne", so ein Audi-Techniker von WS-Racing.

In der Klasse 5 landete ebenfalls ein Mann ganz vorne, der 2018 klar unter seinen Möglichkeiten blieb. Oliver Michael, der 11. der Tabelle hätte 5 Positionen weiter vorne landen können. Richtig gut geerntet hat der Österreicher 2018 nur am Lausitzring. "Mehr Starts und es wird in der Tabelle für ihn auf alle Fälle 2019 rasant nach oben gehen", so P9-Manager Fischers Worte am Ring.

In der Klasse 6 dominierte "DER P9-Neueinsteiger" Heiko Neumann über die volle Saison ganz klar. Auf seinem Porsche 997 GT3 R brachte der GT-Routinier aus Magdeburg gleich zwei - wenn man so will - Profis mit in die P9-Serie. Team Motopark-Chef Timo Rumpfkeil aus Oschersleben und den "Beinahe-Titelträger" der GT-Masters-2018, Callaway-Competition-Ass Marvin Kirchhöfer aus Leipzig. "Beide Topfahrer" so Ernst Wöhr von Callaway Competition aus Heilbronn.

Da fehlt doch noch ein Klassenprimus. Richtig - ganz genau! Boris Schimanski, der beste Mann in der Klasse 4. Ihm gelang es 2018 über die Saison mit Topresultaten die P9-Tabellenführung schon In Hockenheim zu erobern und souverän ins Ziel zu bringen. Sein schneeweißer Porsche GT3 Cup Mk2 lief wie eine Schweizer Uhr. Boris leistete sich nirgends einen Fehler. Das war am Ende der Titel für ihn. Nach 2013 bereits sein zweiter Meistertitel in der P9-Challenge. Respekt. Mit dem Erfolg am Ring löste Boris den amtierenden Meister der Saison 2018, Franz Irxenmayr aus Österreich ab.

Betrachtet man den Saisonverlauf genau, dann wird klar, dass jene Fahrer die alle Rennen bestritten, am Ende entscheidend in den Titelkampf eingreifen konnten. Boris Schimanski verkraftete am Saisonende die fehlenden Punkte von Monza. Franz Irxenmayr bremste sein verspäteter Saisonstart ein. In der Klasse 4 hatte er mit dem angehenden Meister eine sehr harte Nuss zu knacken. Die konstantesten Starter waren Heiko Neumann und Thomas Prager. "Die Zwei" haben alle Saison-Weekends bestritten, sehr gute Resultate erzielt und am Ende die Gesamtränge 3. und 4. in der Challenge erobert. Der heimliche Favorit Hermann Speck startete in Hockenheim auf dem F1-Kurs furios in die Saison. Aus geschäftlichen Gründen musste er auf die Rennen von Monza und am Nürburgring verzichten. Das kostete entscheidende Punkte. Mit Hermann Speck, dem Endurance-Champion darf 2019 in der Challenge absolut gerechnet werden. Oder wird sich Jürgen Bender entscheiden diesen Titel zu erobern? "Es bleibt spannend", lächelte MCH-Renningenieur Marco Bayer im Interview. HTS

 

 

 
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