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6. Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring und der Nordschleife

Patrick Assenheimers fahrerische Glanzleistung  - Yannick Fübrich gewinnt erneut die Cup 5 BMW M235i Klasse

Paukenschlag beim 6. Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft in der Eifel. Dem Motorsportteam des japanischen Reifenherstellers Falken gelang hier erstmals ein Doppelsieg. Klaus Bachler und Martin Ragginger gewannen im Porsche 911 GT3 R denkbar knapp mit gerade mal 2,077 Sekunden vor ihrem Schwesterfahrzeug, dem BMW M6 GT3 mit der Fahrerpaarung Stef Dusseldorp und Alexandre Imperatori. Dabei fuhr der Österreicher Klaus Bachler in der zweiten Rennrunde einen neuen VLN Rundenrekord in sagenhaften 7.56.259 Minuten auf der 24,433 Kilometer langen Kombination aus GP-Kurs, Nordschleife und Kurzanbindung. Als dritten auf das Gesamtsiegerpodest lenkten Christopher Brück und Michele Di Martino einen Lamborghini Huracan GT3 vom Team Konrad Motorsport.

Patrick AssenheimerVerhaltene Freude beim Lehrensteinsfelder Patrick Assenheimer, der trotz zweier Handicaps mit einem fünften Gesamtrang eine fahrerische Glanzleistung ablieferte – und zudem sein bisher bestes VLN-Resultat erzielte. Zuvor war dessen Mercedes AMG GT3 durch einen kleineren Airrestriktor, der zu deutlich weniger Leistung führte, eingebremst worden – aufgrund der VLN-Balance of Performance Gleichstellung nach dem Sieg des Black Falcon Mercedes AMG GT3 beim vorherigen VLN-Eifelrennen. „Uns fehlten heute auf dem Hochgeschwindigkeitsabschnitt an der Döttinger Höhe knapp 20 km/h auf die restlichen GT3-Boliden, bei den Rundenzeiten sechs bis zehn Sekunden. Zudem haben unsere Hankook-Reifen schon nach wenigen Runden abgebaut, so dass wir nur durch permanentes Fahren am absoluten Limit den fünften Gesamtrang erobern konnten – dabei profitierten wir auch vom Ausfall des einen oder anderen schnelleren Konkurrenten der GT3-Klasse“, erklärt Patrick Assenheimer vom Obereisesheimer AutoArenA-Motorsportteam. Der hatte mit einem Doppelstint vom neunten Startplatz aus den knapp 550 PS starken Mercedes nach vorne auf Rang fünf gefahren. Partner Christian Hohenadel – ein ausgewiefter Nordschleifenspezialist - setzte mit einem weiteren Doppelstint die schwierige Mission fort, perfekte Boxenstopps der Teams waren ein weiterer Baustein des Erfolges, der AutoArenA-Mercedes kam zudem ohne Kratzer nach dem Vier-Stunden-Rennen ins Ziel.

Yannick FübrichVon einem schwierigen Rennen berichtet auch der Nordheimer Yannick Fübrich. Der vierte Klassensieg im BMW M235i des Pixum Teams Adrenalin Motorsport wurde erst nach heftigen Kämpfen errungen. Vom dritten Klassenstartplatz losgezogen konnte Fübrich in seinem Startturn zwar schnell am Team Tristan Viidas (Estland)/Inge Hansesaetre (Norwegen) vorbeiziehen, am Polesetter-BMW von Michael Schrey – dem aktuellen VLN-Champion - und Marc Ehret war dann erst einmal kein beikommen. Fübrichs österreichischer Partner David Griessner konnte im letzten Renndrittelerneut Druck machen und überholen. Das bis dato führende Team Schrey/Ehret schied in der vorletzten Runde zudem aus. Fübrich/Griessner durften damit einen weiteren Klassensieg in der mit 16 identischen, 330 PS starken BMWs der Cup 5 Klasse feiern, 21,391 Sekunden vor dem Team Viidas/Hansesaetre, das drittplatzierte BMW Team Scheid hatte bereits über zwei Minuten Rückstand. „Der BMW war perfekt vorbereitet, die Boxenstopps liefen optimal“ lobt Yannick Fübrich die Adrenalin-Technik und Boxencrew im Ziel.          Wilfried Ruoff

 

 

 
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