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MC-Heilbronn
   
 

Auftakt des Rundstreckenrennsports 2020 abgebrochen

Jürgen Bender weiter erfolgreichster Unterländer in Dubai

Jürgen Bender in DubaiJürgen Bender (Neckarsulm) bleibt auch 2020 der bisher erfolgreichste Automobilrennfahrer bei dem alljährlichen internationalen Rundstrecken-Saisonauftakt, den "24h von Dubai". Sintflutartiger Regenfälle zwang den Veranstalter nach 30% der Zeit das Rennens in der Golf-Region zu neutralisieren. Nach 13h brach man wegen weiter zunehmender Überflutung der Rennstrecke aus Gründen der Sicherheit dann endgültig ab.

Sieger wurde mit 5 Fahren aus Dubai, Holland und Deutschland das Deutsche AMG-Mercedes GT3-Team von Topteam Black Falcon. Die Deutschen Hersteller AMG-Mercedes, Audi und Porsche überzeugten mit der Erringung der ersten 5 Positionen 2020 in Dubai. In der Geschichte der "24h von Dubai" ist weiterhin der 4.-platzierte von 2006, GT-Routinier Jürgen Bender aus Neckarsulm auf Porsche GT3 von Team Sportwagenschmiede der erfolgreichste Dubai-Starter des Unterlandes der Renngeschichte geblieben.

Die AMG-Crew mit GT-Routinier Patrick Assenheimer und Junior Luca Stolz konnten sich auf Grund der misslichen Wetterbedingungen 2020 am Ende nicht unter den ersten 10 Platzierten von Dubai halten.  HTS

Foto HTS: Bender und Dubai-Renningenieur Bayer beim Studium von den Zeiten der Gegner

 

 

 


 

München: BMW - GT4-Fahrerehrung 2019

Geehrt mit den GT4-BMW-Assen - Yannick Fübrich

Im internationalen Rennsport haben die Namen Michael Fischer (A), Michael Schrey oder Thomas Jäger einen besonderen Klang. Nun ist auch Yannik Fübrich da dran. Mit seinen jüngsten Erfolgen gelang es dem routinierten Unterländer als 9. unter die ersten 10 der internationalen BMW Sports Trophy Ehrung 2019 zu fahren. Ein beachtlicher Erfolg für den Unterländer nun auf der Bühne in München geehrt zu werden. Wird es ihm in absehbarer Zeit gelingen in die internationale GT3-Liga aufsteigen zu können? Geehrt wurde auch der einstige FF-Festival-Sieger Ricardo van der Ende (NL, links). Ex-F1-Fahrer Alesandro Zanardi (I) nahm die Ehrungen in München vor. HTS

Komplette Pressemeldung von BMW - http://sport.bmw-press.de/online.php?u=RT9_-Xg3022

BMW-Foto

Siegerehrung BMW 2019

 


 

 

P9-Challenge - Tendenz weiter stark steigend

Jürgen Bender erfolgreich in 2 Meisterschaften (P9-Challenge + STT)

Porsche-GT-Modelle machen seit Jahren in den beiden P9-Serien, der Challenge und in der Endurance "die Pace". Auch 2019 blieb das so. P9-Manager Bernhard Fischer stellte 2019 einen Terminkalender für seine beiden Serien zusammen, der die Starter aus Deutschland, Österreich, der Tschechei, Italien und der Schweiz einmal mehr voll überzeugte. Auch den erfolgreichen Unterländer GT-Routinier Jürgen Bender.

"Unser Partner, das Porsche Zentrum Olympiapark erwarten Top-Rennstrecken. Die Fahrer und die teilnehmenden Teams verlangen in jeder P9-Saison anspruchsvolle Strecken. Das ist nachvollziehbar und sie alle bekommen Top-Strecken bei uns. Wir schaffen so optimale Grundvoraussetzungen für eine Top-Saison in der P9", so der P9-Boss Fischer aus München. Alle Fahrer wollen mit ihren GT-Rennwagen auf renommierten Circuits ihre eigenen Rundenzeiten mit den Topleuten aus anderen Rennserien vergleichen können. Vorne fahren reicht nicht".

In der P9-Challenge brachte Jürgen Bender als Nr.1 seiner Leistungsklasse KL8 beim Interview auf den Punkt, als er seine Rundenzeiten mit den Zeiten anderer Serien verglich. "Der Hockenheimring, der "Königlichen Park von Monza", der Red Bull Ring oder auch der legendäre Formel-1 Kurs in Imola sind perfekte Vergleichsstrecken für die internationale Fahrerschaft", so der Neckarsulmer. Dort fährt die P9 und auch die STT.

Bei jedem Rennwochenende ist es der Kampf um das Podium, um Klassensiege oder gar um den Gesamtsieg eines P9-Laufes oder der STT das was die Racefans erleben wollen und was sie immer wieder fasziniert. In der 34. Saison der renommierten STT gelang Jürgen Bender in seiner Division 1 der Meisterschaftsplatz zwei hinter Porsche-Ass Uli Becker. "Die haben sich packende Duelle geliefert", so Manager Krepschik.

Die Möglichkeit des Fahrerwechsels bei der P9-Endurance sowie die Chance in Abhängigkeit von der Klassenstärke für den Titelkampf der P9-Challenge bzw. Endurance zu punkten, genau das hielt 2019 die Tabellenführung bis zum Finale im Italienischen Imola offen. Kampf bis zur letzten Runde.

Jürgen BenderMCH-Ass Jürgen Bender war nur bei 1/3 der P9-Rennen am Start. Aber der Neckarsulmer holte auf einer 600 PS-starken Callaway-Corvette wie auch der Prager Unternehmer Antonin Herbeck auf Pagani-Zonda-AMG und Heiko Neumann (Burg) auf Porsche 997 GT3R ebenfalls zwei Gesamtsiege. Siegerkönig wurde der Nürnberger Hermann Speck auf Porsche 997 GT3R. "Specki" gewann in der P9-Challenge 4 Meisterschaftsläufe", so Bender respektvoll. Hinter MCH-Clubmitglied Bender landete der Leipziger Marvin Kirchhöfer und der spätere Champion "Denis G. Watt" aus Österreich mit je einem Gesamtsieg. Profi Kirchhöfer war nur bei einem Rennen am Start und dort gewann er auch prompt. Respekt also für den ADAC-Masters-Profi von Callaway-Competition aus Leingarten, einem Titel-Favoriten.

In der P9-Challenge katapultierte sich Jürgen Bender am Ende auf Meisterschaftsrang 3 nach vorne. "Bei nur 4 Starts eine überaus beachtliche Leistung", so Benders Wettbewerber voller Anerkennung.

Die STT-Challenge konnte Jürgen Bender 2017 gewinnen. In der auslaufenden Saison landete der Divisionszweite aus dem Unterland dort auf Gesamtrang 4. Damit war er natürlich nicht zufrieden. Technische Probleme warfen Jürgen Bender entscheidend zurück.

Den größte Saisonerfolg erkämpfte "Ben" Bender beim American Fan Fest in Hockenheim. Von 4 Starts gewann der Neckarsulmer Diplomingenieur 3 Rennen in der P9 und in der STT. Überboten hat Bender das zuvor nur einmal am Nürburgring. 2018 gewann er dort alle 4 GT-Rennen bei denen er antrat - und das an einem Sonntag im Oktober. HTS

Foto HTS: - Bender besiegte Becker und Abbelen in der P9-Challenge in Hockenheim

 


 

Die 3 GT-Topfahrer aus dem Unterland

Quo Vadis

Jürgen Bender 2020 im GT-Sport am Start

Die GT3-Rennwagen stehen seit einigen Jahren nicht nur im Deutschen Motorsport, sondern auch international in voller Blüte. Rundstreckenrennen am Steuer eines GT3-Rennwagens sind seit einigen Jahren absolut Trumpf. Ein junger Fahrer aus jenem ADAC- Club AMC-Giessen den auch der einst der legendäre Deutsche Formel 1 Profi Stefan Bellof angehörte, brachte es vor einigen Tagen in Hockenheim auf den Punkt. "GT3 ist bei den Produktionsrennwagen der einzig richtige Weg. Entweder Rennwagen, dann Formelsport oder Produktionsrennwagen, dann GT3", so Dennis Fetzer. Das 17jährige Talent stieg vom Kart in den GT3-Cup und katapultierte sich auf nassem Asphalt am Red Bull Ring aus dem Stand aufs Siegerpodium.

Im heimischen Unterland haben sich Markus Pommer (Erlenbach), Patrick Assenheimer (Lehrensteinsfeld) und Jürgen Bender (Neckarsulm) auf GT3 Rennwagen europaweit einen Namen gemacht. Natürlich waren die drei Racer nicht die einzigen die das versuchten. Aber sie waren diejenigen, die Erfolg im GT3-Sport hatten. Auf Spitzenmodellen von Callaway-Competition (Leingarten), AMG (Team Auto Arena) und Audi (Aust Motorsport) feierte man in der Topserie ADAC-GT-Masters in verschieden international offene GT-Serien und auch auf der Langstrecke viele Klassenerfolge, Gesamtsiege und Meistertitel. Die Namen Pommer, Assenheimer und Bender erfreuen sich großer Wertschätzung bei den GT-Profiteams des Automobilsports.

Callaway corvetteAuf der Rundstrecke mischt Markus Pommer im Kampf um den ADAC-GT-Mastertitel entscheidend mit. Patrick Assenheimer, in der Vergangenheit Gesamtsieger bei Gaststarts in der STT mischt jetzt auf der Langstrecke im Kampf um Siege entscheidend mit. Er ist dem Fabrikat mit dem Stern verbunden. Und Jürgen Bender? Der Neckarsulmer Ingenieur gewann die TCC-Serie sowie die STT. Dazu holte er jedes Jahr Siege bei Gaststarts in der P9-Challenge. Nicht zu vergessen sein einzigartiger Vierfachsieg 2018 am Ring bei der STT+P9. Aber die Krone ist der glänzende 4. Gesamtrang bei den 24h von Dubai 2006. "Die GT3 ist es heute, die im Rundstreckenrennsport die "Spreu vom Weizen" teilt, keine Frage", so MCH-Mitglied Renningenieur Marco Bayer.

Foto: Autosport.at, Hartung

 

 


 

MCH-Racer mit traumhaftem Ergebnis beim finalen Langstrecken-Eifel-Krimi

Yannick Fübrich ist VLN-Meister 2019 – Patrick Assenheimer mit viertem Gesamtsieg zum Speed-Trophy-Titel

Kampf um jeden Meter und jede Position, nur 128 der 163 gestarteten Fahrzeuge sahen beim neunten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft die Zielflagge – die finale Vierstundenhatz auf dem Nürburgring und der legendären Nordschleife wurde einmal mehr zum actiongeladenen Krimi mit einem traumhaften Ausgang für zwei regionale Rennfahrer vom Motorsportclub Heilbronn.

Yannick Fübrich Der Meimsheimer Yannick Fübrich gewinnt mit seinem österreichischen Partner David Griessner im BMW M 240i Racing Cup die VLN-Meisterschaft 2019 nach einem furiosen Finalrennen. Für den Titel musste aber zuvor ein weiterer Sieg in der Cup 5 Klasse her, in der 16 identische, 340 PS starke BMW Racingcup-Modelle angetreten waren. Die Konkurrenz um den Titel kam aus dem eigenen „Haus“, das Pixum Team Adrenalin Motorsport hatte mit den Vorjahresmeistern im BMW 325 der seriennahen Produktionswagenklasse V4 ein zweites heißes Eisen um den Titelkampf im Feuer, das vor dem Finale nur minimal hinter dem Fahrerduo Fübrich/Griessner lag. Fübrich/Griessner gingen vom dritten Startplatz der Cup5 Klasse ins Rennen. Schon auf dem GP-Kurs konnte Startfahrer Yannick Fübrich aber die Spitze übernehmen. Das Finale war dann ein extrem harter Kampf Stoßstange an Stoßstange mit dem Sorg-BMW sowie dem Honert-Scheidt-BMW inclusive mehrerer Führungswechsel. „Das härteste Rennen der gesamten Saison, erst ab Rennmitte konnte ich mich in meinem Doppelstint etwas nach vorne absetzten“, erklärt Yannick Fübrich. Das Pixum Team Adrenalin Motorsport hatte den Sechszylinder-Hecktriebler einmal mehr perfekt vorbereitet und mit einer optimalen Strategie das Saisonfinale gemanagt. David Griessner konnte den Vorsprung bis ins Ziel auf 44 Sekunden ausbauen. „Wir haben heuer alles richtig gemacht. Sieben Klassensiege herausgefahren und auch das notwendige Quäntchen Rennglück in unserer stark besetzten Klasse gehabt, jetzt wird nur noch gefeiert“ jubelt der überglückliche Yannick Fübrich bei der Siegerehrung über seinen Karrierehöhepunkt.

 

Patrick AssenheimerUnbändige Freude auch beim Lehrensteinsfelder Patrick Assenheimer und seinem Obereisesheimer AutoArenA-Motorsportteam. Neben der engen Meisterschaftsentscheidung geriet auch der Kampf um den letzten Gesamtsieg zum Krimi. Im Qualifying schon eine kleine Kollision, der knapp 550 PS starke Auto Arena Mercedes AMG GT3 aber Dank der schnellen Black Falcon Mechanikertruppe zum Rennen wieder einsatzbereit. Vom fünften Startplatz losgefahren musste Patrick Assenheimer schon nach der ersten Runde unplanmäßig an die Box. Am Kühlergrill hatte sich Laub angesammelt, welches die Motortemperatur bedrohlich ansteigen ließ. Der Podiumstraum erst einmal weit weg, aber der 27jährige startete von Rang 31 eine sensationelle Aufholjagd mit perfekt schnellen Rundenzeiten und starken Überholmanövern. Maro Engel, mit dem Assenheimer schon den fünften VLN-Lauf gewonnen hatte, übernahm und pushte weiter bis auf Rang zwei vor. Grandioser Showdown in der allerletzten Runde. Der führende Manthey-Porsche 911 GT3 R geriet mit einem zu überrundenden Fahrzeug aneinander und erlitt dabei einen Reifenschaden. Porsche Werkspilot Lars Kern und schleppte den „Grello-911er“ weidwund als sechster ins Ziel. Die sensationelle Führung nach dem Startrundendesaster erbte dadurch Maro Engel. Patrick Assenheimer somit zum vierten Mal in dieser Saison Gesamtsieger, dieses Mal mit dem hauchdünnen Vorsprung von 6,728 Sekunden auf den Phoenix Audi R8 LMS und weiteren 5,571 Sekunden auf den Walkenhorst BMW M6 GT3. Dadurch gewann Patrick Assenheimer mit der Black Falcon Mannschaft die ROWE Speed Trophäe, die seit 2013 für die Schnellsten der Schnellen (jeweils die Top 20 jedes Laufes erhalten Punkte) ausgeschrieben ist. „Vier Gesamtsiege bei sieben VLN-Starts, der AutoArenA Mercedes AMG GT3 wurde von Black Falcon optimal vorbereitet und betreut, dazu hatten ich perfekte Fahrerkollegen, eine einmalige und unglaublich erfolgreiche Saison“, freut sich Patrick Assenheimer.

Wilfried Ruoff

 


 

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