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MC-Heilbronn
   
 

Doppelveranstaltungspremiere am Nürburgring und der Nordschleife

155 Nennungen zum Samstagsrennen, 141 Tags darauf am Sonntag – die Corona-Zeit beschert dem Nürburgring und der legendären Nordschleife eine Doppelveranstaltungspremiere bei der NLS (Nürburgring Langstrecken-Serie) Mit dabei wie beim Auftakt die zwei Langstreckenspezialisten Patrick Assenheimer und Yannick Fübrich vom Motorsportclub Heilbronn.

NLS 2020„Im Starterfeld sage und schreibe 29 GT3-Boliden in der SP9-Kategorie der leistungsstärksten Fahrzeuge“ erklärt Patrick Assenheimer. Der lenkt an diesem Wochenende zusammen mit Dominik Baumann und Dirk Müller den ca. 550 PS starken Mercedes AMG GT3 vom Team HRT AutoArenA. Nach dem fast perfekten Auftakt vor zwei Wochen – Gesamtrang zwei, den Sieg nur durch eine Zeitstrafe wegen Unterschreitung der Boxenstandzeit verpasst – will der schnelle Lehrensteinsfelder auf jeden Fall in den Top Ten ankommen. „Ein Podestrang wäre bei der Konkurrenz natürlich genial“, so Patrick Assenheimer. Das wird allerdings sehr schwer, denn alles was in der Langstreckenszene Rang und Namen hat tritt an diesem Wochenende in der Eifel an, auch mit Hinblick auf das 24-Stunden-Rennen im September. Die Doppelbelastung für die Teams wird enorm werden. Bei zwei Rennen über je vier Stunden sowohl für die wegen der Corona-Pandemie reduzierten Personen wie auch für die Fahrzeuge und deren hochsensible Technik.

Der Meimsheimer Yannick Fübrich wird wie beim Auftakt auf zwei Fahrzeugen zum Einsatz kommen. Für das Pixum CFN Team Adrenalin Motorsport lenkt Fübrich einen 450 PS starken BMW M4 GT4 in der Klasse SP8 sowie in seiner letztjährigen Meistertitelklasse einen BMW M 240iRacing Cup mit ca. 340 PS Leistung.

Heiko Hammel aus Forchtenberg kämpft nach seinem Auftaktklassensieg in der TCR-Kategorie mit dem Seat Cupra vom Team Mathilda Racing erneut gegen den werksunterstützten Honda Civic. „Auch bei der Doppelveranstaltung mangelt es an Startern in der TCR-Klasse, eigentlich unverständlich“ klagt Heiko Hammel, der am letzten Wochenende mit einem Porsche 911 RSR auf dem Hockenheimring beim Preis der Stadt Stuttgart den Gesamtsieg in der Youngtimer Trophy herausgefahren hat.

Da erneut keine Zuschauer zugelassen sind, gibt es einen zweitägigen Livestream ab jeweils 8.15 Uhr vom Training, Qualifying und den Rennen, die jeweils um 12.00Uhr gestartet werden.

 www.vln.de/de/live/

                                    Wilfried Ruoff

 

 

Etwas sehr Interessantes bei Porsche im Museum-Zuffenhausen

Meist sind Besuche von Autofabriken oder den Musen großen Firmen eher was für Erwachsene. Natürlich ist a immer auch ein Leckerbissen für Racefans. Porsche hat sich im Rahmen seines Museumsprogramms nun etwas Besonderes einfallen lassen.

Es wir etwas vorbereitet, das der Jugend entgegen kommt. Und das im Rahmen der ansonsten anspruchsvollen Porsche Ausstellung im Museum in Zuffenhausen.

In der Anlage befindet sich die komplette Pressemitteilung der Stuttgarter Sportwagenherstellers. HTS

Es lohnt sich da mal hinein zu schauen.

Anlage Pressemeldung von Porsche

https://presse.porsche.de/prod/presse_pag/PressResources.nsf/Content?ReadForm&languageversionid=1109514&view=1

Porsche MuseumFoto: Porsche Pressefoto

 

 

 

Spannung und Dramatik beim NLS-Auftakt für die MCH-Racer in der grünen Hölle der Eifel

Podestplätze für Yannick Fübrich und Patrick Assenheimer gegen starke Konkurrenz

141 Nennungen, 137 Fahrzeuge beim Training, 132 beim Rennen und nur 107 sahen nach einem vierstündigen furiosen Auftaktrennen die Zielflagge – der Auftakt in die Nürburgring Langstrecken-Serie 2020 war ein Highlight aus Fahrer-, Team-, und Zuschauersicht, wobei sich die Zuschauer nur virtuell per PC oder TV über das Geschehen informieren konnten – und dies zur Freude der Verantwortlichen auch taten.

Doppeleinsatz von Yannick Fübrich (Meimsheim) mit einem Kassensieg sowie einem zweiten Platz und der geniale zweite Gesamtrang für Patrick Assenheimer (Lehrensteinsfeld) – der Auftakt zur Nürburgring Langstrecken Serie mit 137 Fahrzeugen war trotz der sehr schweren Corona-Einschränkungen ein voller Erfolg für die Motorsportler vom Motorsportclub Heilbronn – auch wenn für das Duo Patrick Assenheimer und Maro Engel im Mercedes AMG GT3 HRT AutoArenA etwas Frust bei der Siegerehrung mitschwang.

Patrick AssenheimerDas erste Ausrufezeichen setzten die beiden mit der Pole in sensationellen 7.59.191 Minuten auf der 24,433 Kilometer langen Kombination aus Nordschleife, Kurzanbindung und GP-Kurs. Und das gegen weitere 19 internationale GT3 Boliden, auf zwei der PHOENIX-RACING Audi R8 LMS von Michele Beretta und Kim Luis Schramm.

Das Duo Assenheimer/Engel demonstrierten mit dem vom neuen Haupt Racing Team betreuten 550 PS starken Mercedes AMG GT3 in ihren Doppelstints perfektes Racing mit mehreren Positionswechseln und tollen Überholmanövern. Das Duo führte 12 Runden, zelebrierte die schnellste Rennrunde und wurde in Führung liegend mit zehn Sekunden Vorsprung abgewunken. Dann der Frustmoment: „37 Sekunden Zeitstrafe wegen Unterschreitung der Mindeststandzeit beim letzten Boxenstopp“, erklärt Patrick Assenheimer und ergänzt: „Ein Systemfehler, zwei Sekunden kosteten uns den Sieg, ansonsten lief alles perfekt. Wir hatten eine gute Strategie, die HRT-Truppe arbeitete optimal, unser Setup mit dem neuen EVO-Kit passte super“. Dadurch erbten David Pittard (Großbritannien) und Mikkel Jensen (Dänemark) den Sieg. Die waren im Walkenhorst BMW M6 GT3 vom fünften Startplatz losgefahren und hatten auch mehrere Führungsrunden inne. Erst in der vorletzten Rennrunde konnte Maro Engel den AutoArenA-Mercedes am BMW im Bereich der Kurzanbindung vorbeipressen. Auch der GetSpeed Mercedes AMG GT3 mit den Piloten Fabian Schiller, Maximilian Buhk und Raffaele Marciello erbte seinen dritten Gesamtrang, nachdem der Phoenix Audi R8 LMS von Beretta/Schramm in der letzten Rennrunde durch eine Kollision zurückfiel und den Podestplatz gegen Gesamtrang sieben tauschen musste.

Yannick FübrichDie amtierenden VLN-Meister Yannick Fübrich (Meimsheim) und David Griessner (Innsbruck) bestanden ihre Feuertaufe in der Klasse SP10 mit dem neuen, 450 PS starken BMW M4 GT4 mit Bravour. Platz zwei hinter dem Hofor-BMW M4 GT4 mit lediglich 1.09.660 Minuten Rückstand. „Dazu gesellt sich der 22 Gesamtrang, unser dritter Fahrer Florian Naumann hat sich perfekt integriert, die Technik hat gepasst, wir sind fast schon siegfähig“ resümiert Yannick Fübrich.

Der hatte auf einem BMW M 240i  in der Racing-Cup 5 Klasse einen weiteren Einsatz und gewann mit seinen drei Kollegen vom Pixum CFN Adrenalin Motorsportteam die Klasse, in der er 2019 den Titel gewann.

Am 11. und 12. Juli finden die Läufe zwei und drei der Nürburgring Langstrecken-Serie statt. „Mit Hinblick auf das legendäre 24-Stunden-Rennen sicherlich mit noch mehr Hochkarätern bei Fahrern und Rennfahrzeugen“ so das Schlussstatement von Patrick Assenheimer.

                                           Wilfried Ruoff

 

Jürgen Bender mit Callaway-Corvette C7 am Start

C7 Marco BayerEs ist endlich soweit. Die Rennsportsaison 2020 steht vor dem Saison-Auftakt. Am 11. Juli beginnt die GT-Rennsaison am Lausitzring. Prominente Szenekenner im Unterland, der Region um Heilbronn, erwarten ein starkes Engagement mit besten Erfolgsaussichten für das Team Callaway-Competition. Das Erfolgsteam der Hersteller Ernst Wöhr und Enzo Ciccone hat im Heilbronner Vorort Leingarten zwei neue Exemplare der Baureihe C7 fertig gestellt. Jürgen Bender wird in 14 Tagen mit einem der neuen C7-Modelle in der P9-Challenge und in der STT an den Start gehen. "Vor 3 Jahren habe ich den Titel in der STT gewonnen. Diesen Titel möchte ich 2020 zurück erobern", so Bender lächelnd im Interview. Den ersten Renntest hat der Neckarsulmer Diplomingenieur in dieser Woche absolviert. Die neue C7 Corvette war noch wie neu geboren in Karbonoptik unterwegs. Ein seltener Moment für viele Rennfans. Wegen der Corona-Beschränkung hielt sich die Menge der Fans im Motodrom jedoch in Grenzen.  "Ich persönlich gehe davon aus das Jürgen seine Rundenzeit in Hockenheim mit dem neuen C7-Modell der Jungs aus Leingarten um etwa 1 sec gegenüber dem Vorjahr verbessern wird", fügte Renningenieur Marco Bayer überzeugt hinzu.

Diese Zeit erreichte der gleichzeitig testende ADAC-GT-Masters-Frontrunner Markus Pommer aus Neckarsulm in Hockenheim am Folgetag. Pommer, ein Routinier im GT-Sport, geht 2020 mit Jeffrey Schmidt (CH) in der ADAC Masters an den Start. Siege zusammen mit Marvin Kirchhöfer zeigten im Vorjahr bereits das mit dem Callaway-Werks-Duo zu rechnen ist. Beste Aussichten also für Jürgen Bender.

Renningenieur Bayer wird Jürgen Bender auch zukünftig betreuen. Beide arbeiteten bereit über mehrere Jahre sehr erfolgreich zusammen. So errang man bereits Gesamtrang 4 bei den 24h von Dubai. Der Erfolg in Dubai wurde seinerzeit auf einem Porsche GT3 errungen. Das blieb bisher mit Abstand beste Ergebnis eines Teams aus der Heilbronner Region in den Emiraten. Nach dem Umstieg auf die erste Callaway Corvette gewann Jürgen Bender 2014 auf dem Lausitzring bereits auf Anhieb einen Lauf zur P9-Challenge. Den größten Erfolg aber verbuchte Bender beim Saisonfinale 2018 in der P9-Challenge und der STT auf dem Nürburgring. Er gewann beide Läufe der P9-Challenge und der renommierten STT-Serie. "Der 'große Vierer' einem Tag, das war schon irre", so Bender am Abend nach dem Rennen im Fahrerlager hocherfreut. Und hätte es an dem Wochenende noch eine P9-Endurance-Lauf gegeben - wer weiß. Aber lassen wir das. Abwarten was die Zukunft bringt. Jürgen Bender ist für 2020 jedenfalls bestens gerüstet.

Die Daumen der viele Freunde von Bender, Pommer und Bayer in ihrem heimischen Motorsport Club Heilbronn (MCH) werden am 10. und 11. Juli auf alle Fälle festgedrückt sein. HTS

Foto: Privat - Bender in der neuen C7 Callaway-Corvette mit Renningenieur Bayer an der Box in Hockenheim

 

 

Freude über Saisonstart in der Eifel bei Patrick Assenheimer und Yannick Fübrich

Nürburgring Langstrecken Serie startet unter sehr speziellen Corona-Bedingungen mit 141 Fahrzeugen 

Saisonstart NLS 2020„Endlich wieder Rennen fahren“ so der gemeinsame Jubelruf der beiden Langstreckenracer vom Motorsportclub Heilbronn. Am Samstag startet nach dem Corona-Lockdown mit dreimonatiger Verspätung der Saisonauftakt in der Eifel für Patrick Assenheimer (Lehrensteinsfeld) und Yannick Fübrich (Meimsheim).

Nur eine Formalie ist der neue Name, aus VLN (Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring) wird NLS (Nürburgring Langstrecken-Serie). Immens dagegen das spezielle Hygienekonzept welches einen Start in die Rennsaison erst ermöglichte. Kleiner Auszug: Keine Zuschauer! Das Fahrerlager wird zur Boxengasse mit einem Wendekreisel umfunktioniert. Die seitherige Boxengasse darf nur für Tankvorgänge genutzt werden. Zwecks Chancengleichheit gibt es eine Mindestdauer der Summe aller Boxenstopps beim Rennen. Das Personal der Teams ist stark reduziert mit angeordneten Abstands-, und Schutzmaßnahmen.

Trotzdem ist die Freude auf die „grüne Hölle“ bei 141 Nennungen – auch wenn noch nicht alle erwarteten Teams antreten - groß: „Knapp 80 Kurven verteilt auf 24,433 Kilometer - die Kombination aus Nordschleife, GP-Kurs und Kurzanbindung ist weltweit einzigartig und immer wieder eine fahrerische Herausforderung“, verkündet der letztjährige Vierfachgesamtsieger Patrick Assenheimer. Dieser Aussage pflichtet Yannick Fübrich bei. Der amtierende VLN-Meister geht erneut mit seinem Siegerteam Pixum CFN Adrenalin Motorsport auf Titelverteidigung. Neu ist dagegen das Einsatzfahrzeug. Zusammen mit Meisterkollege David Griessner (Innsbruck) und Florian Naumann (Idstein), der schon im BMW M240i Racing Cup schnell war, lenkt Fübrich einen BMW M4 GT4. Bei diesem Renner werden ca. 450 PS von einem Reihensechszylinder mit 3000ccm Hubraum und Turboaufladung über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterachse geschickt. Gestartet wird in der aufstrebenden Klasse SP 10 gegen weitere BMW M4 GT4, Porsche Cayman, Aston Martin sowie dem Toyota GR Supra GT4 vom Boxberger Team Ring Racing, die mit dem Japaner Rennpremiere feiern. „Durch den VLN-Titel gehen wir mit der Startnummer 1 in die Saison. Unterstützung bekommen wir aufgrund des Championats auch von BMW M Customer Racing – für mich ein toller Aufstieg und ein weiterer Schritt in der Motorsportkarriereleiter.  Test-, und Einstellfahrten verliefen positiv, ein Platz auf dem Treppchen ist das Ziel“ so der 28jährige Yannick Fübrich. 

Ein Testwochenende mit nassen und trockenen Bedingungen hat auch Patrick Assenheimer hinter sich. „Nach den Erfolgen der letzten Saison sind die Erwartungen natürlich hoch“ so der amtierende VLN-Speed-Trophy-Sieger. Der 6200ccm große Achtzylindermotor und die Kraftübertragung des AutoArenA Mercedes AMG GT3 sind gleichgeblieben, allerdings musste ein neues EVO-Kit integriert und abgestimmt werden. Zum Auftakt teilt sich der 29jährige Lehrensteinsfelder den 550 PS-Boliden mit Ex DTM Fahrer Maro Engel (Monaco), mit dem er auch beim Finale 2019 zum Sieg donnerte. „Der Auftakt ist quasi ein Werkseinsatz, wir starten offiziell unter „Mercedes AMG Team HRT-AutoArenA“ erläutert Patrick Assenheimer. Der bekannte und erfolgreiche Rennfahrer und Projektentwickler Hubert Haupt aus München hat HRT gegründet, nachdem sich die international sehr erfolgreiche Black Falcon Truppe aus dem professionellen GT3-Rennsport während der Corona-Krise zurückgezogen hat. „Viele der Black Falcon Techniker und Ingenieure sind jetzt beim Haupt Racing Team, was sich positiv auswirken wird. Unser Ziel ist eine Top Ten Platzierung, der Traum natürlich ein Platz auf dem Podest“, so Patrick Assenheimer, der sich auch Erkenntnisse für das 24-Stunden-Rennen, welches auf den 25. bis 27. September verschoben wurde, erhofft. In dessen SP9 Königsklasse sind 20 internationale GT3 Boliden gemeldet. Porsche, Audi, BMW, Mercedes und Ferrari mit namhaften, schnellen Nordschleifenakteuren sorgen für eine enorme Konkurrenz.            - Wilfried Ruoff

 

 

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