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MC-Heilbronn
   
 

Spezial Tourenwagen Trophy 2019 - das Finale am "Ring"

Jürgen Bender in Division 1 der "dicken Boliden" zweiter

Jürgen Bender"Restlos zufrieden kann ich am Ende wohl nicht sein", so ein trotzdem lächelnder Jürgen Bender am Nürburgring bei der Serien-Siegerehrung 2019. Nach einem technisch gesehen eher durchwachsenem Training kam es beim Auftaktrennen der STT leider bereits in der 2. Runde zum Abbruch. Wegen zweier Ausritte an der Strecke konnte das Rennen nicht mehr neu gestartet werden. Die nötigen Instandsetzungen an den Leitplanken waren aufwendig und sehr zeitraubend.

Das Rennen 2 am Nachmittag nahm Jürgen Bender von Startplatz 5 in Angriff. Neue Reifen waren aufgezogen worden. Regenreifen, versteht sich. Grund - echtes Eifelwetter mit Kälte und Regen. "Schwierige Verhältnisse, wenn es darum geht Überholvorgänge einzuplanen", so Bender vor dem Start. Der Start selber gelang dem Neckarsulmer Routinier jedoch erst einmal sehr gut. Bender kam perfekt von der Linie weg und dann als 3. aus der ersten Runde zurück. "Ein TT war mir einmal unnötig lange im Weg, aber sonst …". Die Rundenzeiten und die besser werdenden Reifen ließen die Hoffnung auf eine Schlussattacke hochkommen. Würde "Ben" den Divisionsführenden Uli Becker im Porsche GT3R noch angreifen können? Unglücklicherweise kam es aber im letzten Renndrittel zu einer Safetycar-Phase. Der führende Niederländer Henk Thuis wurde ebenso eingebremst wie Porsche-Ass Becker aus Marl. Das blieb mehrere Runden so. Zwischen Bender und Becker lag zum Zeitpunkt des Safetycar-Beginns ein kleiner Fiesta der Wertungsklasse 3. "Als schließlich nach 4 Runden die erneute Rennfreigabe kam, musste ich natürlich bis zur Ziellinie warten ehe ich den Ford angreifen und überholen durfte", so Bender. Danach blieb mir in der letzten Runde nicht mehr ausreichend Zeit um Uli (Becker) einholen zu können". Henk Thuis (NL) war ganz vorne ohne Gischt im Blickfeld bereits einige Sekunden davongefahren. Am Ende wurde es für Jürgen Bender auf der blaugrünen Callaway-Corvette Z06 Platz 3 im Gesamtklassement und Position 2 in der Division 1 des STT-Finales am Nürburgring.

Platz 2 in der Jahreswertung der Division 1 und Gesamtrang 4 in der divisionsübergreifenden Punktetabelle. Fünf Mal volle Punkte bei mehreren STT-Rennen in Hockenheim sowie in Oschersleben sind dem Unterländer zu wenig. Der STT-Champion aus Neckarsulm kann sich nur wünschen ohne besondere Hürden 2020 um einen Meistertitel kämpfen zu können. In der P9-Challenge ging MCH-Ass Bender 2019 am Lausitzring und in Hockenheim an den Start. Ergebnis: 2 Gesamtsiege. "An den gleichen Wochenenden gewann Jürgen zusätzlich einmal in der STT", so MCH-Mitglied, Renningenieur Bayer. "Jürgen ist gut gerüstet, um Gesamtsiege und weitere Titel holen zu können". Man darf gespannt sein wie es für den GT-Routinier weiter gehen wird. HTS

Foto von Jürgen Holzer - auto-rennsport.de

 


 

Spezial Tourenwagen Trophy

Abbruch - Unfall-Chaos in der "grünen Hölle"

Manchmal kommt es anders wie man denkt. So geschehen am Nürburgring beim Finale der STT-Challenge jetzt am Wochenende. "Freitagstraining, ich landete nur auf Platz 6 im Quali", so der MCH-GT-Hero Jürgen Bender nicht gerade begeistert. "Das war nicht das was ich mir vorstellte hatte und auch ausrechnen durfte, so der Neckarsulmer und winkt nach den Gründen befragt missmutig ab.

Jürgern Bender und Pablo BrionesDas Wetter war bei der Startaufstellung kalt und der Asphalt nass. "Nicht nur grüne Hölle" sondern auch kalte Hölle Nürburgring", so ein Fan aus dem Unterland treffend. Wirklich nicht das was sich ein Rennfahrer wünscht. Kälte, unterschiedlich nasse Streckenabschnitte und Reifendrücke die man in der Einführungsrunde nicht einmal dann, wenn 2 Runden gefahren würden, perfekt hinbekommt. Trimmlage des GT-Rennwagens, Stabi, Federn, Dämpferabstimmung ...alles ist bei solchen Wetterbedingungen im Zusammenspiel niemals optimal voraus zu bestimmen.

12 Uhr mittags, Jürgen Bender rollte zum Vorstart. Gleich zu Beginn gab es hinter ihm 2 Ausritte anderer Fahrer. Er selber konnte sich von Rang 6 auf den 3. Platz vorschieben. Dann vorbei an Start und Ziel sah ich wie Jürgen Alzen, einer der Profi-Brüder aus dem Siegerland seinen weinroten Ford GT in die Position brachte um den Niederländer Henk Thuis anzugreifen. Zu gewagt. "Das will ich so nicht sagen", so Bender, aber man darf halt nicht mit 2 Rädern auf glatte Stellen oder aufs Gras neben der Strecke kommen. Jürgen Alzen passierte das offensichtlich. Und schon ging's ab wie bei der Ski-Abfahrt. Übers Gras Richtung Leitplanke. "Nasses Gras ist brutal", fügt er hinzu. "Selber bist Du ja mit Dir beschäftigt. Du kannst so nicht alles im Detail genau erkennen was der unglückliche Fahrerkollege macht und was dann daraus folgt". Alzen flog mit hoher Geschwindigkeit in die Leitplanken. Abbruch des Rennens. "Sicher in der Situation die einzige richtige Entscheidung".

Da es wohl noch eine Weiteren Zwischenfall gab, wurde der STT-Auftaktlauf des Wochenendes am Nürburgring abgebrochen. Jürgen Bender und die Mintgen-Crew nahmen die Gelegenheit wahr die blaugelbe Callaway-Corvette nun sofort entsprechend der neuen Wetterbedingungen für das 2. Rennen des Wochenendes vorzubereiten. Neue Regenreifen gehörten dazu. Ich werde die gleich beim Renndienst besorgen", so Jürgen Bender und eilte ins Industrielager rüber.

Den 2. Rennlauf kann der Unterländer von Startplatz 5 aufnehmen. Uli Becker (Porsche), Henk Thuis (NL, Pumaxs.Chevi), ein TCR und Klaus Abbelen (Ligier JSP3) stehen vor dem Unterländer. Daumen drücken ist erneut angesagt. HTS

Foto HTS: Jürgen Bender und Pablo Briones, ein Chilenischer Fahrerkollege

 


 

Jürgen Bender will's am Wochenende wissen

Jürgen BenderSeit Jahrzehnten ist der Neckarsulmer Diplomingenieur Jürgen Bender ein außergewöhnlich erfolgreiches Mitglied des traditionsreichen Heilbronner Motorsport Clubs. Verschiedene heimische Fahrer versuchten sich in den Spitzenklassen des Internationalen GT-Sports. Nur wenige Fahrer, darunter Markus Pommer oder Patrick Assenheimer, setzten sich dort am Ende auch durch. Bender wurde so über sehr lange Jahre zum konstant  erfolgreichste GT-Fahrer der heimischen Region. Bisher über 1000 erkämpfte Pokale und über ein Dutzend Titel zeichnen davon ein ganz klares Bild. Ein Bild, das von Kollegen und Rennfans, nicht nur aus der heimischen Region anerkannt wird.

Am Wochenende startet der Rennreifenexperte beim Finale der internationalen STT. Challenge auf dem Nürburgring. 

Blenden wir 12 Monate zurück. Damals hatte "Ben" Bender seine GT3-Callaway-Corvette Z06 zum STT-Finale und in der P9-Challenge gemeldet. Jeweils 2 Rennläufe/Serie waren zu fahren. Bender fuhr bei allen 4 Rennen in die erste Startreihe, radierte bei allen 4 Rennen die schnellste Rennrunde in den Asphalt und gewann alle 4 Rennen in der "grünen Hölle Nürburgring". Eine bisher einmalige Meisterleistung auf Deutschen Rennstrecken. Vor 4 Wochen gewann Jürgen Bender in Hockenheim noch einmal 3 Rennen an einem Wochenende. "Am Ring fahre ich Sonntag die beiden Finalläufe der STT", so Bender. Für den Unterländer gilt es dort den Sieg ins Visier zu nehmen. In der STT-Meisterschaft liegt der Neckarsulmer auf Platz 4. "Die Sieger der Mittelfeld-Klassen waren über die Saison deutlich weniger gefordert als er", so sein Renningenieur Marco Bayer. "Ich selber musste an der Spitze des Feldes sehr hart um Klassen- und Gesamtsieg kämpfen", fügt Jürgen Bender hinzu. Am Wochenende machen Porsche-, Pumaxs-, AMG-, Ford- und ein Ginetta LMP3-Rennwagen machten das Sieger einmal sogar sehr schwer. Der Ginetta LMP3 ist ein Rennwagen. Er ist deutlich leichter als meine Corvette", so der Unterländer. Dazu gab es einen Ausfall. Die höchste Hürde für "Ben" ist erneut der Ginetta LMP3 von von Ring-Routinier Klaus Abbelen des Teams Frikadelli- Racing. Man darf gespannt sein wie sich Bender gegen die Meisterschafts-Mitbewerber durchsetzen kann. Daumen drücken der Fans aus der Region und vom MCH ist gefragt. HTS

Fotos HTS - Bender geht in Hockenheim in Führung - Durst löschen nach dem letzten Sieg in Hockenheim vor 4 Wochen

 

Tabellenstand vor dem Nürburgring: 

1.

Torsten Klimmer

200 Punkte

2.

Victoria Froß

196 Punkte

3.

Ulrich Becker

190 Punkte

4.

Jürgen Bender

184 Punkte - Favoriet auf Gesamtsieg

5.

Ralf Glatzel

162 Punkte

 


 

Assenheimer donnert im AMG GT3 Mercedes zum Vizetitel

Spannung und Action durch 48 GT3-Boliden beim Finale des Blancpain Endurance Cup in Barcelona

Patrick AssenheimerDer 18. Startplatz war nicht der gewünschte Ausgangspunkt, aber dank einer perfekten Vorstellung des Fahrertrios Patrick Assenheimer, Hubert Haupt und David Fumanelli in Black Falcon Mercedes AMG GT3 wurde nach der Ziellinienüberquerung heftig gejubelt: Vizemeisterschaft im hartumkämpften Silver Cup beim Blancpain GT Endurance Cup 2019.

Die Orange1-FFF-Racingteampiloten Andrea Caldarelli, Marco Mapelli und Albert Costa sicherten sich im Lamborghini Huracan in einem dramatischen Finale mit dem Sieg in letzter Sekunde auch den Titel des Blancpain Endurance Cup 2019.

Das Finale auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya lockte noch einmal 48 internationale GT3-Boliden der Marken Lamborghini, Aston Martin, Bentley, Ferrari, Nissan, Porsche, BMW, Audi und Mercedes nach Spanien. Bei hochsommerlichen Temperaturen waren viele der Piloten – wohl auch ob der noch mehrfach ausstehenden Titel-, und Podestchancen – deutlich übermotiviert. Die Dreistundenhatz war ab dem Start von vielen Kollisionen, Unfällen, Safetycar- und Gelbphasen geprägt. „Auch unser grüner Black Falcon Mercedes hat diverse Kratzer, aber wir konnten ohne größere Blessuren die Teamtaktik optimal auf der 4655 Meter langen Rennstrecke umsetzten“ erklärt Patrick Assenheimer (Lehrensteinsfeld). Die Fahrt von Startplatz 18 auf den siebten Gesamtrang war eine perfekte fahrerische Vorstellung von Assenheimer und seinen Kameraden. Der gleichzeitige Podestplatz zwei im Silver Cup – die vierte Podiumsplatzierung im fünften Rennen spiegelt die starke fahrerische Leistung wieder – bedeutete schlussendlich auch die Vizemeisterschaft. „Es waren 85 harte Runden in Barcelona, die langgezogenen Kurven fordern die Reifen extrem und die Konkurrenz war stärker denn je. Das Black Falcon Team hat unseren Mercedes AMG GT3 perfekt vorbereitet und betreut, ich bin hochzufrieden“ resümiert Patrick Assenheimer das Finale des Blancpain Endurance Cups 2019.

wr   (Patrick Assenheimer mit Hubert Haupt (links) und David Fumanelli (rechts) vor dem Black Falcon AMG GT3 in Barcelona)

 


 

Glanzleistung von Yannick Fübrich im BMW 240i

VLN-Tabellenführung durch den fünften Klassensieg verteidigt – 151 Starter beim siebten Lauf unter widrigen Wetterbedingungen in der Eifel

Die Mercedes-Erfolgsgeschichte in der VLN-Langstreckenmeisterschaft hält an. Ohne Hattrick-Gesamtsieger Patrick Assenheimer aus Lehrensteinsfeld – der zog das Blancpain-GT3-Finale in Barcelona vor – gewannen Dominik Baumann und Fabian Schiller im GetSpeed Performance Mercedes AMG GT3 vor dem Mann Filter AMG GT3 Mercedes und dem Walkenhorst BMW M6 GT3 nach einem Reifenpoker unter extrem schwierigen äußeren Bedingungen auf dem Nürburgring und der Nordschleife.

151 Starter - davon sahen 127 die Zielflagge bei der vierstündigen Hatz in der Eifel - und von der ersten Minute an die Frage ob Regenpneus, Intermediates oder profillose Slicks auf der 24,433 Kilometer langen Kombination aus GP-Kurs, Kurzanbindung und der legendären Nordschleife. Alles richtig entschieden und umgesetzt hat das Pixum Team Adrenalin Motorsport von Yannick Fübrich aus Meimsheim. 18 Konkurrenten in der Cup5 Klasse mit identischen BMW 240 i Racing Cup Modellen. Dem 27jährige Meimsheimer gelang hier ein perfekter Start mit zwei schnellen Überholmanövern. Klassen-führung dadurch schon beim Einbiegen auf die legendäre Nordschleife. Regen, abtrocknende Piste und erneuter Regen meisterte Fübrich mit dem 340 PS starken Hecktriebler in beeindruckender Manier. Nach einem Doppelstint übergab Fübrich den Sechszylinder-BMW mit deutlich Vorsprung an seinen österreichischen Partner David Griessner. Der konnte die Führung routiniert verwalten, im Ziel hatte das Duo 2,49,416 Minuten Vorsprung. Das Team Scheid/Honert auf Podestplatz zwei, die AVIA-Sorg-Truppe dritter – denen gelang dieses Mal die schnellste Rennrunde der BMW 240i Cup Klasse. Durch ihren fünften Klassensieg verteidigten Fübrich/Griessner die VLN-Tabellenführung, die aber hauchdünn ist und bei noch zwei ausstehenden Läufen spannend bleibt.     wr 

 


 

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