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MC-Heilbronn
   
 

Jürgen Benders erfolgreichstes Wochenende aller Zeiten

Jürgen BenderUnter normalen Umständen ist ein Rennfahrer glücklich, wenn es ihm gelingt im Training auf Pole zu fahren. Gelingt ihm die schnellste Runde in einem Rennen in den Asphalt zu radieren, dann zeigt er mehr als deutlich, dass er nachhaltig schnell unterwegs ist. Kommt dann der erste Sieg dazu oder gelingen Pole schnellste Runde und ein Sieg dann wächst die Lust auf mehr davon.

Mehrere Siege in einer Rennsaison - Rekordsieger zu werden - lässt sich dann nur noch durch einen Meistertitel überbieten.

Aber auch von Meistertiteln hat Jürgen Bender nicht nur einen erkämpft. Dazu viele wichtige Einzelerfolge. So schoss "Ben" in Dubai, der MCH-Fahrer, als Gesamtvierter über den Zielstrich. Die SRO-Serie der GT-Masters gewann er auf Porsche 997 mit einem Fahrerpartner. Er wurde 2 Jahre später zu einem Lauf der weltgrößten GT-Serie nach Baku eingeladen.

Bei allen Erfolgen war es MCH-Mitglied und Renningenieur Marco Bayer der Jürgen Bender betreute, und das immer mit großem Erfolg. Nach Baku zog die F1 übrigens erst 4 Jahre später. Die GTs, Fahrer wie Bender, waren auf der Strecke die internationalen Vorreiter.

Am Wochenende lieferte Jürgen Bender auf dem Nürburgring nun ab, was all diese Erfolge zu übertreffen scheint. Zu den über 1000 Pokalen seiner langen Karriere kamen am Samstag den 13.10.18 gleich 6 Stück hinzu (Foto).

4 davon für 4 Gesamtsiege in den beiden Rennen der STT-Challenge und den beiden Läufen der P9-Challenge. Dazu wurden die schnellsten Runden in beiden Läufen honoriert - 6 Pötte auf einen Schlag. Unglaublich!

Gestartet ist der Neckarsulmer Reifenflüsterer bei allen Rennen natürlich auch aus der 1 Reihe.  Ein Interview zu diesem sensationellen Rennwochenende wird nach gereicht. HTS

Foto: HTS

Patrick Assenheimer feiert ersten VLN-Gesamtsieg in der Eifel

Mercedesdoppeltriumph beim 8. VLN-Lauf auf Nürburgring und Nordschleife – Yannick Fübrich gelingt erneut ein Klassensieg - mehrere interessante Rennpremieren

Patrick AssenheimerSeit acht Jahren VLN, die letzten zwei Jahre mit einem Mercedes AMG GT3 in der Königsklasse der GT3-Boliden, davor sechs Jahre im seriennahen Mercedes C230 V6 mit einigen Klassensiegen, jetzt die Krönung - bei seinem 56. Einsatz auf der legendären Nürburgring-Nordschleife konnte der 26jährige Patrick Assenheimer aus Lehrensteinsfeld seinen ersten Gesamtsieg mit dem Obereisesheimer Team AutoArenA-Motorsport feiern.

Satte 142 Starter beim 8. Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft, davon allein 18 in der SP9-Klasse der GT3-Boliden, sorgten für hochklassigen und packenden Motorsport, der mit einem Mercedes Doppelsieg endete. Mit lediglich 3,651 Sekunden Vorsprung gewannen Patrick Assenheimer und Dominik Baumann (Österreich) vor DTM-Star Edoardo Montara (Schweiz) und Rennprofi Renger van der Zande (Niederlande). Deren Team SPS automotive performance aus Obersulm verpasste bei seinem VLN-Debüt mit einem Mercedes AMG GT3 knapp Patrick Assenheimereine Sensation. Aufgrund einer Zeitstrafe durch eine zu kurze Boxenstandzeit ging der Sieg trotz langer SPS-Führung an den AutoArenA-Mercedes. Perfekt lief es beim 50. ADAC Barbarossa-Preis für Patrick Assenheimer. Nach einem genialen Blitzstart von Position sechs bog der Lehrensteinsfelder mit dem 550 PS starken AutoArenA-Mercedes schon als vierter auf die Nordschleife ab. Als Gesamtdritter donnerte Assenheimer nach Runde eins über Start und Ziel. Eine perfekte Boxenstopptaktik gepaart mit sehr schnellen und fehlerfreien Rundenzeiten sowie dem lange fehlenden Quäntchen Rennglück – die direkten Konkurrenten hatten Reifenschäden und Kollisionen zu beklagen – sorgten nach der Vier-Stunden-Hatz für die Sensation Gesamtsieg. „Mehrere Positionswechsel vor allem mit dem auf den Geraden deutlich schnelleren Wochenspiegel-Ferrari GT3 waren extrem hart, auch Dominik Baumann musste im zweiten Turn immer ans Limit, der Druck vom etwas schnelleren SPS-Mercedes war in den letzten beiden Runden enorm, unser erster Sieg ist grandios, ein Hammer-Gefühl“ jubelt Patrick Assenheimer bei der Siegerehrung auf dem Podium. „Heute hat einfach alles gepasst, uns wurde nichts geschenkt, wir hatten starke Konkurrenz und unsere Rennperformance war perfekt, zudem hat uns die HTP-Mannschaft ein perfekt vorbereitetes Auto hingestellt“, resümiert Patrick Assenheimer den achten VLN-Lauf. Für Aufsehen sorgten zwei weitere Rennpremieren mit GT3-Fahrzeugen für die kommende Saison. Der Aston Martin Vantage GT3 wurde Gesamtvierter, der nagelneue Audi R8 LMS Gesamtfünfter.

Zum fünften Mal in dieser Saison durfte der Nordheimer Yannick Fübrich auf das oberste Treppchen des Klassensiegerpodestes - allerdings erst nach heftigen Positionskämpfen in der ersten Rennhälfte. 16 Akteure traten in der Cup 5 Klasse mit identischen BMW M235i an. In der Qualifikation lediglich Platz fünf denn Yannick fand keine einzige optimale Runde, zudem lagen immer wieder Trümmerteile auf der Piste. Aber schon beim Start trieb Fübrich den 330 PS starken BMW des Pixum Teams Adrenalin Motorsport nach vorn. Hier lieferten sich vier Cup-Klassenkonkurrenten mehrere Gefechte Stoßstange an Stoßstange um jeden Meter auf der Nordschleife und dem Nürburgring. Fübrich‘s Partner, der Österreicher David Griessner übernahm den BMW nach zwei Stunden als Klassenführender und konnte in der zweiten Rennhälfte den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Mit 49,107 Sekunden vor dem letztjährigen Champion Michael Schrey und dessen Partner Marc Ehret kreuzten Fübrich/Griessner die Ziellinie. Auch hier lobte Pilot Yannick Fübrich vom Motorsportclub Heilbronn die Pixum Team Adrenalin Mannschaft für ein perfekt vorbereitetes Auto und optimale Boxenstopps.

                                     Wilfried Ruoff

 

 

Geht Jürgen Bender der 2. STT-Titel "5 vor 12" noch verloren?

Jürgen Bender - Marco BayerDem Neckarsulmer Ingenieur Jürgen Bender geht es in mancherlei Hinsicht wie dem Deutschen Formel-1-König Sebastian Vettel. Vier GT-Titel hat der Callaway-Corvette und Porsche-Fahrer bereits gewonnen. Darunter einen in der STT vor 2 Jahren. Sebastian Vettel kam bereits 4-mal zu allerhöchsten WM-Weihen im Rennsport. Gehen beiden Rennfahrern 2018 die zu Saisonmitte sicher scheinenden Titel nun "durch die Lappen"?

Die von England aus eingesetzten Mercedes Formel-1 Rennwagen führen die WM mit dem Briten Lewis Hamilton an. Alle im Team stehen hinter "ihrem" Landsmann Hamilton. Man macht beim Einsatz keine Fehler aber, was gerne verschwiegen wird - 2018 geht das Team technisch erneut haushoch überlegen an den Start. Sebastian Vettel kann nur noch Weltmeister werden, wenn auch Hamilton Fehler unterlaufen.

Ähnlich, aber doch beim Ablauf etwas anders verläuft die Saison des erfolgreichsten Deutschen GT-Privatfahrer Jürgen Bender aus Neckarsulm. Bender führt auf einer von Callaway-Competition in Leingarten gebauten 550 PS starken Callaway-Corvette Modell Z06 die STT-Tabelle vor dem Finale am Ring an. Gewinnt Bender, wie bei fast jedem Rennen dieser Saison, dann greifen die so genannten Streichresultate. Benders Verfolger in der Serie nach Punkten fährt einen Ford-Fiesta Tourenwagen.

Aber Bender würde, wenn wieder beide ihre Klasse gewinnen, mehr gestrichen bekommen als Verfolger Glatzel. Dazu hat Mitstreiter Glatzel noch ein eigenes Rennteam mit 2 Fahrern in seiner eigenen Klasse am Start. Also gleich 2 brave Fahrer wie Bottas für Hamilton in der F1. Die helfen dem Chef verständlicherweise beim Titelkampf. Damit wäre dann der Titel für Bender kaum noch zu erringen - trotz einem weiteren möglichen Gesamtsieg.

Daumen drücken ist also angesagt. Benders MC-Heilbronn-Club-Kameraden machen das bereits. Und zwar voll wie es sein alter Wegbegleiter Marco Bayer (MCH) auch tut. HTS

Foto: HTS

Hochspannung beim Finale in Hockenheim:

Das sind die Titelfavoriten im ADAC GT Masters

15 Fahrer von sechs Marken kämpfen um den Titel

Titelkandidaten GT Masters 2018Foto: ADAC Motorsport

Porsche-Piloten Robert Renauer und Mathieu Jaminet als Tabellenführer

Top Vier der Meisterschaft trennen lediglich 17 Punkte, 50 Zähler werden noch vergeben

Spannender kann ein Saisonfinale nicht sein: 15 Fahrer mit Supersportwagen von sechs Marken kämpfen am kommenden Wochenende (21. bis 23. September) in Hockenheim um den Titel im ADAC GT Masters. Bei 50 noch zu vergebenden Punkten beträgt der Vorsprung der Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) auf ihre engsten Meisterschaftsrivalen gerade einmal vier Zähler. Neben den Porsche-Piloten machen sich auch Fahrer von Audi, BMW, Corvette, Lamborghini und Mercedes-AMG Hoffnungen auf den Titelgewinn. Die beiden Rennen des großen Finalwochenendes werden am Samstag (ab 14:30 Uhr) und Sonntag (ab 13:00 Uhr) von SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.

 

Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport, Porsche 911 GT3 R), 109 Punkte:

Renauer und Teamkollege Jaminet sind die konstantesten Punktesammler in dieser Saison. Das deutsch-französische Duo, das sich 2018 erstmals im ADAC GT Masters ein Fahrzeug teilt, hat in den bisherigen zehn Rennen sieben Mal gepunktet. Dazu zählen ein Sieg sowie zwei weitere Podestplätze. Am vergangenen Wochenende auf dem Sachsenring eroberten die Piloten von Precote Herberth Motorsport die Tabellenführung wieder knapp zurück. Doch vier Punkte sind kein Vorsprung, auf dem sich der Vizechampion von 2013 und der von Porsche unterstützte Franzose ausruhen können. "Das Ziel ist ganz klar, Meister zu werden", gibt sich Renauer jedoch zuversichtlich. "Damit uns dies gelingt, wollen wir auf das Podium fahren. Es ist wichtig, zwei saubere Rennen abzuliefern - so wie wir es eigentlich fast über das ganze Jahr gemacht haben. Uns hat in diesem Jahr vor allem die Konstanz ausgezeichnet. Das müsste auch der Schlüssel für den Erfolg in Hockenheim sein."

 

Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP, Mercedes-AMG GT3), 105 Punkte:

Lediglich vier Punkte zur Tabellenführung fehlen den Gesamtzweiten Pommer und Götz. Dem Mercedes-AMG-Duo gelang 2018 bisher ein Sieg sowie drei weitere Podestplätze. Ex-DTM-Pilot Götz ist einer der routiniertesten Piloten im Starterfeld, 2012 gewann er bereits einmal den Titel im ADAC GT Masters. Teamkollege Pommer startet nach zwei Jahren im Audi R8 LMS in dieser Saison erstmals im Mercedes-AMG GT3 und entwickelte sich schnell zu einem ernstzunehmenden Titelkandidaten. "Unsere Chancen sind voll da, denn es gibt noch 50 Punkte zu holen", ist Pommer überzeugt. "Wie wir leider durch die zwei unverschuldeten Unfälle auf dem Sachsenring gesehen haben, kann sich im ADAC GT Masters der Titelkampf schnell drehen. Eigentlich wollten wir dort unseren Vorsprung ausbauen, um diesen dann in Hockenheim zu verwalten. Stattdessen liegen wir zurück und müssen angreifen. Ich denke, Hockenheim ist eine Strecke, auf der kein Auto benachteiligt ist. Die Stärken unserer Mercedes-AMG sind die schnellen Kurven sowie harte Bremszonen wie vor der Spitzkehre."

 

Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport, Audi R8 LMS), 96 Punkte:

Die beiden Südafrikaner wollen in Hockenheim etwas schaffen, das im ADAC GT Masters eine Premiere wäre: als erstes Brüderpaar den Titel zu gewinnen. Dank eines Sieges und drei zweiter Plätze liegen sie vor Hockenheim 13 Punkte hinter der Tabellenspitze. Kelvin van der Linde zählt trotz seiner erst 22 Jahre zu den erfahrensten GT3-Piloten. Bereits mit 18 Jahren gewann er 2014 in seiner ersten ADAC GT Masters-Saison als bisher jüngster Fahrer überhaupt - zusammen mit dem letztjährigen DTM-Champion René Rast - den Titel. Bruder Sheldon bestreitet in diesem Jahr nach einem Gaststart 2017 seine Premierensaison in der "Liga der Supersportwagen" und hat als Führender der Pirelli-Junior-Wertung auch dort gute Chancen, sich in Hockenheim den Titel in zu sichern. "2017 hat unser Team dort zwei Podestplätze eingefahren, daher denke ich, dass es auch in diesem Jahr ähnlich laufen kann", sagt Kelvin van der Linde. "Mit 13 Punkten Rückstand haben wir auf jeden Fall gute Chancen und sind sehr zuversichtlich. Es wird am Wochenende wichtig sein, ein gutes Qualifying zu haben. Denn das Überholen im ADAC GT Masters ist nicht einfach und wenn man von weiter hinten startet, ist die Gefahr deutlich größer, in einen Unfall verwickelt zu werden."

 

Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (29/Villingen, beide Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R), 92 Punkte:

Kirchhöfer und Keilwitz kommen mit zwei Saisonsiegen nach Hockenheim. Keine andere Fahrerpaarung hat 2018 bisher zwei Rennsiege auf dem Konto. Auf der anderen Seite stehen jedoch bereits sieben Nuller - so viele wie bei keinem anderen der aussichtsreichsten Titelkandidaten - und 17 Punkte Rückstand. Während Keilwitz, Champion 2013 und der Fahrer mit den meisten Siegen im ADAC GT Masters, drei Mal in den vergangenen sechs Jahren beim Finale um den Titel kämpfte, ist dies für Partner Kirchhöfer in der "Liga der Supersportwagen" Neuland. Der Sachse gewann jedoch 2012 das ADAC Formel Masters, den Vorgänger der heutigen ADAC Formel 4. Mit Callaway Competition starten Kirchhöfer/Keilwitz für das letztjährige Meisterteam. "Es wird in Hockenheim unheimlich knapp, aber es ist noch alles drin", so Kirchhöfer. "Hockenheim sollte unserem Auto liegen. Daher hoffe ich, dass wir an die guten Ergebnisse zu Saisonbeginn anknüpfen können, als wir in Most und Spielberg zwei Siege und zwei zweite Plätze eingefahren haben. Wir sind optimistisch und hoch motiviert."

 

Sieben weitere Fahrer haben beim Finale noch Außenseiterchancen, den Titel zu gewinnen. Indy Dontje (25/NL) und Maximilian Buhk (25/Schwarzenbek) haben im zweiten Mercedes-AMG des Mann-Filter Team HTP als Tabellenfünfte 69 Punkte auf dem Konto. Dahinter folgen Ex-DTM-Star Timo Scheider (39/Lochau) und Partner Mikkel Jensen (23/DK, beide BMW Team Schnitzer, 67 Punkte). Jeweils 62 Punkte haben die Lamborghini-Werksfahrer Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) sowie der Schweizer Audi-Pilot Jeffrey Schmidt (24/CH, BWT Mücke Motorsport).

Weitere Informationen unter www.adac.de/gt-masters

 

 

Jürgen Bender weiter auf Meisterschaftskurs

Der Sachsenring wird oft als die kleine grüne Hölle der neuen Bundesländer bezeichnet. Eine hohe Anerkennung für eine Rennstrecke die es absolut in sich hat. Der Neckarsulmer Ex-STT-Challenge-Champion Jürgen Bender reist letzte Woche als STT-Tabellenführer zum 09. und 10. STT-Meisterschaftslauf nach Hohenstein Ernstal.

Jürgen BenderAuf dem Sachsenring erwies sich diesmal ein Turbo Nissan GT3 R auf Anhieb als überlegen. "Die Leistungsentfaltung dieses von einem Turbomotor befeuerten GTs war auf der kurvigen Berg- und Talbahn an diesem Tag wohl nicht zu toppen", so der Neckarsulmer nach dem ersten Quali. Dazu ist der Sachsenring Nissanpilot Tobias Schulzes Hausstrecke. "Wir konnten mit den vor Ort zur Verfügung stehenden technischen Mitteln nicht ganz auf die Rundenzeiten von Tobias kommen", so MC-Heilbronn-Mitglied Bender nach dem Training. Zuerst gab es Arbeit an der Bremsanlage. Dazu konnten in den beiden freien Trainings auf Grund des Wetters bereits bekannte technische Daten nicht perfekt erprobt werden. Erst nach dem Training ging es deutlich aufwärts. Das Reifenbild führte zu entscheidenden Verbesserungen des Setups. Schulze war auf seiner Heimstrecke aber noch immer im Vorteil.

Aus der dritten Startreihe gelang es Bender vorbei an Porsche-Ass Uli Becker und Ford-GT Topmann Jürgen Alzen auf Rang 3 nach vorne fahren. Platz 3 reichte Bender im ersten Rennen mühelos für das Podium. Start-Zielsieger wurde Tobias Schulze auf Nissan GT3R Turbo vor Mario Hirsch auf AMG Mercedes SLS und Bender.

Das 2. Rennen des Wochenendes entschied der durch Turbopower überlegene Tobias Schulze erneut für sich. "Über die Reifen konnte der Reifenflüsterer aus Neckarsulm nichts zusätzlich heraus quetschen", so Benders Techniker. Schulze fuhr das gleiche "Schwarze Gold" wie Bender selber. Aber Jürgen Bender konnte dem Nissan nun folgen und auf frischem Gummi auf Platz 2 und somit erneut aufs Podium donnern. HTS

Foto HTS: Bender (L) und STT-Manager Krepschik

 
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