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Bender in Hockenheim unglücklicherweise ohne Punkte

02.08.2022

Das Rennwochenende begann bei herrlichem Wetter für den Neckarsulmer GT-Fahrer Jürgen Bender in Hockenheim sehr vielversprechend.

Die für den Vollblutracer vorbereitete GT3 Callaway C7-Corvette war vom Team für das Wochenende so vorbereitet worden. Kurzfristige Optimierungen am Fahrwerk in Hockenheim waren noch möglich. Man hatte vorgesorgt. Das Einsatzteam Sportwagenschmiede (Erlenbach) hatte alles vorbereitet. Komponenten die, wenn nötig, eingewechselt werden müssten, lagen im Transporter bereit.

Im ersten freien Training am Freitag fuhr Jürgen Bender lediglich eine Funktionsprüfung. Alles funktionierte bestens. Danach reichte es zu einigen Runden mit verändertem Reifendruck. Bender wurde schneller. Aufschlussreiche Rundenzeiten beruhigten alle im Team. Man atmete durch. Die Basis stimmte für das bevorstehende Wochenende.

Mit neuen Reifen ging es im ersten Zeittraining um die Position der Startaufstellung für das 1. Rennens vom Samstag. Die hochkarätigen Gegner auf Modellen von Porsche und Lamborghini waren technisch alle ebenfalls sehr stark unterwegs. Jürgen Bender landete auf Platz 6 im hochkarätigen GT-Feld der P9-Challenge. Man war sich im Team einig. Bezüglich Rundenzeiten "geht da noch mehr". Man wollte also technisch zulegen. Allerdings muss dazu umgebaut werden. Das konnte am Abend in Ruhe geschehen.

Jürgen Bender in Hockenheim

Denn das nächste Training war erst für den nächsten Morgen geplant. Jürgen Bender konnte seine Rundenzeit mit der neuen Abstimmung denn auch deutlich verbessern. 2 Sekunden kürzere Rundenzeiten - eine Welt im Rennsport - radierte Bender in den Asphalt des Formel 1 Kurses von Hockenheim. Dann aber der Schreck. Jürgen Bender stolperte an der Transporterbrücke vor der Box. Er verstauchte sich beim Fall zu Boden die Schulter. Das war's für's Wochenende. Ein Rennen fahren war so nicht möglich. Zusammenpacken, verladen und leider kein Renneinsatz. Beim Kampf der Gegner schaute er nicht mehr zu.

Coach McKansy kämpfte Rad an Rad mit Jack Crow um den Sieg. McKansy vor Crow und dem Österreicher Rieder, so der Zieleinlauf. Jürgen Bender hatte erwartet mit McKansy um den für die Meisterschaft wichtigen Klassenerfolg kämpfen zu können. Daraus wurde nichts. Frank und Pablo Schumm landeten hinter Tabellenführer McKansy auf den Ehrenplätzen. Ein Dreifacherfolg also für Lamborghini. 

Der nächste Einsatz in der P9-Challenge findet in 4 Wochen auf dem Nürburgring statt. HTS

Foto: P9-ORGA - Bender vor der Sachskurve auf der Bremse