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33 PS-gewaltige GT3 Boliden unter 138 genannten Fahrzeugen versprechen Spannung und Action bei der 50. Auflage des Eifel-Klassikers

27.05.2022

73 Kurven auf einzigartigen 25.378 Metern Streckenlänge, die sich aus der legendären Nordschleife und dem Grand Prix Kurs des Nürburgrings zusammensetzen – wenn hier zwei Mal rund um die Uhr gefahren wird, ist der Saisonhöhepunkt der Langstreckenrennszene angesagt. Das 24-Stunden-Rennen hat zudem Jubiläum – zum 50. Mal findet die Hatz in der „Grünen Hölle“ der Eifel statt.

Patrick Assenheimer (re.) und Luca-Sandro Trefz
Patrick Assenheimer (re.) und Luca-Sandro Trefz

138 Nennungen, davon sage und schreibe 33 in der Klasse SP9 der PS-gewaltigen GT3-Boliden – das legendäre ADAC TotalEnergies 24-Stunden-Rennen Nürburgring 2022 wartet mit einer nie dagewesenen Fülle an werksunterstützten Rennwagen und Werksfahrern auf. „Darunter sind ca. 25 Gesamtsiegerkandidaten, zu denen sich noch drei schnelle SPX-Flitzer (zwei Werks-KTM X-Bow und der bildschöne Scuderia Glickenhaus) gesellen“, erklärt MCH-Racer Patrick Assenheimer mit immenser Begeisterung und Vorfreude.  Der 30jährige Weinsberger ist als AMG Performance-Fahrer der Routinier und Leader im werksunterstützten Landgraf Team „Young Talents“. Zusammen mit den Youngstern Luci Trefz (Wüstenrot), Julien Apotheloz (Gockhausen/Schweiz) und Dominik Baumann (Hall/Tirol) pilotiert Assenheimer einen ca. 550 PS starken Mercedes AMG GT3 in der Megaklasse SP9. „Acht Porsche 911 GT3 R, jeweils sieben Mercedes AMG GT3, Audi R8 LMS EVO und BMW M4 GT3 sowie zwei Ferrari, und je ein Lamborghini Huracan und Aston Martin. In den meisten der Boliden sitzen Werksfahrer und international erfahrene Profis, die Konkurrenz ist einzigartig“, erzählt Patrick. Alle machen Jagd auf den „Grello-Porsche“ mit der Startnummer eins, den Sieger des letztjährigen Vierundzwanzigers, in dessen Cockpit heuer die Profis Michael Christensen, Kevin Estre, Frederic Makowiecki und Laurens Vanthoor sitzen. Die Favoritenrolle liegt in diesem Jahr allerdings klar bei BMW. Mit ihrem neuen M4 GT3 haben die Münchner sowohl bei den beiden NLS-Vier-Stunden-Rennen triumphiert, wie auch bei den beiden 24-Stunden-Qualifiers vor zwei Wochen und den beiden ADAC GT Masters-Rennen am vergangenen Wochenende auf dem Red Bull Ring.  „24 Stunden am Limit für Fahrer und Fahrzeuge inclusive der immens wichtigen Boxenmannschaft sind aber immer wieder für Überraschungen gut. Unser primäres Ziel ist durchzufahren, keine eigenen Fehler zu machen, in keine Unfälle und Kollisionen verwickelt zu werden, dann ist der Wunsch von einem Top-Ten-Ergebnis möglich“, so Patrick Assenheimer.

Neben dem Weinsberger MCH-Racer starten zwei weitere Piloten aus der Region bei der Eifelhatz. Luca-Sandro Trefz aus Wüstenrot, mit dem Patrick in diesem Jahr die NLS-Rennen im Mercedes AMG GT3 des Landgraf-Young Talents Team bestreitet, sowie der Forchtenberger Heiko Hammel, der wie Assenheimer als schneller Nordschleifenspezialist gilt und 2022 für Max Kruse Racing ins Lenkrad eines VW Golf GTi’s der Klasse SP3T (Spezialtourenwagen mit 2000cm³ Hubraum und Turbolader) greift.

Start zur 24h-Hatz ist am Samstag, 28.05.2022 um 16.00 Uhr, Zieleinlauf am Sonntag um 16.00 Uhr.

RTL Nitro sendet im Free-TV über die gesamte Renndauer. Zudem gibt es unter www.24h-rennen.de einen Livestream mit Liveticker und Livezeitnahme.

(Wilfried Ruoff)