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16.09.2021

Am kommenden Wochenende steigt der Neckarsulmer MCH-Pilot Jürgen Bender erneut in eine GT3-Corvette neuester Bauart. Nicht Punkte sammeln, sondern der Sieg ist das Ziel für den Routinier Diplomingenieur Jürgen Bender.

Eingesetzt wird das neue GT-Modell C7 vom Team Sportwagenschmiede in Erlenbach. Die beiden bevorstehenden Meisterschaftsläufe finden auf dem Formel-1-Kurs von Hockenheim statt. Der 5. und 6. Meisterschaftslauf 2021 der STT-Challenge steht auf dem Programm. Leider wird der in der Serie sehr hart umkämpfte Gesamtsieg bei einem Meisterschaftslauf der STT, P9 oder GTC nie angemessen genug bewertet.

Corvette C7

Ringen bei solchen Rennen ganz vorne Fahrer in knapp 600 PS starken Topmodellen von Callaway-Competition, Ferrari, AMG, Porsche und Audi um den Platz ganz oben auf dem Podium, so sind es hinten im Feld die kleinen Hubraumklassen, die in der Meisterschaft meist ganz leicht ohne Probleme voll "absahnen" können. Solche Piloten holen dann bei jedem Lauf volle Punkte für die Meisterschaft über Klassensiege. "Das liegt daran, dass die Favoriten in den kleinen Klassen bei jedem Rennen die Klasse ohne Probleme gewinnen können", so MCH-Ass Jürgen Bender. Glücklich macht einen echten Frontrunner wie Bender das nicht gerade. „Wenn ein Racefan Uli Becker, Profi Uwe Alzen oder mich siegen sieht, dann wundert der sich natürlich, dass in der Meisterschaft später ganz andere Fahrer vorne in der Tabelle geführt werden".

Der Topmann der Unterländer GT-Szene rutschte so nach dem STT-Doppelsieg Anfang der Saison 2021 nach einem mageren Ergebnis beim 4. Lauf in Holland von Platz 1 in der STT-Tabelle auf Rang 6 ab. Ein Top-Ergebnis ist in Hockenheim nun das Ziel des Spitzenfahrers des MC-Heilbronn. "Damit es schnell wieder in der Meisterschaftstabelle nach vorne geht". 

(HTS)

Foto: frei - P9-Challenge, Knut Keller