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Qualifikationsrennen als letzter Test vor dem 24-Stunden-Klassiker

06.05.2021

Am kommenden Sonntag fällt um 12.00 Uhr die Startflagge für ein sechsstündiges Qualifikationsrennen auf dem Nürburgring und der Nordschleife. 85 Fahrzeuge nutzen den letzten Test für den legendären ADAC TOTAL 24-Stunden-Langstreckenklassiker, der am 5./6. Juni ausgefahren wird. Darunter satte 30 GT3 Boliden die teilweise Werksunterstützung genießen und die mit immens vielen Langstreckenprofis und Werksfahren besetzt sind. Auch die beiden regionalen Langstreckenracer Yannick Fübrich und Patrick Assenheimer nutzen das Qualirennen als Testlauf und letzte Vorbereitung. „Für Teams, Fahrer und Boxenmannschaften gilt es jetzt die Feinjustierung in Sachen Taktik und Technik für Mensch und Material hinzubekommen“, erklärt Yannick Fübrich. Der 29jährige Brackenheimer ist mit seinem Team Adrenalin Motorsport gestandener 24-Stunden-Routinier. Das Rennauto, ein ca. 450 PS starker, heckgetriebener BMW M2 CS Racing Cup ist dagegen erst seit dieser Saison im Einsatz. Nach Klassenplatz zwei und einem Sieg in der Nürburgring Langstreckenserie ist Fübrich optimistisch. „Hier zählen nur Erfahrungswerte die uns für das 24-Stunden-Rennen weiterbringen sollen“, so Fübrich.

„Testen, testen und nochmals testen ist angesagt. Ich habe heuer leider noch nicht viele Kilometer auf der Nordschleife gehabt“ erklärt Patrick Assenheimer. Der ebenfalls  29jährige Lehrensteinsfelder absolviert deshalb einen Doppelstart beim Qualifikationsrennen. Das Team HRT um Teamchef Hubert Haupt setzt zwei ca. 550 PS starke Mercedes AMG GT3 ein. Mit der Startnummer 6 (Hubert Haupt und Nico Bastian) sowie der Startnummer 16 (Manuel Metzger und Adam Christodoulou) will Nordschleifenroutinier Assenheimer unter Rennbedingungen viele Runden absolvieren. „Schneefall bei NLS 1 sowie der Trainingsunfall eines Kollegen bei NLS 3 haben mich heftig ausgebremst, die aktuelle 6-Stunden-Hatz ist sowohl für mich wie auch für die HRT-Mannschaft extrem wichtig“, erklärt Patrick Assenheimer. Nach der Dominanz der Porscheteams mit den Zuffenhausener 911 GT3 R-Boliden bei den seitherigen NLS-Rennen in der „Grünen Hölle“ ist Assenheimer auf der Suche nach schnellen Rundenzeiten. „Die weiteren 28 GT3-Boliden von Audi, BMW, Mercedes, Ferrari und Lamborghini versprechen viel Spannung – aber auch für uns gilt es in erster Linie die optimale Performance für den 24-Stunden-Klassiker im Juni zu finden“, erklärt Patrick Assenheimer vor der Abreise in die Eifel.

(Wilfried Ruoff)