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Callaway Competition hofft auf versöhnliches Ergebnis

02.10.2020

Magere 15 Punkte nach drei Rennwochenenden des GT Masters - das hatten sich Markus Pommer und sein Leingartener Team Callaway Competition vor der Saison ganz anders vorgestellt.

Auch wenn der Sachsenring alles andere als eine Lieblingsstrecke der Corvette C7 GT3-R ist, soll nach viel Frust bei der erfolgsverwöhnten Equipe an diesem Samstag und Sonntag (jeweils ab 13.05 Uhr/Sport 1) ein versöhnliches Ergebnis her.

"Unsere Situation nach den ersten drei Läufen ist alles andere als zufriedenstellend und entspricht in keiner Weise unseren Ansprüchen", sagt Teamchef Mike Gramke. "Wir kommen also nicht in Topform zum Sachsenring. Ich denke allerdings, dass der Kurs uns eine Chance bietet, kleine positive Schritte zu machen."

Callaway Competition (Quelle ADAC GT Masters) Callaway Competition (Foto: Quelle ADAC GT Masters)

Es sei nicht so, dass es das Ende der Welt wäre, "wenn wir auf dem Sachsenring nicht in die Nähe der Podiumsplätze kommen - wichtig ist, dass wir Fortschritte erzielen, die Lücke bestmöglich schließen und am Red Bull Ring zurückschlagen können". Gramke ist auch weiterhin fest davon überzeugt: "Wir werden die Fortschritte machen."

Neben vielen technischen Aussetzern waren es auch Fahrfehler, die den Heilbronner Pommer und seinen Teamkollegen Jeffrey Schmidt um bessere Ergebnisse brachten. Wirklich gelegen kommt der Sachsenring nun auch für Markus Pommer nicht: "Er ist auch ohne unsere schwierige Situation eine echte Herausforderung. Trotz alle dem ist die Stimmung im Team gut, und wir sind hochmotiviert. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Corvette auf dem Sachsenring fahren lässt."

Dabei sei es in erster Linie einmal wichtig, endlich wieder ins Ziel zu kommen. Im Idealfall so weit vorne wie möglich. Der 29-jährige Pommer hat weiter Vertrauen in sein Team und die Corvette: „Am Sachsenring wollen wir die Wende schaffen." Auch Sachsenring-Spezialist Schmidt gibt sich nach einer bislang ernüchternden Premierensaison bei den Leingartenern kämpferisch: "Auch wenn die Strecke jetzt nicht wie für die Corvette gemacht ist, werden wir alles dafür tun, um alles herauszuholen."

(red/dok Heilbronner Stimme)

Quelle: Heilbronner Stimme (stimme.de)