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MC-Heilbronn
 
 

Desaster bei der Nibelungenfahrt am 23.04.2016

Die Nibelungenfahrt ist eine reine Orientierungsfahrt mit einer Handvoll geheimen Gleichmäßigkeits- und Sollzeitprüfungen. Kein Vergleich zu den anderen Veranstaltungen, an denen wir bisher teilgenommen haben und auch künftig teilnehmen werden.

Eigentlich sind wir in diese Veranstaltung „hereingestolpert“, da wir auch in diesem Jahr wieder für den ADAC Südwestpokal Classic genannt haben. Letztes Jahr zählte hier noch die Metz Classic mit 180 Lichtschranken und die Baden Classic (in der Klassik-Wertung) dazu, dieses Jahr leider nicht mehr. Alternativ zum selben Zeitpunkt stattfindend entschieden wir uns also für die Nibelungenfahrt. Da wir Punkte für den Südwestpokal sammeln wollten, nahmen wir auch eine „etwas orie-lastigere“ Veranstaltung in Kauf.

NibelungenfahrtWas für uns jedoch überraschend war, es handelte sich hier um eine „Hardcore-„ Orientierungsfahrt nach Muster und Steigerung einer Orie 75. Unsere Zielsetzung liegt auf dem sportlich orientierten Gleichmäßigkeitsfahren und nicht auf ganztägigem Kartenlesen verschiedenster Natur (Strich-Punkt-Strich Skizzen, Schattenskizzen, Randskizzen, Würmchen, Fahrt nach Straßennummern, Halbe Pfeile, Pfeilskizzen, Punktskizzen, ...). Dazwischen 3 geheime Gleichmäßigkeits-Prüfungen und 3 Mini-Sollzeitprüfungen( kleiner Pylonen-Rundkurs 450m in 1min, 30m in 11sec und 30m in 8sec). Das ist nicht unser Metier. Es gibt hier sicherlich eine Zielgruppe für derartige Veranstaltungen, zu der gehören wir jedoch nicht und wollen auch nicht dazugehören. Dementsprechend schlecht war auch unser Ergebnis.

Bei solch unterschiedlichen Veranstaltungstypen sollte der ADAC den Südwestpokal Classic überdenken, steht doch in der Ausschreibung ... „für sportlich orientierte Gleichmäßigkeitsfahrten“.

Die Nibelungenfahrt gehört unseres Erachtens eher zum Orie-Südwestpokal und nicht zum ADAC Südwestpokal Classic.

Die Veranstaltung selbst war mit fast 170 Teilnehmern ausgebucht und auch gut durchgeführt.

Simone Schücke / Heinz Merkle

 

Langer/Noller gewannen Ihre Klasse

Thomas LangerAuf einem Porsche GT3-Cup gewannen MCH-Mitglied Thomas Langer und Reiner Noller ihre Klasse beim Langstreckenrennen über eine Stunde. Sie landeten auf Rang 4 hinter den Fahrern der großen Hubraumklasse, Plentz/"Tulpe" (Audi R8), Jo Klüber (Mercedes) und dem Duo Funke/Nolte (Ford GT3) HTS

 

Wasserschlacht bei der Baden Classic oder Doppelsieg für den MCH

Saisoneröffnung 2016 bei der Baden Classic.

Mit 3 Fahrzeugen (Lancia Delta Integrale, Opel GT und Porsche 356) machten wir uns am frühen Freitagmorgen im strömenden Regen auf den Weg. Ich glaube, wir haben noch keine Baden Classic erlebt, an der es nicht geregnet hat. Die technische Abnahme fand wie jedes Jahr auf dem Sportplatz in Michelbach statt, anschließend ging es sofort ans Studieren des Bordbuches.

Das Porsche-Team hatte sich für die sportliche Wertung entschieden und wir zwei anderen für die Klassische Variante. Schon beim 1. Durchblättern des Bordbuches mussten wir feststellen, dass es dieses Mal noch anspruchsvoller war wie im letzten Jahr. Lichtschranken, viele Orientierungsprüfungen, unkilometrierte Chinesenzeichen, Stumme Kontrollen und Durchfahrtskontrollen.

Am Freitag kämpften wir uns dann auch hauptsächlich durch diverse Orientierungsprüfungen, die natürlich in dem einen oder anderen Fahrzeug wieder zu einigen Diskussionen führte. Erschöpft trafen wir am Ende des Tages vollzählig in der Brauereigaststätte Hopfenschlingel in Rastatt zum gemütlichen Rallyeabend ein. Am Samstag war zwar auch noch die ein oder andere Orientierungsprüfung zu bewältigen, das Hauptaugenmerk lag hier aber auf den Lichtschranken. Die Mittagspause muss unbedingt erwähnt werden, denn diese fand im Waldseebad in Gaggenau statt. Bei Pasta und einer unendlich leckeren Pizza konnten wir uns für die Schlussetappe mehr als stärken. Weiter ging es im strömenden Regen zur letzten Prüfung der Baden Classic, welche wie jedes Jahr der obligatorische Rundkurs in Michelbach war. Für den einen oder anderen Beifahrer kam der Sektempfang bei der Zieleinfahrt gerade recht, nachdem er/sie beim Rundkurs aufgrund der Geschwindigkeit fast durchgehend in Schockstarre erstarrt war.

Baden Classic58 Fahrzeuge waren gestartet, 52 kamen am Ende ins Ziel. Das Porsche-Team, welches das 1. Mal in der kernigen Klasse unterwegs war und die Aufgaben wirklich hervorragend gemeistert hatte, fiel in der vorletzten Wertungsprüfung leider wegen eines Defektes der Lichtmaschine aus. Das war mehr als ärgerlich. Der Lancia hatte mit einem defekten Turbolader zu kämpfen hatte, hielt jedoch bis zum Schluss durch und der Opel hielt verhielt sich dieses Mal mehr als vorbildlich und machte jede Anstrengung mit.

Abgesehen vom Wetter war diese Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder einfach gigantisch! Super Organisation, unglaublich tolle Wege und Strecken und jede Menge Abwechslung und Herausforderung für Fahrer und Beifahrer! Ein ganz dickes Lob an die Veranstalter Sigrid und Hatto Poensgen sowie an der MSC Bernstein Michelbach für diese tollen 2 Tage!

Schon beim Warten auf die Siegerehrung und nach Studieren der ersten Aushänge wurde klar: da geht was! Wir sind mehr als stolz, im Namen des MC Heilbronn 2x den Klassensieg eingefahren zu haben! In der Gesamtwertung konnten das Team Timler den 3. Platz und das Team Merkle / Schücke den 5. Platz erreichen.

Welch ein gelungener Start in die Saison 2016!

Simone Schücke / Heinz Merkle  

Foto Simone Schücke: (v.l.)  Alexander und Tanja Timler, Simone Schücke, Heinz Merkle

 

A Kontra C  -   Audi R8 gegen Callaway-Corvette

2:0 für Markus Pommer im Audi

Markus PommerDer Kampf "unserer Fahrer und Teams" aus dem Unterland in der ADAC-GT-Masters steht nach Oschersleben 2:0 für Pommer/Audi. Mit den Gesamtpositionen 6./7: in den Rennen am Samstag und Sonntag lagen Pommer/Winkelhock im Ziel vor Assenheimer/Schwager. Die für die heimische Region besonders interessante GT-Sportwagen-Serie hat es 2016 absolut in sich. Die Dominanz der Teams kann sich natürlich auch recht schnell wieder ändern.

Wichtig sind die Rundenzeiten die "unsere" Fahrer Pommer und Assenheimer im Training, aber vor allem mit vollem Tank im Rennen beim "Kampf Fahrer gegen Fahrer" in den jeweiligen Streckenasphalt der verschiedenen Strecken Europas zu radieren in der Lage sind. Eine alte britische Racer-Regel besagt - "fahre auf Pole, bleibe am Start vorne und zögere nie, Überholen steht's direkt wenn Du am Vordermann dran bist".

In der ADAC-GT-Masters ist der Fahrerpartner sehr wichtig. Dazu die Strategie, "wer fährt wann". Vertrödelt das Team jedoch eventuell wichtige Sekunden beim Fahrerwechsel, tja dann ... Aber so etwas passiert meist nur einmal in der Saison. Wenn nicht, dann hätte einer im Team noch etwas nicht richtig im Griff.

Team Phönix-Audi ist routiniert und hat einen sehr ausgereiften Audi R8-LMS-Ultra zur Verfügung. Callaway-Competition muss sein neues Modell C7 noch voll ausreizen. Diese Entwicklung ist eine Abstimmarbeit die einfach etwas Zeit kostet. Aber die Jungs aus Leingarten haben ja viel Erfahrung, sehr viel.

Dazu ist das Callaway-Competition von der Kundensportseite bestens aufgestellt und hoch motiviert. Diplomingenieur Jürgen Bender (NSU) zog am vergangenen Wochenende unter schweren Bedingungen einen weiteren Doppelsieg für die Leingartener an Land. Und das zum Saisonauftakt quasi aus dem Stand gegen neue, harte Gegner die Jürgen Bender nicht kannte. Übrigens war das Benders 6. und 7. Gesamtsieg auf Callaway-Corvette in 10 Monaten! Wenn's läuft, dann läuft es. "Ich wünsche mir dass es mit den Siegen eine Weile so bleibt", lächelte Jürgen Bender beim Interview direkt nach seinem 2. Sieg des Wochenendes am Sonntag in Hockenheim. Bleibt zu wünschen das Jürgen Bender beim Saisonauftakt der P9-Challenge am 17.Juni in Hockenheim diesen Erfolg wiederholen kann.  HTS

 

HTS-Foto: Marcus Pommer - noch ist der Schritt in dem Formelsport-Aufstieg nicht unmöglich

Traumhafte Saisoneröffnung  auf dem Formel-1-Kurs  von Hockenheim

Jürgen Bender - Sieg + SR in Rennen 2

Jürgen BenderFür den heimischen GT-Routinier Jürgen Bender wurde das Bosch Hockenheim Historic-Weekend zu einem besonders erfolgreichen Saisonauftakt. "Doppelsieg zum Auftakt hatte ich nicht unbedingt erwartet", so der schnelle Schwabe. Als amtierender GTC-Champion wechselte unser MCH-Mitglied für 2016 in die STT-Rennserie. "Dazu werde ich später auch P9-Rennen bestreiten".

Die für den bereits 2015 außergewöhnlich erfolgreichen Fahrer vorgesehene GT3-C6-Corvette wurde von der heimischen Sportwagenschmiede in Erlenbach für Hockenheim vorbereitet. Anschließend betreute Team Vulkan-Mintgen den Wagen bei den Renneinsätzen am Wochenende in Hockenheim. "Ein zeitlich so enger Wechsel ist immer eine besonders schwierige Geschichte", so Jürgen Bender. Sehr leicht kann bei der Übertragung wichtiger technischer Details etwas schief gehen. Aber nicht so an diesem Wochenende beim Auftakt. Kleinere technische Probleme konnte das Team an der Strecke beheben. Durch die Beschaffung wichtiger Elektrikteile aus der Schweiz wurde der Start zum Auftakt 2016 am Samstag, wie bereits berichtet, in letzter Minute sichergestellt.

Und für das Rennen 2, diesmal aus der 3. Startreihe sah es am Sonntag auch gut aus. Trockene Strecke und getrennt startende Divisionen entspannten die Lage deutlich. Der Start der Division 1 mit Jürgen und der kleinen Division 2 gestartet im Abstand von 1 Minute wurde für die Fans der absolute Knaller. Es war über die gesamte Renndauer Aktion auf der Strecke - "Absolut super", so die Fans.

Um es kurz zu machen. Das Beste behielt Jürgen sich für den Schlussspurt vor. In Rennen 2 am Sonntag Inszenierte er ein richtiges Finalfeuerwerk. Am Start schob er sich sofort von Position 6 auf den 4. Platz vor. Das Führungsquartett mit Bender zog davon. Dahinter war es Albert Kierdorf der die Führung der Verfolger übernahm und Anschluss nach vorne gewann. Nach erfolgter Safetycar-Phase wurde das Rennen erst 4 Runden vor Ende wieder frei gegeben. Jürgen Bender nutzte seine Chance. Er konnte das Porsche-Trio vor sich in den letzten Runden nieder ringen. Bender schnappte sich nacheinander jeden der Gegner sehr gekonnt im Duell "Mann zu Mann". Am Ende des Wochenendes hatte er 2 Gesamtsiege, 2 Klassensiege und 2 schnellste Rennrunden für sich zu verbuchen. Absolute Spitze!

Aus Sicht  Rennwagenbauer Callaway-Competition aus Leingarten ein Spitzenwochenende für den Unterländer Hersteller.

Jürgen Bender, bereits 2015 mit 5 Gesamtsiege erfolgreichster Callaway-Pilot der Saison, begann wie er im Vorjahr aufgehört hatte. Der heimische Diplomingenieur siegte letztes Wochenende lustig weiter.

"Ganz so einfach wie das Ergebnis es zu zeigen scheint, war es aber denn doch nicht. Ich sah im Training wie schnell die Gegner auf Porsche, Mercedes und Koppehel-GTP unterwegs waren. Mit "Links" siegt man in einem solchen Feld nicht. Einen Fahrfehler darf man sich in einem solchen ´Rennen absolut nicht erlauben. Und es muss eben manches auch genau auf den Punkt passen", so Bender nachdenklich aber happy, - drehte sich um und ging zur Lola-Box von Toni Seiler (CH) um sich noch mal für dessen schnelle technische Hilfe am Samstag zu bedanken - Kollegiale Hilfe ist Voraussetzung für so manchen Erfolg", so Divinol-Cup-Manager Gerd Hoffmann. Er besuchte den Erfolgsmanager der STT-Serie, seinen alten Freund Rolf Krepschik in Hockenheim. HTS

HTS-Foto: Jürgen Bender auf dem Podest

 
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