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MC-Heilbronn
 
 

Rekordrunde von Jürgen Bender in Hockenheim

Jürgen BenderP9-Serien-Gründer Manager Bernhard Fischer aus München nimmt es sehr interessiert zur Kenntnis. "Ich werde regelmäßig von Fahrern und Teams angesprochen. Vor Hockenheim kam ich mit Callaway-Frontrunner Jürgen Bender ins Gespräch. Jürgen hat bekanntlich bei uns im vergangen Jahr auf Anhieb seinen P9-Einstieg auf dem Lausitzring gewonnen. Und das vor einem sehr starken Bernd Haid und dem Österreicher Alois Rieder (b. Porsche GT3 Cup). Jürgen Bender fuhr auf Pole, gewann das Auftaktrennen in der Lausitz und radierte die schnellste Runde im Rennen in den Asphalt der nicht leichtzu fahrenden Strecke zwischen Dresden und Berlin", so P9-Manager Fischer.

Auch in Hockenheim 2016 wäre der "Neckarsulmer Reifenflüsterer" gerne in der P9 angetreten. "Da ich zu dem Zeitpunkt in der STT vorne lag, habe ich nur über einen Start nachgedacht, dann, wenn's zeitlich passen würde. Beide Serien liefen ja an einem Tag auf der gleichen Rennstrecke. Team Vulkan und ich sahen im engen Zeitplan später zeitlich keine Möglichkeit beim Stuttgarter Rössel beide Serien zu fahren.

So nahm ich mir Bernhard's Endurance-Race vor. Als ich im 2. STT-Lauf dann Probleme bekam, musste ich auch diesen Plan verwerfen", so Jürgen Bender. Dem Neckarsulmer war im 2. STT-Rennen des Tages ab Mitte der Distanz das Gas hängen geblieben. Mit vorsichtiger Gangart kam Bender dennoch ins Ziel. "Die Endurance der P9 hätte ich mit diesem Schaden am Auto nicht fahren können", so der mehrfache GT-Champion. "Wenn ich meine Zeiten ansehe, dann hätte ich in den 3 Rennen der P9 aber durchaus um den Sieg fahren können", so Bender am Rennabend in Hockenheim.

Eine kleine Sensation gab es dennoch. Mit 1:39,454 sec gelang Jürgen Bender beim Stuttgarter Rössle in Hockenheim übrigens als Kunde eines älteren C6-Modells von Callaway Competition die schnellste Runde in einem solchen GT-Rennwagen auf den Grand Prix Kurs von Hockenheim in einem Rennen. "Ich denke Jürgen wird 2016 hoffentlich bald bei uns fahren", hofft Manager Fischer. HTS

Foto HTS:

 

 

Stuttgarter Rößle 2016

Die 4  Herren an Start und Ziel auf der Brücke an Start in Hockenheim vor Beginn des 3. Laufes der P9-Challenge-2016 verschafften sich, wie bei jedem wichtigen Rennen erst einmal die perfekte Übersicht.

MCS 2016Immer wenn es gilt, auf dem legendären Deutschen Grand Prix-Kurs ein Rennwochenende des MCS- Stuttgart zu veranstalten, begeben sich die Herren der MCS-Führung erst einmal in diese erhöhte Position. Hier im Foto gilt es für Rennleiter Heinz Weber (l) und seine Mitstreiter des MCS, die Technischen Kommissare Plappert und Gottschick (a.d.Treppe) sowie Uwe Ader darum, den Start zu beobachten. "Das ist sehr wichtig", so Heinz Weber. Denn früher wurde im Mittelfeld vom dem einen oder anderen Fahrer gern mal zu früh Gas gegeben. "Und wir schauen auch gerne mal genau hin, ob jeder bezüglich der Klasseneinteilung die richtigen Angaben gemacht hat".

Ein Rennwochenende wie jenes des "Stuttgarter Rössles" sind nicht mal 'eben so nebenbei' zu organisieren. Ehe es für die Aktiven nach dem Fallen der Startflagge endlich losgeht, ist für die MCS-Leitung rund um Heinz Weber ein Haufen Arbeit zu erledigen. Auch Frau Skalitz kann davon ein Lied singen. Ausschreibung, Nennungen, Einteilung der anreisenden Teams im Fahrerlager, Boxen für die Fahrer, Sicherheitskräfte wie Ärzte, Feuerwehr, Streckendienst und viele, viele Streckenposten sind nur einiges was bearbeitet werden muss.

Heinz Weber ist der Mann der das alles verwaltet und verantworte. "Aber ich habe ja viele routinierte Freunde und Helfer beim MCS Die übernehmen jeweils ihren Teil", so auf Fragen meist lächelnd antwortender Heinz Weber. Und wenn es um Probleme der Pressebetreuung geht, "dann", so der Serienveranstalter Gerd Hoffmann dieser Tage, "rufst Du den Heinz an, Grüße ihn von mir. Er sagt Dir wie Du es machen sollst".

Die gleiche Erfahrung machte P9-Manager Bernhard Fischer. Auch das Problem des Müncheners war nach einem kurzen Telefonat mit MCS-Rennleiter Heinz Weber sofort vom Tisch. " Beim Heinz zu fahren ist halt 'ne runde Sache", fügt Routinier "P9-Fischer" noch hinzu.

Man mag glauben, dass Rennveranstaltungen eigentlich ja ohne Probleme Jahr für Jahr gleich ablaufen. Weit gefehlt. Die Regeln und Gesetze ändern sich immer wieder. Die Technischen Kommissare müssen ständig neue Vorgaben in neue Wochen-Abläufe umwandeln. Und das Ganze soll dann auch noch zeitlich recht gut zusammenpassen. Meist haben einige Serienveranstalter kurzfristig wechselnde Wünsche. "Das wird sofort erledigt", so eine nette Stimme am MCS-Telefon. "Nur Wunder dauern etwas länger", meinte sie noch.

Am 18. Oktober wurde Heinz Weber 8o Jahre jung. Bleibt zu wünschen das er zusammen mit seinem gut vernetzten Team aus Damen und Herren des MCS seinen unheimlich großen Erfahrungsschatz den Rennfahrern nicht nur aus Deutschland noch lange zum Wohle des Rennsports in der bekannt, hoch geschätzten Form anbieten wird. HTS

HTS-Foto: Die "MCS"-Brücke in Hockenheim

 

Eberrallye Classic 25.06.2016

10 Jahre Eberrallye, bei den letzten 5 Veranstaltungen waren wir dabei. Geregnet hat es jedes Mal! So auch in diesem Jahr zum Jubiläum, der 10. Eberrallye.

10 Lichtschranken, 2 Orientierungsprüfungen, ca. 230km Wegstrecke und 77 Teilnehmer aus nah und fern.

Die Eberrallye ist immer ein bisschen wie ‚heimkommen und alte Freunde treffen’.

Entsprechend motiviert machten wir uns in aller Frühe auf die (für uns) kurze Anreise nach Eberbach. Denn ab 6.30h konnte man schon einen ersten Blick ins Roadbook bei einem leckeren Frühstücksbuffet werfen. Ab 9:01h wurde im Minutentakt gestartet und nach einer kurzen Verbindungsetappe kam auch gleich die erste Orientierungsprüfung, welche beim ein oder anderen doch zu einem abrupten Bremsen und Umdrehen führte. Weiter ging es zu Orten, die man als Heilbronner eigentlich nur vom Namen her kennt und dann weiter zu Orten und wunderschönen ‚Ortschäftchen’, von denen man tatsächlich noch nie gehört hatte. Da konnte es schon mal passieren, dass einem eine Pferdekutsche auf einem „Sträßchen“ entgegenkam, wo es eigentlich keine Ausweichmöglichkeit gab. Offensichtlich haben es aber alle Teilnehmer vorbeigeschafft, da niemand im Ziel vermisst wurde. Nach einem sintflutartigen Platzregen in der vorletzten Prüfung musste diese leider neutralisiert werden, da auf den überschwemmten Straßen und aufgrund der Intensität des Regens fast kein Weiterkommen war. Mit Start der letzten Prüfung ließ aber der Regen nach und wir konnten tatsächlich die letzte Pause mit Sektempfang in Neckarhäuserhof im Trockenen anfahren. Als Besonderheit sollte ab hier die Rückfahrt mit der Autofähre nach Eberbach gehen. Da aber schon in der Mittagspause eine Hochwasserwarnung ausgesprochen wurde, mussten wir uns doch wieder mit dem Auto auf den Rückweg machen. Schade, das wäre bestimmt lustig gewesen. Definitiv ging der Tag wieder viel zu schnell vorbei!

Eberrallye 2016Nach einer schnellen Siegerehrung war klar:          
Wieder ein erfolgreicher Tag für den MC Heilbronn! Wir konnten den Klassensieg für uns verbuchen und Tanja und Alex Timler konnten den MCH mit Platz 2 in ihrer Klasse ebenso würdig vertreten!

Mit etwas Wehmut mussten wir den Worten von Ralf Pietsch lauschen, mit denen er verkündete, dass die Eberrallye im nächsten Jahr eventuell nicht stattfinden werde. Wir und alle anderen Teilnehmer hoffen jedoch ganz stark auf eine Fortsetzung und somit auf eine 11. Eberrallye Classic.

Unbedingt möchten wir uns hier bei allen Helfern der Eberrallye bedanken, die mal wieder jeglichem Wetter getrotzt haben und immer gut gelaunt waren. Danke an Ralf Pietsch und das gesamte Orga-Team! Wir möchten nächstes Jahr wiederkommen!!!!! Bitte unbedingt im Hinterkopf behalten!  - Simone Schücke / Heinz Merkle

 

STT-Weekend - Grand Prix-Kurs Hockenheim

MCH-Ass Jürgen Bender erneut Gesamtsieger

Jürgen Bender "Mit dem Gesamtsieg konnte ich in Hockenheim im Kampf mit den zahlreichen Gegnern aus der größeren Leistungsklasse nicht ohne Weiteres rechnen", so ein glücklicher Jürgen Bender am Sonntag im Fahrerlager der Rennstrecke. Auch war am Morgen nicht sicher, ob es noch Regen geben würde. "Und immer schwebt das Damoklesschwert der Temperaturen bei solchen Veranstaltungen über einem", so der Neckarsulmer Reifenflüsterer.

Jürgen Bender ging aus der ersten Startreihe ins Rennen. Für den amtierenden GT-Champion Jürgen Bender wurde das Wochenende zu einem besonders wichtigen Rennerfolg. Der heimische Routinier konnte auf einer von Team-Vulkan eingesetzter Callaway-Corvette C6 die Tabellenführung in der int. offenen STT-Challenge für GT-Rennwagen weiter deutlich ausbauen. In beiden Rennläufen gewann Bender die int. GT3-Klasse im Feld der knapp 40 Starter einmal mehr überzeugend. Das der erste Lauf dazu noch mit einem Gesamtsieg endete, sorgte für besondere Freude beim Fahre, dem Team und den vielen angereisten heimischen Fans im Fahrerlager.

Gleich im ersten Rennen gelang es Jürgen "Ben" Bender den amtierenden STT-Champion Ulrich Becker (Porsche), Mario Hirsch (Mercedes SLS), Ex-Champion Sven Fisch (Nitec-Prototyp) und den erfolgreichsten Deutschen Porsche-Cup-Privatfahrer 2016, Wolfgang Triller, hinter sich zu lassen. Sven Fisch gelang es im Training auf seinem leichten Rennprototypen nicht nur auf Pole zu fahren, sondern auch die schnellste Rennrunde in Hockenheim zu drehen. Bender hetzte den Stuttgarter Prototypenfahrer Fisch und konnte ihn am Ende noch niederringen. "Sven konnte mich nicht wirklich abhängen. Ich hatte das bessere Reifenmanagement und blieb an seinem reinrassigen Rennwagen dran. Unter Druck und kleine technische Probleme beförderten ihn nach hinten".

In der STT-Meisterschaft ist Bender als erfolgreichster Fahrer des Heilbronner Motorsport Clubs nun auch alleiniger Spitzenreiter. Er erkämpfte in der Serie 2016 dazu bereits 3 Gesamtsiege.

"Gesamtsiege sind zwar besonders befriedigend für jeden Rennfahrer, aber für die Meisterschaft werden Punkte in jeden Klassensieg vergeben. Und meine Klasse konnte ich 2016 bisher bei allen Rennen der Serie klar gewinnen", so ein glücklicher Jürgen Bender in Hockenheim. HTS

Foto privat: Bender einmal mehr als Gesamtsieger in Hockenheim,

 

 

GT-Rennsport als F1-Vorreiter

MCH-Ass Jürgen Bender (NSU) berichtet

Formel-1-Vater Bernie Ecclestone bemüht sich weltweit für den F1-Zirkus um immer neue Rennstrecken. "Es ist ja schließlich eine WM, keine EM mit Gastfahrern aus aller Welt", so wurde der F1-Zampano aus London vor einiger Zeit zitiert. Seine Jüngste Location ist Baku. Vor 3 Jahren ist in Baku bereits einer aus der Region dort ein GT-Rennen auf EM-Niveau gefahren, der Neckarsulmer Diplomingenieur und Recycling Unternehmer Jürgen Bender. Auf einer Chevrolet Corvette, dem Modell C6 des Leingartener Herstellers Callaway Competition war Bender zusammen mit seinem Schweizer Teampartner Jürg Aeberhard auf Anhieb absolut konkurrenzfähig. "Wir waren auf Grund meines taufrischen Gewinns der int. Deutschen TCC-GT-Rennserie als Gaststarter eingeladen.

Jürgen BenderDie festen Starter der EM-Meisterschaft um die in Baku gekämpft wurde, waren natürlich optimal auf das in der EM gültigen Reglement eingeschossen. Wie gesagt, wir kamen auf dem anspruchsvollen Stadtkurs von Baku auf Anhieb gut zurecht. Man muss es so zusammenfassen, obwohl mein junger Teampartner nach einem Ausrutscher die Begrenzungsmauer des Stadtkurses nach dem Muster von Monaco damals recht heftig "küsste" und wir vorzeitig aufladen mussten.

Baku präsentierte sich seinerzeit als sehr schnelle Strecke mit Höchstgeschwindigkeiten der GT-Rennwagen von 280 Km/h auf der langen Geraden am Meer. Die Formel-1 ist dort heute noch deutlich schneller. Die Strecke hatte und hat im Bereich der Engstellen in der Altstadt von Baku echte Problemecken. Aber wie man hört hat der Aachener Architekt Hermann Tilke, ein Spezialist für den Rennstreckenbau, das in Baku deutlich entschärft.

In Baku zu fahren ist jedoch auf alle Fälle eine Bereicherung für jeden Meisterschaftskalender. Egal ob GT-Sport wie jetzt gerade in Le Mans oder eben jetzt am gleichen Tag ein F1-WM-Lauf in Baku. Das Rennwochenende in Baku dürfte sich wohl bewähren und somit auch gesellschaftlich und weltpolitisch durchaus positiven Ansätze als Beitrag zur Entspannung leisten können.            
HTS sprach mit MCH-Mitglied Jürgen Bender

 

 
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