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MC-Heilbronn
 
 

MCH-Ass Jürgen Bender könnte vorzeitig Meister werden

Im Rahmen der ADAC-GT-Masters finden am Samstag und am Sonntag auf dem Grand Prix Kurs in Hockenheim die beiden vorletzten Läufe der int. offenen STT-GT-Serie statt. Manager Rolf Krepschick präsentiert in Hockenheim einmal mehr ein volles Starterfeld. Und das in 2 Divisionen. So treffen die ganz schnellen Boliden mit über 700 PS nicht bereits im Start mit den schwächeren Tourenwagen zusammen. Ein begrüßenswerter Schritt zu noch mehr Sicherheit im Rennsport. Die STT ist bekanntlich traditionellen Vorreiter höchster Standards im international offenen Deutschen GT-Sport. Internationale Beteiligung und ein volles Feld mit 40 Fahrzeugen wird erwartet.

Jürgen BenderDer Neckarsulmer Jürgen Bender reist als Tabellenführer nach Hockenheim an.

Der MCH-Fahrer der bereits als junger Fahrer auf NSU-TTS begann und sich dann auf Porsche 997 GT3 zu internationaler Bekanntheit nach oben kämpfte, könnte mit 2 Klassensiegen auf Callaway-Corvette vorzeitig STT-Champion 2016 werden.

Den Kampf um Klassensiege hat er selber in der Hand. Was allerdings nötig wäre um am Sonntag als Meister nach Neckarsulm zurück fahren zu können ist jedoch - sein Verfolger Ulli Becker auf Porsche 991 darf es nicht gelingen, auch in beiden Rennen seine Klasse zu gewinnen. Bender und Becker fahren in Hockenheim in verschieden Klassen.

"Bin mal gespannt", so Bender am heutigen Donnerstag nachdenklich. Die Freunde des heimischen Motorsport-Clubs MCH-Heilbronn und viele Racefans aus der Region werden dem vom Erfolg verwöhnten Unterländer Reifenhändler die Daumen ganz fest drücken.

HTS

Foto HTS, "Ben" Bender in Hockenheim

 

ADACGT-Masters in Hockenheim

MCH-Ass Markus Pommer überzeugte im Lamborghini

Markus PommerAuf Anhieb, so der Eindruck der Fachleute, scheint sich der Neckarsulmer Markus Pommer im Lamborghini GT3 recht wohl zu fühlen.

Platz 4 und 8 in den freien Trainings lassen auf ein gutes Ergebnis in Hockenheim hoffen.

Der erneute Teamwechsel, so die Heilbronner Stimme, war offensichtlich eine Entscheidung der Pommers auf der letzten Rille.

Genügend Race-Fans werden dem gebürtigen Erlenbacher am Wochenende für ein Spitzenresultat auf alle Fälle ganz kräftig die Daumen drücken. HTS

 

Foto HTS, Pommer (L)

 

6. ADAC Käthchen Classic Rallye - 23.09-25.09.2016

Traumhaftes Wetter, gutgelaunte Teilnehmer und Helfer, eine Wahnsinns-Streckenführung, abwechslungsreiches Aufgaben, leckeres Mittagessen und Kuchen, tolle Verpflegung in der Kaffeepause im Schloss Aschhausen. Siegerehrung um 15:45h am Sonntag. Somit ist eigentlich schon alles gesagt.

53 Teilnehmer, ca. 440km Strecke. Die Organisation und die Helfer haben super Arbeit geleistet. Uns Teilnehmern mangelte es an nichts.

Freitagabend muss unbedingt die Kartoffelsuppe und Freibier erwähnt werden. Dass wir das aufgrund des tollen Wetters auch im Freien beim Roadbook studieren zu uns nehmen konnten, war genial.

Merkle - SchückeAm Samstag ging es ab 9:30h auf der Viehweide an den Start. Uns erwarteten die unterschiedlichsten Prüfungen wie gleich zu Beginn eine Ori mit unkilometrierten Chinesenzeichen (ein Novum bei der Käthchen Rallye) in Leingarten, natürlich ausreichend Lichtschranken, sowie eine weitere Ori im Industriegebiet Talheim. Nach der Mittagspause in der Weinstube Seeger warteten bereits 2 Lichtschranken auf dem angrenzenden BOSCH-Parkplatz auf uns. Weiter ging es nach Jux zur Ori nach Kartenskizze. Die weitere Strecke muss nicht namentlich genannt werden, es war einfach nur schön. Zieleinfahrt war wieder der Marktplatz in Heilbronn, wo wir von vielen Zuschauern und einem (oder mehreren) Glas Sekt empfangen wurden.

Am Sonntag starteten wir ab 8:30h auf dem Verkehrsübungsplatz in Heilbronn zum obligatorischen Rundkurs, der aber definitiv immer wieder Spaß macht. Danach ging es zu einer weiteren Ori ins Industriegebiet Böllinger Höfe, anschließend führte uns unser Weg zur Burg Guttenberg und weiter nach Gundelsheim, Tiefenbach zu weiteren Lichtschranken, einer Orientierung nach Karte und einer unbekannten Zeitprüfung.

Die diesjährige Streckenführung führte uns durch Wiesen und Felder über Gemeindeverbindungswege, sogar durch einen Golfplatz und unendlich schöner Umgebung, fast wie im Urlaub. Da die Zahl der Zeitkontrollen in diesem Jahr stark reduziert wurde, kam wirklich kein einziges Mal Langeweile auf, es gab keine großen Wartezeiten und trotzdem waren alle Prüfungen rechtzeitig zu schaffen.

Ein ganz großes „Danke“ an die Organisatoren sowie an alle Helfer, die eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt haben.

Wir selbst haben mit unserer Teilnahme etwas für Verwirrung gesorgt. Gestartet waren wir mit einem roten Porsche 968. Bereits um die Mittagszeit am Samstag mussten wir aus technischen Gründen auf ein Ersatzauto umsteigen, einem blauen Porsche 928, mit welchem wir dann die Veranstaltung glücklicherweise zu Ende fahren konnten. Da wir auf Höhe Frauenzimmern nur einige km von zuhause entfernt waren, beschlossen wir größeres Unheil zu vermeiden und fuhren heim zum Autotausch. Leider mussten wir dabei 2 Lichtschranken und die Orientierungsprüfung im Industriegebiet Talheim auslassen, damit wir planmäßig nach der Mittagspause zur vorgegebenen ZK-Zeit wieder starten konnten. So viele Strafpunkte konnten wir dann leider auch trotz unserer sehr guten Lichtschrankenzeiten nicht mehr ausgleichen. Aber dabei sein war alles und es hat uns sehr viel Spaß gemacht!    Simone Schücke / Heinz Merkle

 

Wichtiger Service in Heilbronn

ADAC Prüftruck wieder vor Ort

ADAC PrüftruckAutofahrerinnen und Autofahrer aus dem Heilbronner Raum können ihr Fahrzeug vom 14. und 16. September in der ADAC Prüfeinheit checken lassen. Die Box, integriert in einen über 10 Meter langen Lkw, ermöglicht durch innovative digitale Technik unter anderem den Check der Reifenprofiltiefen, der Bremskraft oder Stoßdämpfer. ADAC Mitglieder erhalten zwei Checks, Nichtmitglieder eine Prüfung kostenlos.

Probleme am Fahrzeug können somit frühzeitig erkannt und infolge Pannenrisiken vermindert werden.

Der Truck steht in Heilbronn auf dem Festplatz Viehweide (Stadtteil Böckingen). Das Prüfteam ist von 10 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr im Einsatz.

 In diesem Zeitraum steht zudem die mobile Strom-Tankstelle für Autos, Elektroroller und Pedelecs zur Verfügung. Mitglieder können ihre Fahrzeuge direkt vor Ort am Prüftruck kostenlos mit grünem Strom aufladen, der auf dem Fahrzeugdach von Solarzellen erzeugt wird.

 

Das Foto zeigt die Prüfeinheit.

 

Jürgen Bender in absoluter Hochform

Der MCH-Fahrer siegt bei jedem Wetter

Herbert Schürg - Jürgen BenderDas Holländische Nordseebad Zandvoot wurde erst durch den Rennsport weltbekannt. Das blieb bis heute so, obwohl die Formel-1 schon lange nicht mehr im Nordseebadeort gastiert. Auf der 1948 neu gebauten Rennstrecke herrscht seit Jahren ganzjährig Rennsport-Hochbetrieb. Am vergangenen Wochenende waren es die GT-Masters und die Deutsche STT-Challenge, die mit Fahrern aus verschiedenen Nationen den Blick der Fans aus ganz Europa einmal mehr nach Zandvoort lenkten.

In der int. besetzten STT-Challenge fuhr sich unser Unterländer GT-Topfahrer Jürgen Bender jetzt zum König von Zandvoort. Der Neckarsulmer überzeugte nicht nur die zahlreichen Fans und Freunde seines heimischen Motorsport-Clubs, sondern auch seine Mitstreiter an der stürmischen Nordsee einmal mehr voll. Der erfahrene Diplomingenieur ist nicht nur schnell und fahrerisch routiniert, sondern eben auch technisch absolut versiert. "Mut und den messerscharfen Blick für alle Fahrmanöver sind eine Sache. Aber ohne den technischen Hintergrund für die perfekte Funktion eines Rennwagens ist ein Fahrer auf Dauer nicht siegfähig", so Bender nachdenklich. Technische Probleme beim ersten freien Training wirkten sich am Ende zum Glück nicht mehr nachteilig aus. "Ich bekam die Sache gerade noch zeitig genug in den Griff", so der GT-Routinier.

Das Auftaktrennen fiel dem orkanartigen Regen zum Opfer. Rote Flagge - Abbruch - und aus war's mit Rennen 1 des Wochenendes. "Hätte das Team den Wagen trotz der bestehenden Probleme an den Start geschickt, dann hätten wir die bei Abbruch vergebenen Punkte für alle Fahrer eben auch noch mitnehmen können. Aber lassen wir das", so Bender nach dem Rennen nicht gerade happy.

Das 2. Wochenendrennen am Sonntag nahm Jürgen Bender von der Pole Position aus in Angriff. Die stärksten Rennwagen im Feld, ein superleichter von Koppehel aufgebauter Nitec-V8 GT-Prototyp und ein nagelneuer Porsche 991 RSR konnten Bender zwar halbwegs folgen. Aber beide Fahrer waren nicht in der Lage Jürgen mit Aussicht auf Erfolg anzugreifen. "Man erkennt es wenn ein Gegner auf der letzten Rille anzugreifen versucht", lächelt Bender.

Der Neckarsulmer war am "Hollandwochenende" Trainingsschnellster, fuhr einen klaren Start/Ziel-Sieg heraus und markierte die schnellste Runde im Rennen. "Das mit der Pole war wirklich auch ein bisschen Glück. Ich wurde von einem Kollegen im Training sehr früh seitlich voll getroffen. Das ich trotzdem mit 0,001 sec in der Liste zur Startaufstellung vorne blieb war am Ende kaum zu glauben", so Bender. Das er durch seinen Sieg in Holland die STT-Tabellenführung klar ausbauen konnte, erfreute ihn ganz besonders. "Jetzt habe ich Reserven für den Fall, dass ich mal ausfallen sollte", so Bender überglücklich. 

Mit bisher 5 Gesamtsiegen in der laufenden Saison stellte der erfolgreiche Fahrer seines Clubs, des MCH-Heilbronn seine Gesamtsiegrekord von 2014 aus der TCC-GT-Serie ein. Nach dem Gewinn der TCC- Serie 2013, dem Gesamtsiegrekord von 2014 und dem GTC-Titelgewinn 2015 ist Reifenspezialist "Ben" Bender 2016 auf dem besten Wege mit einem neuen Gesamtsiegrekord nun auch den STT-Titel zu gewinnen.

"Bei einem ersten STT-Gaststart 2015 habe ich Gefallen an der Serie gefunden", so Bender. Die Entscheidung dort um den STT-Titel zu kämpfen, dürfte er wohl noch nicht bereut haben.

Auch in der P9-Challenge ging der schnelle Schwabe bereits einmal an den Start - und er gewann auch dort auf Anhieb. Wir die P9-Challenge die nächste Rennserie die der Unterländer "knacken" kann?

Jürgen Bender verfügt über den absolut ungetrübten Blick für das Machbare. Viele Fans wünschen sich "Ben" einmal in der GT-Masters am Start zu sehen.

"Mit seiner Super-Rundenzeit von 1:39,484 im Frühjahr in Hockenheim würde er auch in der "Masters" eine sehr gute Figur machen", dessen war sich ein Unterländer Racefan im Fahrerlager damals absolut sicher. HTS

Foto; HTS  - Jürgen Bender (r) und Herbert Schürg

 

 

 
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