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MC-Heilbronn
 
 

Lokalmatador Sperrfechter beeindruckt im Opel-Klassiker

158 Starter beim Jubiläums-Automobilslalomwochenende des Motorsportclub Heilbronn

Frank SperrfechterMehrere heftige Regenschauer sorgten am Wochenende für viele Reifenwechsel und unvorhersehbare Ergebnisse. Unbeeindruckt davon zeigte sich Lokalmatador Frank Sperrfechter mit seinem getunten Opel Kadett C Klassiker. Der amtierende Deutsche Automobilslalommeister gewann am Samstag bei strömendem Regen seine Klasse überlegen und wedelte am Sonntag mit Traumzeiten zum Gesamtsieg.

Beim höherwertigen DMSB-Slalom am Samstag mussten drei Rennläufe absolviert werden. Erster Sieger – bei den seriennahen Fahrzeugen - war mit Patrick Spahr (Neckarwestheim) ein Nachwuchspilot. Der lenkte einen BMW 316 der älteren E30-Baureihe schnell und fehlerfrei durch die Pylonentore im Wolfszipfellabyrinth. „Mein erster Sieg bei einem DMSB-Slalom, da hat alles perfekt gepasst“ freut sich der 23jährige. Spahr’s direkter Konkurrent Marcel Wolf musste aufgrund eines Pylonenfehlers mit einem BMW desselben Typs mit Rang drei vorlieb nehmen. „Die drei Strafsekunden kosteten mich den Sieg in der G5, ein kleiner Rutscher mit den Slickreifen war die Ursache“ so der Ilsfelder.

In der Klasse G2 gewann Thomas Thiele knapp vor Thomas Claus (Neckarwestheim), beide steuerten denselben VW Polo G40. Die Gruppenwertung G sicherte sich Mario Wondra (AC Schweinfurt), der einen PS-, und Hubraumgewaltigen BMW M3 der E 38 Baureihe mit drei fast identischen Zeiten durch den Parcours trieb.

Bei den moderat verbesserten Autos der Gruppe F wedelte Helmut Pflieger (Obersulm) mit einem 195 PS starken BMW Ur-M3 zu Podestrang drei – sowohl in seiner Klasse wie auch in der Gruppe. Nur die beiden BMW Piloten Marc Schittenhelm (Gäufelden/BMW 325) und Peter Kalus (Schorndorf/BMW 330) waren in allen Rennläufen den berühmten Tick schneller.

Zum Start der Zwei-Liter-Königsklasse in der stark verbesserten Gruppe H dann heftiger Regen. Somit musste Top-Favorit Frank Sperrfechter auf profilierte Regenpneus umrüsten. „DieRundenzeiten sind bei diesen widrigen Streckenverhältnissen um fünf bis sechs Sekunden langsamer, derGesamtsiegunerreichbar“, erklärt Sperrfechter. Der trieb sein 210 PS starkes Kadett-Coupe mit perfekter Fahrzeugbeherrschung und sehenswerten Drifts zum Klassensieg. Platz zwei sicherte sich hier mit Dieter Oßwald (Abstatt) ein weiterer MCH-Fahrer, der ebenfalls einen – wenn auch leistungsschwächeren – Opel Kadett-Klassiker lenkte.

Gesamtsieger wurde auf trockener Piste dank seines schnellen dritten Rennlaufes Sebastian Weißwange(Hemsbach) auf einem hubraumgewaltigen 2,5-Liter-C-Kadett. Allerdings mit lediglich vierHundertstel Sekunden Vorsprung auf Opel Ascona Pilot Alexander Wirth (Eppingen).

 

Beim 100. MCH/ADAC-Clubsportslalom am Sonntag hatte Lokalmatador Frank Sperrfechter optimale Bedingungen. Die beiden schnellsten Einzelzeiten des Tages bedeuteten den ungefährdeten Gesamtsieg für den 37jährigen. Rene Christall (MSC Untereisesheim) lenkte einenselbst aufgebauten, verbesserten Opel Corsa GSI in der 1600ter Klasse zum Sieg.

Seinen Vortagessieg wiederholte Patrick Spahr in der Klasse G5. Der Junior somit auf Augenhöhe mit Routinier Sperrfechter als Doppel-Klassensieger. Bei den Slalomeinsteigern gelangRobert Chelminiackider Klassensieg. „Erster Einsatz mit meinem betagten VW Golf II beim Jubiläumsslalom und dann als Trophäe der tolle Metallteller mit Gravur der Wolfszipfelpiste, einfach perfekt“ jubelte der MCH-Jugendleiter.

25 Akteure sorgten bei der Clubsport-Trophy der skurrilen Caterham-, Lotus-, und Opel Speedster-Flitzern für reichlich Action und Spannung. Die Serienklasse gewann Harald Wolf (Grünsfeld) im Westfield-Lotus Super Seven, die Race Class-Wertung sicherte sich Thomas Böbel (Nürnberg) im offenen Caterham CSR 260, der pro Rennlauf bis auf eine Sekunde an Sperrfechters Topzeiten herankam.wr

 

 
Top! Top!