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MC-Heilbronn
 
 

Mit 140 Sachen über den Verkehrsübungsplatz

Im Rahmen des Automobilslalom-Wochenendes auf der Verkehrsübungsanlage auf dem Wartberg führte der Veranstalter MC Heilbronn − der Motorsportclub feierte sein 100-jähriges Jubiläum − auch Taxifahrten durch.

Insgesamt neun Leser der Heilbronner Stimme hatten an den beiden Tagen Gelegenheit als Beifahrer von Klaus Stephan und Chris Vogler im Renntempo über die 1200 Meter lange Strecke chauffiert zu werden. 30 Euro kostete der Spaß, und keiner der Teilnehmer bereute die Ausgabe. Der Erlös kommt der Sporthilfe Unterland zugute. 270 Euro kamen zusammen, die der MCH auf 300 Euro aufstockte.

Keine Spazierfahrt

Am Samstag war es Klaus Stephan, der viermal in einem silbergrauen 500-PS-starken Porsche GTR2 über die kurvenreiche Strecke unterhalb des Wartbergs raste. "Einwandfrei. Das war keine Spazierfahrt, aber ein echt tolles Feeling", schwärmte Peter Künzlen, einer der Mitfahrer. "Ich selbst würde mich nie getrauen, so schnell um den Kurs zu fahren." Markus Böllinger nickte anerkennend, nachdem ihn Rennleiter Uwe Tiedemann vom Sicherheitshelm befreit hatte und meinte: "Junge, Junge hat das Ding Power. Das war echt cool, es hat sich gelohnt. Es hat mich richtig in den Sitz hineingedrückt."

Ein besonderer Co-Pilot war Christian Rehmet, der zu 100 Prozent sehbehindert ist. "Das ist wie Achterbahnfahren, man weiß nie, was kommt", sagte Rehmet gut gelaunt. "Die Geschwindigkeit macht Riesenspaß und man spürt die Schwerkraft."

Schmerzfrei

Auf die Frage, ob er kein mulmiges Gefühl in der Bauchgegend gehabt habe, meinte Rehmet grinsend: "Nein, da bin ich schmerzfrei. Ich fahre auch Achterbahn nach drei Maß Bier." Am Sonntag war es Profi-Rennfahrer Chris Vogler, der mit einem Audi TT RS (340 PS) fünf Stimme-Lesern ein echtes Motorsportgefühl verschaffte. "140, 150 Stundenkilometer hat Vogler auf der Geraden nach dem Start bestimmt erreicht. Der hat alles aus dem Auto herausgeholt", erzählt MCH-Verantwortlicher Tiedemann. "Stephan hat es am Samstag gemütlicher angehen lassen, kam aber sicherlich auch auf knapp über 120 Stundenkilometer." tok

ausführlicher Bericht in der Heilbronner Stimme (bitte hier klicken)

 
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