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MC-Heilbronn
 
 

Fahrer und Team zufrieden – Zielflagge, aber kein Podium bei Patrick Assenheimer sowie dem AutoArenA-Motorsportteam

Patrik Assenheimer AutoArenaTurbulenter Auftakt zur VLN-Langstreckenmeisterschaft in der Eifel. Von den 194 gemeldeten Fahrzeugen standen 188 - von 24 verschiedenen Herstellern -  am Start. Nach der Vier-Stunden-Hatz sahen davon noch 139 die Zielflagge. Den ersten Gesamtsieg der neuen Saison sicherte sich der VLN-Traditionsrennstall Manthey-Racing mit einem Porsche 911 GT3 R, der von den drei französischen Porschewerksfahrern Romain Dumas, Fred Makowiecki und Patrick Pilet gelenkt wurde. Die profitierten vom Ausfall des Falken-Porsche 911 GT3 R, der mit lediglich zwei Sekunden Vorsprung auf den Manthey-Porsche in der vorletzten Runde beim Überrunden aufs Gras kam und in der Hohenrein-Schikane anschließend seitlich in die Streckenbegrenzung flog. Das Podium komplettierte die ABT-Truppe mit einem Bentley Continental GT3 vor dem Audi R8 LMS des Audi Sport Teams Land.

Der Lehrensteinsfelder Patrick Assenheimer beendete den Auftakt als 18. der Gesamtwertung sowie Platz 17 in der GT3-Klasse Die war mit 33 Fahrzeugen wie Porsche 911 GT3 R, BMW M6 GT3, Bentley Continental, Lamborghini Huracan, Mercedes AMG GT3 und Audi R8 LMS leistungsmäßig und zahlenmäßig am stärksten besetzt. Die Mercedes-Boliden konnten allerdings zu keiner Zeit um die Spitze mitkämpfen. Das Training ging die neugestaltete Mannschaft mit ihrem MANN-Filter Mercedes AMG GT3 noch vorsichtig an – Endresultat Startplatz 14. „Bernd Schneider, Kenneth Heyer und Indy Dontje fuhren dann die ersten drei Rennstints, ich den letzten“ erklärt Patrick Assenheimer. Nach einer Code 60 Phase im ersten Turn war der Anschluss zur Spitze verloren gegangen, der bis Rennende nicht wieder aufgeholt werden konnte. „Mein Einstand auf dem 550 PS starken Mercedes vom Team HTP war gut, die Rundenzeiten auch, darauf lässt sich für den zweiten Lauf in zwei Wochen aufbauen“, erläutert Patrick Assenheimer seine ersten Nordschleifenrennkilometer im AMG GT3-Mercedes.

Dessen ehemaliges AutoArenA-Motorsportteam verpasse das Podium in der Klasse V4 (seriennahe Produktionswagen bis 2500ccm) nur ganz knapp. 17 BMW 325 waren hier im Konkurrenzkampf mit dem Mercedes C 230 V6 aus Obereisesheim. Nach der Vier-Stunden-Hatz kreuzte der 215 PS starke AutoArenA-Mercedes als vierter die Ziellinie. Stammpilot Marc Marbach (Heilbronn) hatte sich mit Steven Fürsch und Jürgen Bretscheider kontinuierlich durch das extrem starke Feld noch vorne gearbeitet. Das Qualifying hatte die Mercedestruppe als siebte beendet. „Mehr war nicht drin, es wurde um jeden Meter wie bei einem Sprintrennen gekämpft. Wichtig war auch, unseren Mercedes unbeschadet ins Ziel zu bringen, das gesamte Team hat toll zusammengearbeitet“, resümiert Marc Marbach.   ......... Wilfried Ruoff

 
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