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MC-Heilbronn
   
 

Int. offener GT-Automobilsport

3. und 4. Meisterschaftslauf der STT-Challenge in Most (CZE)

Jürgen Bender beklagte erneut technische Probleme

Jürgen BenderNach dem Auftakt der int. offenen 33. STT-Challenge für GT-Rennwagen in Oschersleben vor den Toren von Magdeburg vor 3 Wochen hoffte der Neckarsulmer Erfolgsfahrer und Ex-STT-Champion Jürgen Bender mit einem perfekt eingestellten GT3-Corvette am letzten Wochenende im Tschechischen Most antreten zu können. Dem war aber leider nicht so. Fahrwerkseinstellungen erwiesen sich als nicht so wie vorgesehen. Alles musste korrigiert werden. Das aber kostete wertvolle Trainingszeit. Dazu wurden 2 Satz Rennreifen vermeidbar und somit absolut unnötig verbraucht. "So ist es sinnlos den doch erheblichen Aufwand auf den weit entfernten Rennstrecken zu treiben", so MCH-Mitglied Bender.

Ein 3. Rang im ersten Rennen und ein 2. Rang am Sonntag hielten den Schaden in Grenzen. Bender scheint nach nicht bestätigter STT-Tabellenveröffentlichung von Tabellenrang 3 auf den 5. Rang abgefallen zu sein. "Ich muss die Einsätze zukünftig straffer gestalten können", so der Mann der über 2 Jahrzehnte auf NSU TTS, Porsche GT3 und Callaway-Corvette Z06 bisher über 1000 Pokale gewann. An meinem GT-Rennwagen kann es nicht liegen. "Man sah ja wie der Hersteller (Callaway-Competition) hier bei der GT-Masters vorne weggeblasen ist", so Bender. Es tut sicher sehr weh, wenn man zusehen muss, wie sich die Jungs vom Hersteller, Ernst Wöhr, Dr. Pommer, die Renningenieure und Mechaniker mit den Topjungs Markus Pommer, Marvin Kirchhöfer und dem Fahrerduo der 2. Corvette nach dem Rennen in den Armen liegen. HTS

 

Anlage. STT-Tabelle nach 4 Meisterschaftsläufen (bitte klicken)

 


 

ADAC GT Masters in Most (CZ)

ZWEITER SAISONSIEG: CALLAWAY COMPETITION AUCH IN MOST ERFOLGREICH

Callaway-Duo Markus Pommer und Marvin Kirchhöfer gewannen nach einem schwierigen und unglücklichen Samstag das Sonntagsrennen beim zweiten Lauf des ADAC GT Masters im Autodrom Most (CZ) – der zweite Sieg für Callaway Competition in der Saison 2019.

Nach dem erfolgreichen Auftaktwochenende in Oschersleben gelang es Callaway Competition mit seinen beiden Piloten Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern) am vergangenen Wochenende (17.-19. Mai) auf Autodrom Most nachzulegen. Mit dem zweiten Saisonsieg am Sonntagnachmittag sammelte das Corvette-Team viele wichtige Punkte, die ihnen am Tag zuvor jedoch noch verwehrt blieben.

Bereits im freien Training am Freitag hatte sich angedeutet, dass mit der Corvette C7 GT3-R mit der Startnummer 77 auf dem Kurs nahe der deutschen Grenze zu rechnen war: Pommer und Kirchhöfer fuhren in zweiten Durchgang des Tages Bestzeit.

Im Qualifying für das Samstagsrennen konnte Markus Pommer in dem engen Fahrerfeld – 24 Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde -  die zehnte Startposition sichern. Keine Optimale Position, wie sich unmittelbar nach dem Start in der ersten Schikane herausstellte. Pommer, der den Start übernahm, geriet unverschuldet in eine Kollision und musste durchs Kiesbett wieder auf die Strecke.

Glück im Unglück. Die Corvette mit Pommer am Steuer verlor nur zwei Positionen, welche er bis zum Fahrerwechsel wieder zurückgewinnen konnte.

Während des Pflicht Boxenstopps und dem Fahrerwechsel gab es ein Missverständnis und Marvin Kirchhöfer überquerte die Linie am Ende der Boxengasse zu früh. In Folge dessen ordnete die Rennleitung ein erneutes Durchfahren der Boxengasse an. Dies zerschlug eine aussichtsreiche Position in den Punkterängen. Am Ende überquerte die Corvette mit der Nummer 77 auf Platz 21 die Ziellinie.

Am Sonntag prompt die Antwort. In einem spannenden Qualifying für das zweite Rennen am Nachmittag, bei dem Kirchhöfer mit allen Mitteln jeden Millimeter der Strecke ausnutzte, sprang für die Callaway-Corvette mit Rang zwei ein Startplatz in der ersten Reihe heraus. Was folgte, war ein perfekter Sonntag.

Kirchhöfer konnte mit einem beeindruckenden Start bereits in der ersten Schikane die Führung übernehmen und bis zum Fahrerwechsel an Kollege Pommer, komfortabel ausbauen. Auch beim Stopp lief dieses Mal alles glatt und Pommer konnte den zweiten Sieg der Saison mit drei Sekunden Vorsprung vor den beiden Lamborghini-Piloten Ineichen und Perera, sicher nach Hause fahren.

Das Podium komplettierten die beiden Markenkollegen David Jahn (28/Leipzig) und Sven Barth (38/Eberbach, beide RWT Racing), die in der zweiten Corvette im Starterfeld auf Platz drei landeten.

Weiter geht es in der ADAC GT Masters vom 7. - 9. Juni mit dem dritten Saisonlauf auf dem Red Bull Ring.

Bild: Burkhard Kasan Bildbearbeitung: Sabine Otto 

"Alles in allem hatten wir ein gutes Wochenende. Wir sind sehr gut ins Wochenende gestartet und mit zwei Siegen in den ersten vier Rennen kann ich sehr gut leben. Wir wussten, dass wir in Most sehr schnell sein würden. Aber man hat auch gesehen wie eng das Fahrerfeld ist. Es war wichtig, dass wir nach dem unglücklichen Verlauf am Samstag, direkt eine Antwort darauf gegeben haben. Das Team hat einen tollen Job gemacht." Marvin Kirchhöfer (25/Luzern)

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"Nachdem wir am Samstag viel Pech hatten, lief am Sonntag hingegen alles nach Plan. Das Qualifying war bereits sehr gut und die Grundvoraussetzung für den Sieg. Marvin hat gleich beim Start die Führung übernommen. Danach wurde es durch die Unterbrechung noch einmal spannend, da unser Vorsprung dahin war. Aber wir hatten eine gute Strategie. Danach konnte ich den Sieg nach Hause fahren." Markus Pommer (28/Heilbronn)

„Der Sieg am Sonntag war wichtig fürs Team und die richtige Antwort auf ein verkorkstes punktelose Samstags Rennen. Du kannst dir in diesem Feld keine Fehler erlauben und am Samstag haben wir einfach zu viele gemacht. Während der Trainingssitzungen am Donnerstag und Freitag haben wir noch mit Reifen Problemen zu kämpfen gehabt, welche wir bis zu den Rennen komplett in den Griff bekommen haben, dies war sicherlich der Schlüssel zu der guten Race Pace. Wie jedes Jahr, müssen wir versuchen unsere Punktausbeute in der ersten Saison Hälfte zu maximieren, da die Strecken in der zweiten Saison Hälfte größtenteils anderen Fahrzeugkonzepten mehr entgegenkommen. Nachdem unser Fahrzeug gegenüber dem Vorjahr unverändert ist, wird sich dieses Bild auch in 2019 zeigen.  Bedingt durch die Aerodynamischen Updates einzelner Hersteller scheint dieser Trend in 2019 noch ausgeprägter. " Mike Gramke (Teamchef)

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ADAC GT Masters 2019: 26.04. – 28.04.2019 Motorsport Arena Oschersleben 17.05. – 19.05.2019 Most (CZ) 07.06. – 09.06.2019 Red Bull Ring (AUT) 09.08. – 10.08.2019 Circuit Zandvoort (NED) 16.08. – 18.08.2019 Nürburgring 13.09. – 15.09.2019 Hockenheimring 27.09. – 29.09.2019 Sachsenring FINALE

 

Impressum: Callaway Competition GmbH Liebigstr. 31 74211 Leingarten GERMANY

 


 

Rollout HNR19 der Hochschule Heilbronn

An manchen Abenden stimmt einfach alles: Die Location ist großartig, das Programm unterhaltsam, die Atmosphäre magisch und auch das Essen schmeckt.

So muss der Abend auf die meisten Besucher des Rollouts des HNR19 gewirkt haben. Der HNR19 ist der neueste Rennwagen von HHN Racing. Das Team, bestehend aus 40 Studierenden der Hochschule Heilbronn, konzipiert, konstruiert und fertigt jedes Jahr einen Rennwagen, um im Anschluss am internationalen Wettbewerb Formula Student teilzunehmen.

Weil das mit dem HNR19 bereits zum fünften Mal geschieht, konnte beim Rollout zugleich kleines Jubiläum gefeiert werden. Unter den rund 300 Gästen waren unter anderem der Rektor der Hochschule Heilbronn, Herr Prof. Lenzen, Herr Jakubik, der Leiter des Hauptsponsors FERCHAU Engineering Niederlassung Heilbronn und Erik Herzhauser von der Bosch Engineering GmbH.

Sie alle redeten begeistert von ihrer Unterstützung des Projekts und lobten das Engagement der Teammitglieder.

Den Höhepunkt erreichte der Abend mit dem Rolloutfilm, der traditionell direkt vor der Fahrzeugenthüllung abgespielt wird und mit einer Länge von 8 Minuten für Kinofeeling sorgte.

Doch nicht alle konnten diesen Abend in vollen Zügen genießen: hinter den Kulissen waren ein paar Teammitglieder bis Minuten vor der Enthüllung damit beschäftigt, den Heckflügel an das Fahrzeug zu montieren.

Die letzten Tage und Wochen vor dem Rollout sind gekennzeichnet von purem Stress, endlosen Nachtschichten und der ständigen Befürchtung, nicht ganz fertig zu werden. Nicht einfacher wurde es für die Teammitglieder dadurch, dass der Termin im Vergleich zur Vorsaison um einen kompletten Monat vorgezogen wurde. Bis auf die Folierung und den Frontflügel war dann aber alles dran und die Vorteile des frühen Rollouts überwiegen: dem Team bleibt jetzt viel Testzeit vor den Formula-Student-Events im Sommer. Am 23. Juli geht es nach Italien, im Anschluss direkt nach Österreich. Das Event am Hockenheimring geht vom 5.-12. August.

Die lange Testphase gehört zu den Zielen der Saison. Denn das komplett überarbeitete Fahrwerk soll ausgiebig erprobt werden. Unter der Leitung von MCH-Mitglied Marcel Pimpl hat sein achtköpfiges Fahrwerksteam die Geometrie neu ausgelegt, die Lenkung überarbeitet und ein neues Dämpferkonzept umgesetzt.

Das Team ist sehr gespannt, wie sich der HNR19 im Renneinsatz schlagen wird und dankt allen, die den Rollout ermöglicht und miterlebt haben.

HNR19

 

Der erste Schritt ist erfolgt

Der erste Meilenstein ist geschafft: Das HHN eRacing Team der Hochschule Heilbronn am Campus Künzelsau haben ihren ersten Rennwagen Ende März 2019 der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Studierenden arbeiteten bis zu sechzig Stunden die Woche um den Rennboliden fertig zustellen und das alles parallel zum Studium.

Das Reglement sieht vor, dass in jeder Saison ein neuer Rennwagen gebaut werden muss. Um am Wettbewerb teilnehmen zu dürfen muss das Fahrzeug einem 200seitigen Reglement entsprechen.

Die Formula Student ist mehr ein Mannschafts- und Konstruktionswettbewerb als ein klassischer Motorsportwettbewerb. Im Wettbewerb gibt es Punkte für Kostenkontrolle, Geschäftsplan, Konstruktion und Organisation. An internationalen Events, wie z.B. in Deutschland, Italien und Spanien messen sich die unterschiedlichen Teams der Hochschulen und Universitäten. Es geht nicht nur um das schnellste Fahrzeug, sondern um das Team mit dem besten Gesamtpaket, bestehend aus Konstruktion, Kostenkalkulation und Verkaufsplanung.

 

Kontaktdaten: HHN eRacing Daimlerstraße 35 74653 Künzelsau

Mail: info@hhn-eRacing.de
Tel. : 07940 1306 221

 


 

STT-Challenge geht in Most (CZ) an den Start

Jürgen Bender will wieder an die Tabellenspitze

Jürgen BenderEin ausgewogenes, sehr starkes Feld war zu Saisonbeginn beim STT-Auftakt in Oschersleben am Start. Aber das Rennwochenende in Norddeutschland wurde nicht zu dem Erfolg der möglich schien. GT-Gegner auf Modellen von Porsche, Audi, Mercedes, BMW, Nissan, Ford und Pumax bildeten für die GT3-Callaway-Z06 mit Jürgen Bender (NSU) auf der Magdeburger Börde sehr harte Auftaktgegner. Technische Probleme verhinderten dabei die Pole und Gesamtsiege für den Mann aus der Region Heilbronn. "Eigentlich also alles kein Problem, OK, aber mehrere unerwartete Mängel warfen mich beim Auftakt entscheidend zurück. Es begann schon beim ersten freien Fahren", so Jürgen Bender.

Der Neckarsulmer reist an diesem Wochenende als Favorit nach Most (CZ). Hinter Thorsten Klimmer (Porsche) und Victoria Froß (Opel, b. 40P) liegen Jürgen Bender (Corvette) und Ulli Becker (Porsche, b.38P) punktgleich auf Tabellenrang 3. "Ich kann mit dem Tabellenstand nach den aufgetretenen Problemen beim Auftakt vor 3 Wochen durchaus noch recht zufrieden sein. Klar aber ist, das deutlich mehr drin war" so der mehrfache Ex-Champion aus Neckarsulm. MCH-Mitglied Jürgen Bender in der STT und Marcus Pommer in der GT-Masters werden in ihren Serien ganz vorne mitmischen. Der Sieg ist absolut möglich. Ein Novum - beide fahren auf Modellen aus der Leingartener Sportwagenmanufaktur von Callaway-Competition. HTS

 

Foto: Archiv, STT-Orga - Sieg am Nürburgring - Mitte Jürgen Bender - Daumen oben, das passt doch

 

Jubiläumstreffen für NSU Fahrzeuge

30. Treffen für alle NSU Motorräder und Automobile

mit Teilemarkt

30. NSU Treffen

 


 

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