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MC-Heilbronn
   
 

GT3-Ass Jürgen Bender zeigte die Krallen

Jürgen BenderWenn Rennleiter Heinz Weber, Chef des Motorsportclub Stuttgart nach Hockenheim ruft, dann stehen in aller Regel besonders hart umkämpfte GT-auf dem Plan. "Bei den Stuttgartern gewann ich in den vergangenen Jahren bereits mehrfach", strahlte MCH-Mitglied Bender bereits nach dem Training am Freitag. Nach 4 technisch unbefriedigten Resultaten konnte der Neckarsulmer Jürgen Bender auf einer Callaway-Corvette Z06 in Hockenheim beim 5. und 6. Lauf der STT-Challenge gleich zwei Volltreffer landen. Auf der knapp 4,6 Km langen Formel-1 Strecke brillierte der Unterländer Ingenieur schon in beiden Trainingssitzungen mit Bestzeiten.

Von der Pole gelang ihm bei den Rennen die Führung zu übernehmen. Mit 1.42,347 Km/h in der 3. Runde des ersten Laufes und 1.43,787 Km/h im 2 Rennen ließ Jürgen Bender keinen Zweifel an seiner überlegene Form auf kommen. Vor Porsche-Ass Ex-Champion Ulli Becker, Henk Thuis (NL) und Klaus Horn gewann Bender den ersten Lauf klar. Im 2. Rennen siegte Bender vor Thuis (NL), Becker und Pablo Briones aus Chile.

In 3 Wochen finden die Meisterschaftsrennen 7 und 8 auf dem Lausitzring zwischen Dresden und Berlin statt. "Auch dort wird mit Jürgen in Topform gerechnet", so sein Renningenieur Marco Bayer aus Erlenbach. HTS

HTS-Foto: Jürgen Bender ganz oben auf dem Treppchen

 


 

3. ADAC-GT-Masters-Weekend am Red Bull Ring

Unser Markus Pommer siegt weiter

Markus PommerGespannt verfolgten viele Freunde des Motorsports einmal mehr ein ADAC-GT-Masters-Weekend. Das 3. der Saison 2019. Am Red Bull Ring schien wie immer richtig Stimmung unter den Aktiven und den Fans zu herrschen. Viele Freunde und Angehörige in den Boxen fieberten in Österreich mit - "mit fiebern" ohne oder mit Enkel auf dem Arm oder Kindern in der Box war angesagt. Besonders viele fest gedrückte Daumen schien für den Unterländer Markus Pommer auf seinen Einsatz und den seines Partners im Cockpit, Marvin Kirchhöfer zu sein. MCH-Freunde aus Heilbronn schauten nicht nur vor Ort, sondern auch in der Heimat oder aus dem Pfingsturlaub und dem benachbarten Ausland zu.

Lauf eins in Österreich nach dem 2 Saisonsieg vom 2. Masters-Weekend lief noch mit Ballast an Bord. Platz 5 im Rennen zeigte wie sehr es auf jedes Kilogramm bei den hoch entwickelten GT-Rennwagen aus der Callaway-Rennwagen-Manufaktur von Ernst Wöhr in Leingarten ankommt.

Dann aber ging es an den Start zu Rennen 2 am Red Bull Ring. "GT3 von Callaway-Competition an der Spitze. Um es zusammen zu fassen - vor Ort oder im TV gesehen hat es ja praktisch jeder - Das Duo Pommer/Kirchhöfer legte einen Start-Ziel Sieg hi, . den 3. in der Saison nach Oschersleben und Most in Tschechien. Nun der Sieg in Österreich. Damit fuhren die Callaway-Jungs in jedem 2. Rennen nach ganz oben auf's Stockerl.

In der Meisterschaft robbte man sich damit ganz dicht an des Audi-R8-Führungsduo von Team HCB Rutronik mit Niederhauser (CH) und van der Linde (ZAF) heran. 10 Punkte noch bis zur Tabellenspitze. Nicht schlecht. "Man darf sagen die Jungs haben den Titel klar im Blick", so der Kommentar von MCH-Mitglied, Renntechniker Marco Bayer. HTS

Foto: HTS-Archiv

 


 

Für Markus Pommer sind alle Daumen gedrückt

Markus PommerDer 28jährige Wahlneckarsulmer Markus Pommer weis Freunde und frühe Förderer aus dem heimischen Erlenbach-Binswangen, aus Neckarsulm und aus Heilbronn voll hinter sich. Heilbronn, das ist die Leingartener Firma Callaway-Competition und es sind die vielen Klubmitglieder seines MCH in der Stadt die sich an diesem Wochenende sehnlich wünschen, dass Markus und seiner von den Männern um Ernst Wöhr eingesetzten neuen GT3-Modell Callaway-Corvette Z07 am Österreichischen Red Bull Ring Flügel verliehen werden. Zweite Startreihe rechts und Position 3 hinter einem Porsche einem AMG aber noch vor dem schnellsten Audi R8 LMS von Team Land zeigt deutlich, wie stark das Erfolgsduo Pommer/Kirchhöfer für das Auftaktrennen in den Alpen positioniert ist.

Markus Pommer entwickelte sich in der heimischen Region also der Nähe zu Porsche, Audi, AMG und Callaway-Competition zur vollen Reife im int. GT-Sport. Marvin Kirchhöfer (25) entsprang Timo Rumpfkeils Erfolgsschule Team Motopark-Oschersleben vor den Toren von Magdeburg gelegen. Auch er weis bereits genau wie gut Führungsluft in der Welt der GT- Profifahrer schmeckt. Zwei mit Talent und einer Portion Routine im Gepäck. Dem richtigen Rezept für Erfolg. HTS

 

Foto: Archiv HTS

 

 

 


 

Poloblasen im Spessart

Am 25. Mai veranstaltete der ADAC OC Würzburg die zweite Marienberg Classic. 161 Teilnehmer hatten sich gemeldet, davon ca. 130 verschiedene Fahrzeugmodelle. Liegt es an der fränkischen Mentalität oder gibt es in der Gegend sonst nichts Vergleichbares etc. der durchaus rege Zulauf an Teilnehmern hätte noch größer sein können, aber irgendwann muss Schluss sein.

Mein Vater Klaus und ich freuen uns wieder auf die Teilnahme in Unterfranken.

Andreas HäberleAnreise Freitag nachmittags mit Anhänger, den Polo abladen und dann zur technischen Abnahme bei der Kfz Innung Unterfranken. Übernahme der Unterlagen, danach in unser Quartier, um uns in einem urigen Wirtshaus auf den Folgetag vorzubereiten. Der Veranstalter hat alle benötigten Infos für die Teilnehmer bereitgestellt, nicht mehr und nicht weniger. Informelle Punktlandung, die ca. 190km (was nachher doch rund 230km waren) können kommen.

Am nächsten Morgen erfolge Start im Regenwetter, egal, unser Polo ist dicht. Von Estenfeld bei Würzburg geht es nördlich Richtung Schweinfurt, bevor die Strecke dann westwärts in den Spessart weiterführt. Wir wollen uns nicht blamieren, doch an der WP3 passiert es dann: Beim „Anfahren des Gatters“ verschätze ich mich um satte 43cm, was dann auch 43 Fehlerpunkte aufs Konto haut. Ein Spitzenplatz ist somit dahin! (unterm Strich wurden wir mit 64 Fehlerpunkten abgerechnet, dies Mal war ich der Schuldige).

Die insgesamt 10 WPs waren für jedermann machbar, der sportliche Anspruch stand nicht ganz so im Vordergrund wie, vielleicht auch ein Rezept für den Erfolg der Veranstaltung. Gefahren wird nach dem Quadrat, Dreieck und Kreis. Eine Orientierungsprüfung war dabei, so als „Raushauer“ für diejenigen, die sich in der heutigen Zeit zu arg an ihr Navi gewöhnt haben.

Eine WP war, einen Sitzball mit dem Fahrzeug ins Tor zu schießen, sozusagen Elfmeterschießen mit dem Auto. Das Problem hierbei war, das auf Schotter beschleunigt werden musste. Nachdem ich mehrere andere Teilnehmer dabei beobachtet hatte, wie sie dabei mehr oder weniger Erfolg hatten, war ich der Meinung, ein kantiger Kleinwagen hat dabei Vorteile. Hatte er. Erster Gang voll oder in Zweiten hochschalten? Erster Gang voll, den Ball voll rein, lustige Übung, 0 Fehler. Andere, vor allem Amis, hatten weniger Erfolg. 4 oder 5 Bälle gingen dabei kaputt, die Amis können halt kein Fußball.       

Apropos Amis; ein Trend, den ich momentan auf mehreren Veranstaltungen beobachte, ist ein Hang zu amerikanischen V8 Boliden aus den 60ern, nicht nur hier in Würzburg. Diesel-Protest auf andere Weise.

Der Spessart ist eine schöne Gegend, das haben wir auf der Strecke üppig genießen dürfen. Mein schwarzer Polo, mit dem ich mittlerweile statt dem gelben Polo fahre, hält einwandfrei. 2/3 Aufsetzer sowie zum Teil verschmutze Straßen meistert er mühelos. Gegen 17 Uhr kommen wir am Ziel an, der Fahrtleiter bedankt sich persönlich bei allen Teilnehmern bei der Einfahrt an der Weißen Mühle in Estenfeld, welches wieder als Rallyezentrum fungierte. Anschließend Polo wieder verladen (wir waren die Einzigen, die mit Anhänger anreisten), gemeinsames Abendessen, die Flyer der Käthchen Classic verteilen, warten auf den Aushang und Siegerehrung.

Und siehe da, 5. Platz in der Gruppenwertung und 16. Platz im Gesamtklassement. Was wäre gewesen, wenn ich nicht das „Gatter anfahren“ versemmelt hätte….na, wie heißt es so schön:….hätte der Hund nicht….(ihr kennt den Spruch..)

Gegen 22 Uhr machen wir uns wieder auf die Heimreise Richtung Heilbronn. Und da der Frankenwein so gut schmeckt bleibt mein Vater auch hier wieder Beifahrer.

Mitte Juli gehen wir zum ersten Mal die Heidelberg Historic an, dann zur Abwechslung mit vertauschten Rollen (mein Vater fährt dann „sein Geburtstagsgeschenk“). Hierfür bekommen wir einen ehemaligen 123er Werks – Mercedes gestellt. Heck statt Frontantrieb, doppeltes Fahrzeuggewicht, weiß statt schwarz, 2 Tage, doppelte Streckenlänge. Auf den Ritt freuen wir uns schon.

2020 ist die Veranstaltung in Würzburg am 20. September, hoffentlich nicht am gleichen Wochenende wie die KC in Heilbronn, da ich gerne wieder in Würzburg starten möchte.  

Andreas Häberle

 

 


 

Int. offener GT-Automobilsport

3. und 4. Meisterschaftslauf der STT-Challenge in Most (CZE)

Jürgen Bender beklagte erneut technische Probleme

Jürgen BenderNach dem Auftakt der int. offenen 33. STT-Challenge für GT-Rennwagen in Oschersleben vor den Toren von Magdeburg vor 3 Wochen hoffte der Neckarsulmer Erfolgsfahrer und Ex-STT-Champion Jürgen Bender mit einem perfekt eingestellten GT3-Corvette am letzten Wochenende im Tschechischen Most antreten zu können. Dem war aber leider nicht so. Fahrwerkseinstellungen erwiesen sich als nicht so wie vorgesehen. Alles musste korrigiert werden. Das aber kostete wertvolle Trainingszeit. Dazu wurden 2 Satz Rennreifen vermeidbar und somit absolut unnötig verbraucht. "So ist es sinnlos den doch erheblichen Aufwand auf den weit entfernten Rennstrecken zu treiben", so MCH-Mitglied Bender.

Ein 3. Rang im ersten Rennen und ein 2. Rang am Sonntag hielten den Schaden in Grenzen. Bender scheint nach nicht bestätigter STT-Tabellenveröffentlichung von Tabellenrang 3 auf den 5. Rang abgefallen zu sein. "Ich muss die Einsätze zukünftig straffer gestalten können", so der Mann der über 2 Jahrzehnte auf NSU TTS, Porsche GT3 und Callaway-Corvette Z06 bisher über 1000 Pokale gewann. An meinem GT-Rennwagen kann es nicht liegen. "Man sah ja wie der Hersteller (Callaway-Competition) hier bei der GT-Masters vorne weggeblasen ist", so Bender. Es tut sicher sehr weh, wenn man zusehen muss, wie sich die Jungs vom Hersteller, Ernst Wöhr, Dr. Pommer, die Renningenieure und Mechaniker mit den Topjungs Markus Pommer, Marvin Kirchhöfer und dem Fahrerduo der 2. Corvette nach dem Rennen in den Armen liegen. HTS

 

Anlage. STT-Tabelle nach 4 Meisterschaftsläufen (bitte klicken)

 


 

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